Die vergessene Welt (2001)

Die vergessene Welt Book Cover Die vergessene Welt
2001
Abenter/ Action
The Lost World
150 Minuten
UK, USA, Deutschland
Stuart Orme
Adrian Hodges
Bob Hoskins, James Fox, Tom Ward, u.v.a.
17.01.2009
„Die vergessene Welt“ von Sir Arthur Conan Doyle

Inhaltsangabe:

Anfang des 20. Jahrhunderts macht Professor Challender (Bob Hoskins) eine atemberaubende These: Er behauptet, dass es noch Leben gibt, obwohl es längst für ausgestorben erklärt ist. Er meint Saurier und andere urzeitliche Tiere. Um seine These zu beweisen, möchte er eine Expedition an den Amazonas starten, wo er glaubt, diese Tiere zu finden.

Er wird von Lord John Phillip Roxton (Tom Ward), Prof. Leo Summerlee (James Fox) und dem Reporter Edward Malone (Matthew Rhys) begleitet. Im Amazonas stoßen noch der Missionar Reverend Theo Kerr (Peter Falk) und seine Nichte Agnes Cluny (Elaine Cassidy) hinzu. Dieses Gespann macht sich auf den Weg in den tiefen Dschungel. Als sie tatsächlich ein Plateau entdecken und es betreten können, löst sich der Reverend von ihnen und kappt die Verbindung zurück.

Für die fünf übriggebliebenen Expeditionsteilnehmer beginnt aber erst das
Abenteuer, denn tatsächlich stoßen sie auf urzeitliche Tiere und merkwürdige Affenmenschen. Aber ehe sie es sich versehen, gerät das Gefüge auseinander und sie müssen um ihr Leben fürchten.

Mein Fazit:

Eine – wie ich finde – spannende Verfilmung von dem Klassiker von Sir Arthur Conan Doyle. Schon einige Male verfilmt und auch schon zum Teil gesehen, empfinde ich diese Verfilmung als die bisher überzeugendste, auch wenn ich das Buch dazu noch nicht gelesen habe.

Zwar könnte der Eindruck sich erwecken, dass „Jurassic Park“ seine Dinos dem Studios ausgeliehen hat (ich empfand die Tricks schon als täuschend echt), aber dennoch hat es eine eigene Geschichte mit Menschenaffen, Eingeborenen und Urzeitwesen. Spannend war es ohnehin auch und an einigen Stellen hab‘ ich dann doch den Atem angehalten.

Das Ende empfinde auch als sehr reif und weise. So wird dem Zuschauer nur allzu deutlich vor Augen geführt, wie sensationsgierig wir sind, und obwohl es schutzbedürfitg ist, zerstören wir es. Dieses egoistische Verhalten werden wir wohl nie ablegen.

Ein sehenswerter Klassiker, den man sich immer wieder ansehen kann, daher bekommt er 90% von mir, auch für die aufwendigen Tricks.

Veröffentlicht am 25.04.19!

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