Stolz und Vorurteil & Zombies

Lesezeit: 2 Minuten

Stolz und Vorurteil & Zombies (2016)
Originaltitel: Pride and Prejudice and Zombies

Regie: Burr Steers
Drehbuch: Burr Steers
Produktion: Marc Butan, Natalie Portman, Brian Oliver, u.v.a.
Musik: Fernando Velázquez
Kamera: Remi Adefarasin
Darsteller: Lily James, Sam Riley. Bella Heathcote, Ellie Bamber, Douglas Booth, Jack Huston, u.v.a.
Dauer: 108 Minuten
Romanvorlage: „Stolz und Vorurteil und Zombies“ von Seth Grahame-Smith

Inhaltsangabe:

Großbritannien 1811: Die Zombies haben das Land erobert. Niemand ist mehr vor ihnen sicher. Mr. Darcy (Sam Riley) dient in der Armee und hat so seine ganz eigenen Tricks, den Monstern auf die Spur zu kommen.

Mr. Bennet (Charles Dance) hat da seine eigenen Methoden und ließ seine fünf Tochter in Fernost in Kampfkunst ausbilden. Mrs. Bennet (Sally Phillips) möchte jedoch jede einzelne gut unter die Haube bringen. Was für ein Zufall, dass der vermögende Mr. Bingley (Douglas Booth) mit seinem Freund Mr. Darcy in der Nähe weilt und sich unsterblich in Jane (Bella Heathcote) verliebt. Lizzy (Lily James) steht dem ganzen ziemlich skeptisch gegenüber, auch wenn Mr. Darcy ihr offensichtlich gefällt.

Mr. Darcy allerdings glaubt, dass die Bennet-Schwestern es nur auf das Vermögen abgesehen haben und rät seinem Freund von der Heirat mit Jane ab. Lizzy macht es ziemlich ärgerlich. Sie bekommt reichlich Gelegenheit, gegen Mr. Darcy zu kämpfen und ihm klar zu machen, dass er sich geirrt hat. Und nebenbei müssen sie noch die Zombie-Invasion irgendwie in Schach halten.

Mein Fazit:

Jane Austen mal anders. Nun ja, das Buch habe ich gelesen und auch die Verfilmung aus dem Jahre 2005 mit Keira Knightley und Matthew Macfadyen, ich fand beides jedoch ein bisschen langweilig. Und das, obwohl ich romantische Filme mag.

Dieser Film mit Lily James und Sam Riley ist eine andere Variante, gepaart mit zuweilen ziemlich ekeligen Zombies. Ich gehöre nicht zu den Personen, die sich oft in diese Genre tummelt. Eigentlich finde ich es ziemlich ekelig und abstoßend. Dennoch war ich neugierig auf den Film.

Ich wurde gut unterhalten. Anders kann ich es nicht sagen. Die Literaturvorlage stammt von Seth Grahame-Smith, aber es ist eindeutig eine Jane Austen-Adaption und ich empfand es als sehr amüsant, die fünf Bennet-Schwestern mit Messern bewaffnet zum Ball gehen zu sehen. Dabei ließen sie an Liebreiz nicht vermissen. Eine wunderbare Kombination – und so gefährlich für die Männer. Die jungen Frauen konnten mit allerlei Waffen sehr gut umgehen und haben keine Angst bei diversen Kämpfen gezeigt.

Der schwarze Humor und die sich anbahnende Liebesgeschichte runden das ganze ab. Die Kostüme, die Maske und Musik, das Setting und auch die übrigen Darsteller zeugen von hohen Ansprüchen, es wurde auf jedes Detail geachtet.

Es hat Spaß gemacht, den Film zu sehen. Die Zombies gaben dem Film den richtigen Touch, die Kombination aus allem hat ein sehenswertes Werk hervorgebracht. Mit 90% kann ich es empfehlen!

Veröffentlicht am 05.06.19!

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