A Breath Away

Lesezeit: 2 Minuten

A Breath Away (2018)
Originaltitel: Dans la brume

Regie: Daniel Roby
Drehbuch: Guillaume Lemans, Jimmy Bemon, Mathieu Delozier
Produktion: Nicolas Duval Adassovsky, Guillaume Colboc, Christian Larouche
Musik: Michel Corriveau
Kamera: Pierre-Yves Bastard
Darsteller: Romain Duris, Olga Kurylenko, Fantine Harduin, Michel Robin, Anna Gaylor, Réphaël Ghrenassia, u.v.a.
Dauer: 89 Minuten

Inhaltsangabe:

Paris: Mathieu (Romain Duris) ist gerade von einer wichtigen Reise aus Kanada zurück. Seiner Frau Anna (Olga Kurylenko) versucht er davon zu überzeugen, dass es dort eine neue Therapiemöglichkeit gibt, die ihrer Tochter Sarah (Fantine Harduin) helfen könnte. Sarah lebt in einer keimfreien Kammer. Jede Verunreinigung des Sauerstoffs könnte ihr Leben innerhalb kürzester Zeit beenden.

Ein Erdbeben erschüttert die Stadt. Nach anfänglicher Verwirrung steigt plötzlich Nebel aus dem Boden auf, der die Menschen nach nur wenigen Atemzügen tötet. Mathieu und Anna können sich zu einem alten Ehepaar ins oberste Stockwerk retten. Aber es ist nur eine kurze Verschnaufspause. Denn der Nebel steigt und mittendrin ist Sarah in ihrer Kammer. Durch den Stromausfall müssen die Batterien regelmäßig getauscht werden.

Es beginnt ein verzweifelter Kampf ums Überleben.

Mein Fazit:

Als ich mir die Inhaltsangabe zu diesem Film durchlas, dachte ich, dass könnte ja was werden. Es hatte was von einer interessanten Dystopie aus Sicht von Erwachsenen, gibt es heutzutage ja nicht oft.

Aber ich empfinde die Geschichte irgendwie nicht richtig durchdacht. Mehrere Dinge fielen mir auf: Obwohl der Nebel selten bis zur Dachspitze der Häuser reichte, sah man gar keine Menschen auf den Dächern. Es mutete fast an, als ob das Ehepaar die einzigen Überlebenden wären. Die Einschätzung ist nicht ganz richtig, aber dennoch wirkte es oft so – menschenleer und trostlos.

Dann hat mich das eine oder andere Mal das Verhalten der Eltern gestört. Die Tochter ist unten in der Kammer, inmitten des Nebels. Aufgrund des Stromausfalls muss die Anlage auf Batterie umschalten. Ansonsten gibt es nur noch ein Funkgerät als Verbindung zur Außenwelt. Und die Eltern sitzen oben in der Wohnung und vermittelten mir eine Gelassenheit, als wären sie nur kurz oben zu Besuch oben bei den älteren Herrschaften. Es wirkte einfach nicht glaubwürdig. Wenn ich wüsste, dass mein Kind da unten allein ist und sicher genauso Angst hat wie ich selbst, würde ich da nicht irgendwelche Plattitüden austauschen, sondern mir Gedanken machen, diese Situation zu ändern. Das kam für mein Empfinden einfach nicht richtig rüber.

Der ganze Film wirkt nicht so, wie es der Situation angemessen wäre, zwischendurch bestand für mich sogar die Gefahr des Einschlafens. Da passiert etwas ganz Furchtbares und irgendwie fehlte mir der Überlebenskampf bis zum Äußersten. Dynamik? Dramatik? Fehlanzeige! Und dann noch das Ende, irgendwie konnte ich dem nichts abgewinnen, es wirkte wie so vieles unglaubwürdig.

Schade, aus dieser Geschichte hätte man wirklich mehr machen können. Ich vergebe enttäuschte 60% und kann den Film nicht wirklich empfehlen.

Veröffentlicht am 26.06.19!

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