Danielle Steel: Johnny der Engel

Danielle Steel: Johnny der Engel

Originaltitel: Johnny Angel (2003)
übersetzt von Silvia Kinkel
Verlag: Weltbild Verlag
Seitenanzahl: 183 Seiten
ISBN-10: 3898976327
ISBN-13: 978-3898976329

Inhaltsangabe:

Johnny Peterson ist 17 Jahre alt und ein ganz normaler Teenager. Er hat eine langjährige Freundin, Becky, mehrere Jobs, eine große Familie und große Zukunftspläne. Im Sport ist er erfolgreich und bei seinen Mitschülern beliebt.

Doch dann geschieht das Unfaßbare: Am Abend des Abschlussballes ereilt ihn ein tödlicher Autounfall. Zurück bleibt seine trauernde Mutter Alice und Freundin Becky, sein verbitterter Vater Jim und seine Geschwister Charlotte und Bobby. Jim zieht sich schon seit Jahren von seiner Familie zurück, da er vor fünf Jahren mit Bobby einen Autounfall erlitten hat und Bobby spricht seitdem nicht mehr.

Der plötzliche Tod des ältesten Sohnes bringt die ganze Familie ins Schleudern. Alice versucht, für die Familie da zu sein. Doch in ihrer Sorge um ihre Kinder bekommt sie ein Magengeschwür, das auch noch aufplatzt. Als sie im Krankenhaus liegt, erscheint ihr ihr Sohn Johnny. Zuerst glaubt sie, sie würde halluzinieren. Doch Johnny ist offenbar noch recht lebendig. Er hat noch einen Auftrag auszuführen und möchte seiner Mutter nahe sein.

Alice glaubt es nicht, dennoch ist ihr Sohn noch einmal zurück gekommen, auch wenn nur sie ihn sehen kann. Aber im Laufe der Zeit merkt sie, wie sehr Johnny der Familie hilft, über die Trauer hinweg zu kommen.

Mein Fazit:

Ich habe das Buch „Sein strahlendes Licht“ von Danielle Steel gelesen und darin steht tatsächlich, das die Autorin ihm verstorbenen Sohn versprochen hatte, ein Buch für ihn zu schreiben. Und wenn man das Vorwort liest, weiß man, was die Autorin mit den Worten gemeint hat.

Die Geschichte selbst ist natürlich nicht von gewohntem Tiefgang, wie man es sich bei einer solchen Geschichte vielleicht wünscht. Aber wer das oben besagte Buch über Nick Traina gelesen hat, der weiß, worum es in diesem Buch geht. Um die unerschütterliche und bedingungslose Liebe einer Mutter zu ihrem Kind und auch umgekehrt. Es geht darum, den Verlust in wunderschöne Erinnerungen zu umkehren und das Leben dennoch als wertvoll und lebenswert anzusehen, wie schwer es auch sein mag.

Mich hat die Geschichte sehr ergriffen und ich mußte mir an der einen oder anderen Stelle schon ein Tränchen verkneifen. Es berührt ungemein und regt zum Nachdenken an. Ich werde es sicher irgendwann noch mal lesen.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Mai 2007.

Veröffentlicht am 02.07.19!

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