The Good Fight – 1. Staffel

The Good Fight – 1. Staffel (2017)

 

Regie: Brooke Kennedy, Jim McKay, Robert King, u.v.a.
Drehbuch: Tegan Shohet, Marcus Dalzine, Joey Hartstone, u.v.a.
Produktion: Robyn-Alain Feldman, Liz Glotzer, Brooke Kennedy, u.v.a.
Musik: David Buckley
Kamera: Fred Murphy, Tim Guinness
Darsteller: Christine Baranski, Cush Jumbo, Delroy Lindo, Rose Leslie, Sarah Steele, Nyambi Nyambi, u.v.a.
Dauer: 10 Folgen a ca. 45 Minuten
Dies ist die 1. Staffel der The Good Fight-Reihe

Inhaltsangabe:

Diane Lockhard (Christine Baranski) träumt vom Ruhestand. Doch gerade, als sie ihren Ausstiegsvertrag unterschrieben hat, bricht ihre Welt zusammen. Ihr Fondsmanager und Freund Henry Rindell (Paul Guilfoyle) wird vom FBI wegen schwerem Anlagebetrug verhaftet und das ganze Geld ist verschwunden.
Da sie sonst keine Rücklagen mehr hat, muss sie sich einen Job suchen und heuert bei der afroamerikanischen Anwaltskanzlei Kolstad & Boseman an. Mit Adrian Boseman (Delroy Lindo) verbindet Diane viele Gefechte. Barbara Kolstad (Erica Tazel) steht dem ganzen noch skeptisch gegenüber.

In dieser Kanzlei arbeitet auch Lucca Quinn (Cush Jumbo). Neu, von Diane unter die Fittiche genommen, arbeitet nun die frisch geprüfte Anwältin Maia Rindell, die Tochter von Henry. Sie leidet unter dem Skandal am meisten und sie muss einige Schatten überspringen, um ihren Job mit Bravour meistern zu können.

Mein Fazit:

Diese Serie ist ein Spin Off von „Good Wife“. Die Ideengeber der großen Mutterserie sind auch hier wieder federführend, allen voran Michelle und Robert King.

Im Mittelpunkt stehen die drei Frauen Lockhard, Quinn und Rindell. Sie haben alle ihre Päckchen zu tragen. Diane muss sich damit abfinden, dass ihr harterarbeitetes Geld verloren ist und sie sich eine neue Existenz aufbauen muss. Dabei muss sie die eine oder andere Kröte schlucken, kann sich aber auch auf frühere Verbindungen stützen. Der Name Alicia Florrick fällt ab und zu mal. Luca Quinn hat ebenfalls mal mit Alicia zusammen gearbeitet und nun in der afroamerikanischen Kanzlei eine neue Heimat gefunden. Sie ist zielstrebig und setzt ihre Karriere über ihr Privatleben. Zwangsläufig muss ihre Beziehung zu Colin Morello (Justin Bartha) scheitern, da er beim Justizministerium arbeitet und aufgrund dessen viele Konflikte aufkommen. Maia Rindell ist diejenige, der mein ganz Herz gehört. Sie lebt in einer lesbischen Beziehung und ist ansonsten recht behütet aufgewachsen. Zu ihrem Vater Henry hat sie ein sehr inniges Verhältnis und es dauert sehr lange, bis sie merkt, dass er ein Mensch mit zwei Gesichtern ist. Ihre große Unsicherheit im Job lässt sie oft zweifeln, aber sie geht es auch immer wieder mutig an.

Immer wieder kommen interessante und wenige interessante Fälle rein, die von allen juristische Kniffe fordern. Auch hier gibt es ein Wiedersehen mit Personen, die bereits in der Mutterserie aufgetaucht sind. Die Geschichte wird praktisch weiter erzählt!

Wer „Good Wife“ liebt, wird zwangsläufig um diese Serie nicht herum kommen. Viele Geschichten werden hier weiter erzählt und die Figuren ausgebaut. Zwar ist in sich jede Folge abgeschlossen, aber dennoch sollte man von vorn beginnen, es gibt nur wenige Rückblicke.

Diese Staffel erhält 85% von mir mit einer klaren Empfehlung!

Veröffentlicht am 28.04.19!

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