Die Hochzeit meines besten Freundes

Die Hochzeit meines besten Freundes (1997)
Originaltitel: My Best Friend’s Wedding

Regie: P.J. Hogan
Drehbuch: Ronald Bass
Produktion: Ronald Bass, Patricia Cullen, Bill Johnson
Musik: James Newton Howard
Kamera: László Kovács
Darsteller: Julia Roberts, Cameron Diaz, Dermot Mulroney, Rupert Everett, Philip Bosco, M. Emmet Walsh, u.v.a.
Dauer: 105 Minuten

Inhaltsangabe:

Julianne Potter (Julia Roberts) ist seit neun Jahren mit ihrem Ex Michael O’Neal (Dermot Mulroney) befreundet. Sie verbindet die gemeinsame College-Zeit und viele Erlebnisse.

Plötzlich ruft Mike an, um ihr mitzuteilen, das er heiraten wird. Julianne fällt aus allen Wolken, denn ihr wird plötzlich bewußt, das sie Mike liebt. Das Problem nur: Sie hat vier Tage Zeit, Mike für sich zu gewinnen und die Hochzeit platzen zu lassen. Gesagt getan – sie reist nach Chicago und lernt als erstes Kimberly Wallace (Cameron Diaz) kennen. Mike ist offensichtlich so verliebt in sie, das Julianne aber auch gar nichts gelingen will.

Als Schützehilfe ruft sie ihren schwulen Freund George (Rupert Everett) an, der auch glatt gleich angereist kommt. Sie geben sich als verlobtes Paar aus, doch auch das kann Mike nicht aus der Ruhe bringen. Spätestens da wird Julianne klar, das sie zu unlauteren Mitteln greifen muss, um Mikes Herz für sich gewinnen muss. Aber sie hat nur noch einen Tag Zeit …

Mein Fazit:

Dies ist eine erfrischende Komödie um Eifersucht, Liebe und Herzschmerz. Gelegentlich schaue ich mir diese Filme ganz gern an, um ein bißchen abzuschalten. Wohlgemerkt, einen besonderen Anspruch hat dieser Film nicht, man kann sich nur zurück lehnen und dieses verdorbene Früchtchen Julianne Potter in Action genießen.

Die Rolle ist Julia Roberts auf den Leib geschrieben, so kann sie ihren ganzen humorvollen Part voll und ganz ausreizen. Ihr Lächeln, ihre wallende Mähne und der smarte Dermot Mulroney als Mike runden das ganze Bild ab. Cameron Diaz mag ich aus irgendeinem Grund nicht so und so fällt es mir auch schwer, ihr in diesem Film etwas gutes abzugewinnen, obwohl die Figur eigentlich sehr ehrlich ist und nachvollziehbar handelt. Kimberly kommt aus reichem Hause und so ist es eigentlich verwunderlich, das sie auf andere Werte wie einen tollen Beruf und Liebe wert legt.

Die Gags sind alle irgendwie schon bekannt, es kommt nichts Neues hinzu. Daher bekommt der Film auch nur 80% von mir. Einmal in zehn Jahren sehen genügt vollkommen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 14.06.2009.

Veröffentlicht am 23.06.19!

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