In 80 Tagen um die Welt (1989)

Lesezeit: 2 Minuten

In 80 Tagen um die Welt (1989)
Originaltitel: Around the World in 80 Days

Regie: Buzz Kulik
Drehbuch: John Gay
Produktion: Renée Valente, Frank Agrama, Daniele Lorenzano
Musik: Billy Goldenberg
Kamera: Nicholas D. Knowland
Darsteller: Pierce Brosnan, Eric Idle, Peter Ustinov, Jack Klugman, Lee Remick, Peter Ustinov, u.v.a.
Dauer: 266 Minuten
Romanvorlage: „Reise um die Erde in achtzig Tagen“ von Jules Verne

Inhaltsangabe:

London im 19. Jahrhundert: Elisas Fogg (Pierce Brosnan), ein britischer Gentleman, wie er im Buche steht, geht täglich in den Reform Club zum Essen und Karten spielen. Mr. Fogg ist so pedantisch genau und pünktlich, das er es sich zutraut, innerhalb von 80 Tagen um die Welt zu reisen und dabei sein ganzes Vermögen zu verwetten.

Sein gerade erst eingestellter Butler Jean Passepartout (Eric Idle) begleitet ihn auf dieser haarsträubenden Reise um die Erde. Just zu dieser Zeit, als Mr. Fogg sich mit Passepartout auf den Weg macht, wurde die Bank von England um 55.000 Pfund erleichtert. Die Bankdirektoren glauben, das Mr. Fogg dieses Geld gestohlen hat, da man über den Täter nur eines weiß: Das er wohl ein Gentleman ist.

Die Bank setzt den peniblen wie neugierigen Privatdetektiv Wilbur Fix (Peter Ustinov) auf Fogg an, der ihm überall hin folgt. Ein spannendes Rennen um Zeit beginnt, dabei wird der steife Mr. Fogg nicht mehr als der zurückkommen, wie er einst gewesen ist.

Mein Fazit:

Eine ausgeschmückte Version des Klassikers. Ich hatte mich schon gefragt, was man in 266 Minuten alles reinpacken kann. Tatsächlich wurde vieles hinzu gedichtet, was mir ein müdes Lächeln abrang. Aber der größte Knaller ist für mich, das Fogg und Passepartout in die Wirren der Französischen Revolution geraten sind. Diese fand eigentlich eher 100 Jahre zuvor statt. Da wurde also mächtig Märchen erzählt.

Die Tricks waren für die Fernseh-Welt ok, im Kino wäre nicht so toll angekommen. Was Ausstattung und Kostüme angeht, braucht sich der Film keineswegs zu verstecken. Die Darsteller sind allesamt namenhaft. Jack Klugman, Lee Remick, Christopher Lee, Robert Wagner … nur um einige zu nennen. Pierce Brosnan hat meines Erachtens nach den pedantisch pünktllichen wie steifen Engländer hervorrangend gespielt, auch in der Mimik. Aber für mich der Gewinner des Films ist Sir Peter Ustinov. Er hat den Detective ausgefüllt, mit Leib und Seele. Wenn ich ihn sah, musste ich schon immer schmunzeln. Toll. Er ist das Salz in der Suppe. Das Passepartout von jemanden aus der Truppe von Monty Python gespielt wurde, ist einfach ein genialer Clou vom Casting.

Alles in allem ist es ein sehenswerter Film, aber er kommt an den Klassiker mit David Niven einfach nicht heran. Daher bekommt er nur 80% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 14.01.2009.

Veröffentlicht am 22.04.19!

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