Susi und Strolch

Susi und Strolch (1955)
Originaltitel: Lady and the Tramp

Regie: Clyde Geronimi, Wilfred Jackson, Hamilton Luske
Drehbuch: Ward Greene, Erdman Penner, Joe Rinaldi, u.v.a.
Produktion: Erdman Penner
Musik: Oliver Wallace
Darsteller (dt. Stimmen): Margot Leonard, Harry Wüstenhagen, Bruno W. Pantel, Walther Suessenguth, Heinz Giese, Inge Landgut, u.v.a.
Dauer: 76 Minuten
Dies ist der 1. Teil der Susi und Strolch-Reihe.

Inhaltsangabe:

Herr Darling (Heinz Giese) schenkt seiner Frau (Inge Landgut) zu Weihnachten die kleine Cockerspaniel-Dame Susi (Margot Leonard). Sie führt ein behütetes Leben und pflegt Freundschaften zu den Nachbarhunden Jock (Scottish Terrier / Bruno W. Pantel) und Pluto (Bloodhound/ Walther Suessenguth).

Eines Tages bekommt das Ehepaar Darling Nachwuchs. Der Streuner Strolch (Mischling/ Harry Wüstenhagen) macht Susi ein bisschen Bange, denn Strolch hat schlechte Erfahrungen mit Babys gemacht. Susi hingegen fühlt sich für das Baby verantwortlich und bewacht es liebevoll.

Als das Ehepaar Darling in den Urlaub fährt und das Baby von der Tante (Ursula Krieg) behütet wird, gerät Susis Leben aus den Fugen: Die mitgebrachten Siamkatzen stellen nur Unfug an und schieben es Susi in die Schuhe. In Folge dessen soll Susi ein Maulkorb bekommen, doch sie wehrt sich mit aller Macht dagegen und flieht. Strolch streift ihren Weg und hilft ihr. Gemeinsam erleben sie eine wunderbare Zeit, bis Susi vom Hundefänger erwischt wird.

Doch damit ist das Abenteuer noch längst nicht zu Ende. Susi erfährt im Tierheim von Strolchs aufregenden Liebesabenteuern und fühlt sich von ihm an der Nase herumgeführt. Als sie schließlich wieder zu Hause ist, überschlagen sich die Ereignisse, die eine kleine hinterlistige Ratte auslöst.

Mein Fazit:

Nun, ich habe den Film mit Sicherheit schon einmal gesehen – irgendwann in meinem Leben. So ganz unbekannt ist mir die Geschichte nicht gewesen, aber die Details waren mir völlig entfallen. So war es für mich kein Wiedersehen, sondern ein neu entdecken einer zauberhaften Geschichte.

Susi ist ein kleiner süßer Hund. Als Welpe kommt sie zum Ehepaar Darling, das irgendwo in einer kleinen Stadt in einem wunderbaren Haus mit einem großen Garten lebt. Die Idylle wird noch durch die Nachbarshunde abgerundet in Form von den Freunden Jock und Pluto. Susi kennt nur das Gute im Leben und ist umso erstaunter, als der wilde und freigeistliche Mischling Strolch ihren Weg kreuzt. Er gibt sich welterfahren und ungebunden. Er hat keine Angst vor größeren Hunden und so kann er mit seinem Gehabe Susi zutiefst beeindrucken. Doch Susi muss auch mit den Veränderungen im Hause Darling zurechtkommen. Sie ist nicht mehr die Nummer eins, sondern das Baby. Sie ist erst zutiefst traurig, aber dann verliebt sie sich ebenfalls in das Baby und bewacht den Schlaf. Erst die Tante, die während des Urlaubs das Kind hütet, gerät Susis Leben aus den Fugen.

Disney hat einen wunderschönen Film geschaffen, der auch heute noch seine reizende Wirkung nicht verfehlt. Die riesigen Hundeaugen, die offensichtliche Liebe zu Frauen und Herrchen und die angstvollen Blicke, als merkwürdige Dinge passieren. Das berührt das Herz eines jeden Zuschauers. Auch wenn natürlich immer das Gute und die Vernunft überwiegen, so beinhaltet der Film auch dramatische Szenen. Dabei werden menschliche Wesenszüge auf die Hunde übertragen und auch so kommuniziert.

Die wunderbare Musik und die einfache Liebesgeschichte runden das Erlebnis ab und es ist ein wahrer Klassiker für Jung und Alt. Ich zumindest fühle mich sehr gut unterhalten und bewerte den Film mit 80%. Er ist sicherlich ein Wiedersehen wert.

Veröffentlicht am 02.07.19!

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