Danielle Steel: Schicksalstage

Lesezeit: 2 Minuten

Danielle Steel: Schicksalstage

Originaltitel: Ransom (2004)
übersetzt von Silvia Kinkel
Verlag: Dromer/ Knaur
Seitenanzahl: 380 Seiten
ISBN-10: 3426662140
ISBN-13: 978-3426662144

Inhaltsangabe:

Peter Morgan’s Leben war eigentlich gar nicht so schlecht. Er hat eine gute Ausbildung genossen, in eine reiche Familie eingeheiratet und eigentlich liebte er seine zwei Töchter, nur hat er bislang jede Chance genutzt, um es ausdrücklich zu vermassen. Deine sorglose Lebenseinstellung und sein Kokainkonsum führten schließlich dazu, das er für vier Jahre in Pelican Bay sitzt. Kaum ist er aus dem Gefängnis wieder aus, sieht er sich mit der Tatsache konfrontiert, das er wohl kaum eine Chance auf eine ehrliche Arbeit hat. So muss er notgedrungen den scheinbar integren Geschäftsmann Addison anrufen.

Philipp Addison besitzt mehrere Firmen, gutgehende Kontakte nach Südamerika und ein offensichtlich funktionierendes Drogen-Labor in Mexiko. Für seine Geschäftsfreunde wäscht er Geld im siebenstelligen Bereich. Allerdings hat auch er einige Fehlinvestitionen getätigt. Er steckt in einer finanziellen Krise und daher kommt ihm ein verzweifelter Ex-Knacki wie Peter Morgan ganz recht. Eigentlich schuldet Peter ihm auch noch viel Geld. Aber auch so schafft Addison es, das Peter ein großes Ding übernimmt: Die Entführung eines der Barnes Kinder.

Addison glaubt, das das Barnes-Vermögen sich auf knapp eine halbe Milliarde Dollar beläuft. Allan Barnes hat zu Lebzeiten Glück mit dem neuen Markt gehabt und einige lukrative Investitionen getätigt. Doch als dieser neue Markt zusammen brach, verlor er das ganze Geld wieder. Was nie nach außen hin drang: Allan Barnes hatte kein Geld mehr gehabt und vor seinem mysteriösen Tod sogar noch Schulden angehäuft. Die zurückgebliebene Familie, Fernanda und die drei Kinder Will, Ashley und Sam mussten damit nun zwangläufig leben.

Durch ein zufälliges Verbrechen in der gleichen Straße, wo auch die Barnes-Familie lebt, lernt Detective Lee Fernanda Barnes kennen. Und ein noch größerer Zufall deckt auf, in welcher Gefahr sich die Familie befindet. Doch da ist es bereits zu spät, das Unheil läßt sich nicht mehr aufhalten.

Mein Fazit:

Danielle Steel ist mit diesem Buch einen etwas anderen Weg als üblich gegangen. Der Anfang war etwas müssig, wahrscheinlich, weil man es eben nicht kannte, so etwas von der Autorin zu lesen. Die Sicht des Verbrechers … Natürlich stehen Fernanda und Ted im Mittelpunkt dieser Geschichte, aber auch Peter Morgan wird ganz genau unter die Lupe genommen. Und seine Not wird ersichtlich und sein Verhalten im Buch macht ihn ja schon zum Märtyer. Ein Buch, das ein kleines bißchen was vom Krimi hat. So schnell wird man es nicht vergessen!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus April 2006.

Veröffentlicht am 06.06.19!

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