Die vergessene Welt (2001)

Die Vergessene Welt (2001)
Originaltitel: The Lost World

Regie: Stuart Orme
Drehbuch: Adrian Hodges
Produktion: Christopher Hall, Tim Haines, Kate Harwood
Musik: Robert Lane
Kamera: David Odd
Darsteller: Bob Hoskins, James Fox, Tom Ward, Matthew Rhys, Elaine Cassidy, Peter Falk, u.v.a.
Dauer: 150 Minuten
Romanvorlage: „Die vergessene Welt“ von Sir Arthur Conan Doyle

Inhaltsangabe:

Anfang des 20. Jahrhunderts macht Professor Challender (Bob Hoskins) eine
atemberaubende These: Er behauptet, dass es noch Leben gibt, obwohl es längst
für ausgestorben erklärt ist. Er meint Saurier und andere urzeitliche Tiere. Um
seine These zu beweisen, möchte er eine Expedition an den Amazonas starten, wo
er glaubt, diese Tiere zu finden.

Er wird von Lord John Phillip Roxton (Tom Ward), Prof. Leo Summerlee (James
Fox) und dem Reporter Edward Malone (Matthew Rhys) begleitet. Im Amazonas
stoßen noch der Missionar Reverend Theo Kerr (Peter Falk) und seine Nichte
Agnes Cluny (Elaine Cassidy) hinzu. Dieses Gespann macht sich auf den Weg in
den tiefen Dschungel. Als sie tatsächlich ein Plateau entdecken und es betreten
können, löst sich der Reverend von ihnen und kappt die Verbindung zurück.

Für die fünf übriggebliebenen Expeditionsteilnehmer beginnt aber erst das
Abenteuer, denn tatsächlich stoßen sie auf urzeitliche Tiere und merkwürdige
Affenmenschen. Aber ehe sie es sich versehen, gerät das Gefüge auseinander und
sie müssen um ihr Leben fürchten.

Mein Fazit:

Eine – wie ich finde – spannende Verfilmung von dem Klassiker von
Sir Arthur Conan Doyle. Schon einige Male verfilmt und auch schon zum Teil
gesehen, empfinde ich diese Verfilmung als die bisher überzeugendste, auch wenn
ich das Buch dazu noch nicht gelesen habe.

Zwar könnte der Eindruck sich erwecken, dass „Jurassic Park“ seine Dinos dem
Studios ausgeliehen hat (ich empfand die Tricks schon als täuschend echt), aber
dennoch hat es eine eigene Geschichte mit Menschenaffen, Eingeborenen und
Urzeitwesen. Spannend war es ohnehin auch und an einigen Stellen hab‘ ich dann
doch den Atem angehalten.

Das Ende empfinde auch als sehr reif und weise. So wird dem Zuschauer nur allzu
deutlich vor Augen geführt, wie sensationsgierig wir sind, und obwohl es
schutzbedürfitg ist, zerstören wir es. Dieses egoistische Verhalten werden wir
wohl nie ablegen.

Ein sehenswerter Klassiker, den man sich immer wieder ansehen kann, daher
bekommt er 90% von mir, auch für die aufwendigen Tricks.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 17.01.2009.

Veröffentlicht am 25.04.19!

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