Love, Rosie – Für immer vielleicht

Love, Rosie – Für immer vielleicht (2014)
Originaltitel: Love, Rosie

Regie: Christian Ditter
Drehbuch: Juliette Towhidi
Produktion: Robert Kulzer, Simon Brooks, Martin Moszkowicz, u.v.a.
Musik: Ralf Wengenmayr
Kamera: Christian Rein
Darsteller: Lily Collins, Sam Claflin, Christian Cooke, Jaime Winstone, Suki Waterhouse, Tamsin Egerton, u.v.a.
Dauer: 102 Minuten
Romanvorlage: „Für immer vielleicht“ von Cecelia Ahern

Inhaltsangabe:

Rosie Dunne (Lily Collins) und Alex Stewart (Sam Claflin) sind von Kindesbeinen an beste Freunde und teilen alles, Freud und Leid. Das ändert sich jedoch, als sie 18 Jahre alt werden und anfangen, sich für das jeweilige andere Geschlecht zu interessieren.

Alex will in Harvard studieren und bittet Rosie, mitzukommen. Dort könne sie schließlich die Fächer für Hotelmanagement belegen, und sie werden beide angenommen. Doch dann wird Rosie ungewollt von Greg schwanger und sie verheimlicht es Alex. Er reist im tiefsten Glauben, Rosie würde bald nachkommen, in die Staaten.

Entgegen ihres Vorhabens behält sie ihre Tochter Katie und entscheidet sich für ein Leben in der Heimat. Alex ist zutiefst verletzt von Rosies Heimlichtuerei und geht schließlich eine Beziehung mit Sally (Tamsin Egerton) ein.

Und so gibt es immer wieder verpasste Gelegenheiten, einander die Gefühle zu offenbaren.

Mein Fazit:

Nun, „Love, Rosie“ ist eine leicht plätschernde Liebesgeschichte, dessen Romanvorlage von Cecelia Ahern geschrieben wurde. Ich habe schon einige Bücher von ihr gelesen bzw. gehört, aber diese Geschichte nicht.

Lily Collins und Sam Claflin sind ein schönes Paar auf der Leinwand. Sie passen gut zusammen. Rosie und Alex kennen sich schon, seit sie noch Kinder waren. Es bestand eine unschuldige Freundschaft zwischen ihnen. Doch als sie erwachsen wurden, entwickelten sich Gefühle. Und es passiert sogar ein Kuss, von dem Rosie nichts mehr weiß, denn sie hatte in diesem Moment ein Blackout und ist betrunken vom Stuhl gefallen. Die Angst, durch das Aussprechen der wahren Gefühle die Freundschaft zu zerstören hat vieles verhindert oder sie eben immer im entscheidenden Moment behindert.

Die Geschichte ist im Grunde nichts Neues. Allerdings hat die Magie zwischen den Darstellern alles ein bisschen aufgewertet. Einzig, was mich wirklich störte, waren die mangelnden äußeren Veränderungen, immerhin spielt die Geschichte so um die 15 Jahre! Nur Alex hat sich die Haare irgendwann kurz schneiden lassen, aber Rosie veränderte sich nur zum Ende hin etwas. Das fand ich ein bisschen schade!

Ansonsten ist es eine süße Geschichte, die viel Tragik enthält, aber auch sehr viele berührende Momente. Insgesamt bewerte ich den Film mit 80% und empfehle ihn für alle Cecelia Ahern-Fans und den Anhängern von romantischen Geschichten.

Veröffentlicht am 26.05.19!

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