Cinderella (2015)

Cinderella (2015)

 

Regie: Kenneth Branagh
Drehbuch: Chris Weitz
Produktion: David Barron, Simon Kinberg, Allison Shearmur
Musik: Patrick Doyle
Kamera: Haris Zambarloukos
Darsteller: Cate Blanchett, Lily James, Richard Madden, Sophie McShera, Holliday Grainger, Helena Bonham Carter, u.v.a.
Dauer: 105 Minuten
Romanvorlage: Märchen nach den Gebrüder Grimm

Inhaltsangabe:

In einem fernen, aber kleinen Königreich lebt Cinderella (Lily James). Ihre Mutter verstarb, als sie noch klein war. Ihr Vater (Ben Chaplin) heiratet wieder und bringt seine neue Frau (Cate Blanchett) und deren Töchter Drisella (Sophie McShera) und Anastasia (Holliday Grainger) mit.

Schon bald herrscht die Stiefmutter und verbannt Cinderella als Dienstmädchen in die Küche. Trotz ihrer Traurigkeit bleibt sie stets freundlich zu ihrer boshaften Stiefmutter und deren egoistischen Töchtern.

Bei einem Ausritt lernt Cinderella einen geheimnisvollen jungen Mann kennen, der sich ihr als Kit (Richard Madden) vorstellt. Kit ist eigentlich ein Prinz, der von seinem schwerkranken Vater dazu angehalten wird zu heiraten. Dem Prinzen geht die junge und liebliche Frau nicht mehr aus dem Kopf und um sie wieder zu finden, veranstaltet er einen Ball.

Als der Königshof den Ball ausruft und alle jungen Damen dazu einlädt, auch die aus dem einfachen Volk, möchte Cinderella hingehen. Doch die Stiefmutter erlaubt es ihr nicht. Eine gütige Fee (Helena Bonham Carter) verschafft ihr jedoch die Möglichkeit, allein zu gehen und stattet sie mit dem schönsten Kleid und der außergewöhnlichsten Kutsche aus.

Kaum ist Cinderella angekommen, hat der Prinz nur noch Augen für sie. Aber sie hat ihm noch immer nicht gesagt, wer sie ist. Als die Uhr Mitternacht schlägt, muss sie fliehen, denn der Zauber der Fee wird dann wieder vergehen. Aus lauter Eile verliert Cinderella einen Glasschuh und kommt gerade so mit Mühe und Not zu Hause wieder an.

Der Prinz begibt sich auf die Suche nach seiner Herzensdame!

Mein Fazit:

Disney hat mal wieder alles aufgefahren, was es zu bieten hat. Was vor vielen Jahren schon bezaubernd als Zeichentrickfilm auf Zelluloid gebannt wurde, erfuhr nun ein Remake in der Real-Verfilmung.

Die Geschichte ist weltberühmt, eigentlich hätte ich mir die lange Inhaltsangabe ersparen können. Aber es ist wirklich ein absolut bezaubernder und beeindruckender Film, nicht zuletzt durch Cinderellas tolles Ballkleid und der Kutsche, ein verzauberter Kürbis. Und mit Richard Madden wurde meines Erachtens nach ein toller Prinz ausgewählt, der den verliebten Monarchen sehr glaubhaft gemimt hat.

Cate Blanchett als böse Stiefmutter ist ebenfalls perfekt ausgewählt, sie ist halt eine vielseitige Schauspielerin und lässt sich nicht unbedingt auf einen gewissen Charakter festlegen. Und in all dem Pomp und Glamour ist die liebliche Lily James als Cinderella, die ihrer Mutter kurz vor ihrem Tod versprochen hatte, immer mutig und freundlich zu sein. Trotz dem Bösen, was ihr danach passierte, blieb sie immer reinen Herzens und das konnte ich Cinderella auch so abnehmen. Die Tanzszene auf dem Ball ist einfach magisch und berührt bis ins Innerste. Ein toller Moment, der noch lange nachhallt.

Der Film glänzt durch sehr gut ausgewählte Darsteller, einem gewissen Kitsch-Faktor und einer wunderbaren Kulisse, die alles in der Geschichte unterstrich. Für mich ist es eine wunderbare Real-Verfilmung und Disney hat sich damit übertroffen, wie bei den meisten Filmen.

95% bekommt der Film von mir mit einer klaren Empfehlung für Jung und Alt.

Veröffentlicht am 22.05.19!

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