Die Zeitmaschine (1960)

Die Zeitmaschine (1960)
Originaltitel: The Time Machine

Regie: George Pal
Drehbuch: David Duncan
Produktion: George Pal
Musik: Russell Garcia
Kamera: Paul Vogel
Darsteller: Rod Taylor, Alan Young, Yvette Mimieux, Sebastian Cabot, Tom Helmore, Whit Bissell, u.v.a.
Dauer: 103 Minuten
Romanvorlage: „Die Zeitmaschine“ von Herbert G. Wells

Inhaltsangabe:

England 1900: Der Wissenschaftler George (Rod Taylor) fühlt sich in der vorherrschenden Welt nicht wohl. Er hat die Vision, das man in der vierten Dimension reisen kann – in der Zeit. Eigens dafür hat er eine Zeitmaschine entwickelt. Nach dem seine Freunde ihm nach der Vorführung des Models immer noch nicht glauben, setzt er sich in den Prototyp hinein und begibt sich selbst auf die Reise.

Und tatsächlich kann seine Maschine durch die vierte Dimension reisen. Immer wieder hält er an, um zu erfahren, was in der Zukunft passiert ist. Dabei wird ihm bewußt, das das eintritt, was er prophezeit: Die Menschheit bringt sich selbst um. Als er widerum Jahrtausende später anhält, ist er bei den Elois gelandet.

Die Elois sind willenlose Menschen, die nichts tun außer zur Verfügung stehen. Sie kennen weder Arbeit, Bücher, selbst Neugier und Schuldbewußtsein ist ihnen fremd. Das wird George deutlich, als er die junge Weena (Yvette Mimieux) aus dem Wasser rettet und ihn die übrige Gruppe ausdruckslos ansieht und letztendlich sogar weggeht.

Doch dann trifft George auf die Morlocks und allmählich dämmert ihm, was vor Jahrtausenden passiert ist: Die Morlocks sind in die Erdhöhlen gegangen, weil sie nur dort überleben konnten. Die Elois züchten sie, um selbst zu existieren. George kann es nicht fassen. Als die Morlocks die Elois rufen und diese willenlos folgen, kämpft er für deren Leben.

Mein Fazit:

Diesen Klassiker habe ich schon einige Male gesehen, leider nie von Anfang an. Doch heute habe ich mir den Film einfach mal gegönnt.

Die Visionen, die der junge Wissenschaftler hat, sind so fantastisch, das niemand das für möglich hält. Sie wollen ihn in den Ruhestand schicken. Doch George, jung, gentleman-like, seriös und voller Pessimis, was die Zukunft der Menschheit betrifft, begibt sich auf diese Reise und geht mutig einen Schritt nach dem anderen.
Rod Taylor verkörpert diesen jungen Wissenschaftler und er hat es toll gemacht. Ich habe ihm die Rolle abgekauft und verstand auch seine Sichtweise der Dinge. Denn sie ist fast in die aktuelle Zeit umzumünzen und damals wie heute hat der Mensch aus den früheren Kriegen eben einfach nicht viel dazu gelernt.

Die Figur Weena ist wohl der Ursprung aller Blondinen-Witze. Wie auch immer, sie musste ja die naive, fast dumme Frau spielen, die nichts von dem versteht, was der Professor von sich gibt. Aber sie begibt sich vertrauensvoll in seine Arme. Herrlich kitschig *smile*

Die Trick-Technik für die damalige Zeit war nicht schlecht. Zwar störten mich die Morlocks und diese wurden auch noch so doof dargestellt (nur am Brüllen und unfähig zu kämpfen, schon arg trottelig), aber was die Reise mit der Zeitmaschine angeht, war es schon ein spektakuläre Sache.

Alles in allem ein Film, der für einen entspannten nachmittag vollkommen ausreicht und den man nicht ganz ernst nehmen kann, ein Klassiker eben – von mir bekommt er 80%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 13.04.2009.

Veröffentlicht am 24.05.19!

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