Die Bären sind los (2005)

Lesezeit: 2 Minuten

Die Bären sind los (2005)
Originaltitel: The Bad News Bears

Regie: Richard Linklater
Drehbuch: Glenn Ficarra, Bill Lancaster
Produktion: Adam Ellison, Bruce Heller, Sara Johnson
Musik: Ed Shearmur
Kamera: Rogier Stoffers
Darsteller: Billy Bob Thornton, Marcia Gay Harden, Greg Kinnear, Carter Jenkins, Ridge Canipe, Sammi Kane Kraft, u.v.a.
Dauer: 113 Minuten

Inhaltsangabe:

Buttermaker (Billy Bob Thornton) wird von der alleinerziehenden Mutter Liz Whitewood (Marcia Gay Harden) beauftragt, die „Bad News Bears“ zu trainieren. Das ist ein zusammen gewürfelter Haufen Kids, die von Baseball keine Ahnung haben. Und Buttermaker nimmt seine Aufgabe auch nicht wirkllich ernst. Er trinkt zuviel, ihm sind die Menschen egal und erst Recht die Kinder in seiner Mannschaft.

Das ändert sich jedoch allmählich, als ihm die Kinder sagen, was sie von ihm halten. Er nimmt die Kritik ungern an und beginnt, die „Bad News Bears“ zu trainieren, mit wachsendem Erfolg. Er kann sein ehemaliges Stiefkind Amanda Whurlitzer (Sammi Kraft) dafür gewinnen und die Bears wachsen über sich hinaus.

Sehr zum Mißfallen von Bullock (Greg Kinnear). Er trainiert den Meister der letzten Saison und überheblich, wie er ist, peilt auch dieses Mal wieder die Meisterschaft an. Wird Buttermaker seine Mannschaft zum Sieg verhelfen?

Mein Fazit:

Dies ist ein Remake vom Klassiker mit Walter Matthau. Ich weiß nicht, wie das Original ist, aber diese Version ist für mich nicht sonderlich stark. Natürlich bieten die Figuren in der Mannschaft und auch der abgehalfterte Buttermaker viele lustige Momente, aber es ist vorhersehbar und auch teilweise irgendwie abgedroschen. Es gibt wohl einfach zuviele Filme dieser Art.

Billy Bob Thornten soll der Star des Films sein. Er hat seine Sache auch wirklich gut gemacht und er wirkte sogar recht präsent. Aber meiner Einschätzung nach hat Sammi Kraft als Amanda ihm den Rang abgelaufen. Ich empfand sie als erfrischenden Gegenpart. Ihre Rolle paßt auf sie und sie hat sie sehr überzeugend und glaubhaft gespielt. Sie hat dem Film den Pfiff gegeben, ohne Zweifel. Die anderen Kinder brauchen sich zwar nicht zu verstecken, aber die Gags sind einfach schon bekannt.

Ein kurzweiliger Film, der zuweilen lustig ist, aber ansonsten nicht sonderlich in Erinnerung bleibt. Von mir bekommt er 80%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 28.04.2009.

Veröffentlicht am 10.06.19!

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