J. R. R. Tolkien: Die Gefährten

J. R. R. Tolkien: Die Gefährten

Originaltitel: The Lord of the Rings – The Fellowship if the Ring (1954)
übersetzt von Wolfgang Krege
Verlag: Klett Cotta
Seitenanzahl: 608 Seiten
ISBN-10: 3608939814
ISBN-13: 978-3608939811
Dies ist der 1. Teil der Der Herr der Ringe-Reihe.
Hier ist der Film dazu rezensiert.

Inhaltsangabe:

Auenland vor vielen vielen Jahren: Der Hobbit Bilbo Beutlin feiert gerade seinen 111.ten Geburtstag, als die Geschichte um den mächtigen Ring beginnt. Bilbo, reich an Erzählungen, Gedichten und Liedern, war vor vielen Jahren auf Abenteuer, wo er durch Zufall auf Ring des mächtigen Sauron, dem Herrscher von Mordor, gestoßen ist und ihn mitnahm.

Sauron versuchte einst vor vielen Lebenszeiten das Auenland unter seine Herrschaft zu bringen, doch er verlor seinen Ring und somit seine Macht. Doch nun hat Sauron wieder an Macht gewonnen und fordert durch magische Kräfte seinen Ring zurück. Bilbo, des jungen Lebens müde (was zweifellos durch den Ring kam), vererbt den Ring an seinen Ziehsohn Frodo Beutlin und geht ein letztes Mal auf Wanderschaft.

Frodo indes wird sich erst gar nicht bewußt, welches Erbe er da bekommen hat. Bis Gandalf, der Graue, ihn die Legende um den Ring erzählt und ihn zur Eile mahnt. Denn der Ring muss vernichtet werden, sonst wird das Böse für immer regieren und selbst die friedfertigen Hobbits können nicht mehr in Frieden leben. Der Ring kann aber nur da vernichtet werden, wo er einst geschmiedet wurde, im Schicksalsberg von Mordor, mitten in Saurons Reich.

Und so macht sich Frodo mit seinem Freund Sam und zwei befreundeten Hobbits auf den Weg nach Bruchthal, um dann über den weiteren Weg zu entscheiden. Doch schon bereits jetzt sind die in Gefahr, denn es sind die neun gefürchteten schwarzen Reiter unterwegs, die den Ring und auch den Ringträger aufspüren sollen.

Mein Fazit:

Ich hatte schon immer im Gefühl gehabt, das diese Geschichte um den Ring schwer zu lesen ist. Und wahrlich hat es sich in diesem ersten Band gezeigt. Tolkien hat eine ausgeprägte Liebe zum Detail. Mit malerischen Worten kann er die Landschaften beschreiben, die Persönlichkeiten darstellen und die Gegebenheiten mit einer Prise Humor erzählen. Aber da liegt auch schon der Hase begraben: Es ist einfach unglaublich überladen! Spätestens bei diesem Buch weiß man, wie schwer es ist, einen Roman zu verfilmen!

Um die Geschichte um den Ring etwas besser verstehen zu können, ist es von Vorteil, vorher „Der kleine Hobbit“ zu lesen! Denn da wird auch auf die Wesenseigenschaften von Hobbits eingegangen. In diesem Buch geht es ausschließlich um Frodo und den Ring. Die vielen Reisen sind schon manchmal etwas mühselig zu verfolgen und die vielen Gedichte und Lieder habe ich oftmals nur überflogen. Aber ansonsten war es eine sehr spannende Geschichte!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Juni 2008.

Veröffentlicht am 17.04.19!

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