Open Water 2

Open Water 2 Book Cover Open Water 2
2006
Wahre Begebenheit
Open Water 2: Adrift
94 Minuten
Deutschland, USA
Hans Horn
Adam Kreutner, Collin McMahon
Susan May Pratt, Richard Speight Jr., Niklaus Lange, u.v.a.
03.08.2009

Inhaltsangabe:

Vor der Küste von Mexiko: Sechs Freunde wollen ein Wochenende gemeinsam auf einer Luxusjacht verbringen. Alle freuen sich auf die kleine Tour, nur Amy (Susan May Pratt) nicht so sehr. Sie hat ihre kleine Tochter Sarah mitgebracht und außerdem hat sie durch ein Kindheits-Erlebnis Angst vor dem Wasser.

Dennoch ist es eine ausgelassene Party auf offener See und bis auf Amy und Zach (Eric Dane) springen alle vergnügt ins Wasser. Doch als Zach Amys Angst nicht so ernst nimmt und sie ins Wasser wirft und er mitspringt, beginnt das Horror-Szenario: Niemand hat in der Ausgelassenheit daran gedacht, die Leiter ins Wasser zu lassen.

Es beginnt ein dramatischer Kampf ums nackte Überleben, denn Hilfe ist weit und breit nicht in der Nähe.

Mein Fazit:

Eigentlich war ich viel zu müde, um mir einen Film ganz anzusehen. Ich dachte, ich würde seelig einschlummern. Mein Mann entschied sich für den Film, da er interessant klang.

Doch es kam anders, als ich dachte. Er fesselte mich und ich wurde wieder wach. Natürlich kommt als erstes die Frage auf, warum niemand daran gedacht hat, die Leiter runterzulassen. Aber kann passieren, das man im Eifer des Gefechts so etwas vergisst. Es war ja auch nicht geplant, das alle schwimmen gehen. Amy wollte bei ihrer kleinen Tochter Sarah bleiben und hatte ja sowieso Angst vor dem Wasser. Sie trugt fast die ganze Zeit, auch schon an Land, die Rettungsweste. Das Zach, ihr Ex, sie ins Wasser wirft, konnte sie nicht erahnen.

Wir haben selbst überlegt, was man machen könnte, um aus diesem Dilemma rauszukommen. Aber in der Panik denkt man nicht immer an die einfachsten Möglichkeiten. Das ist nachvollziehbar! Nach und nach tun sich menschliche Abgründe auf. Vorwürfe, verzweifelte Versuche, auf die Yacht zu kommen und letztendlich Resignation, was im Freitod auf dem Meer endet. Schwere Verletzungen bei dem Versuch, endlich wieder trockene Füße zu bekommen, sind ebenso nachvollziehbar.

Der Film beruht auf einer wahren Geschichte, das macht es für mich noch um einiges beklemmender. Ich finde ihn äußerst spannend, gelungen von den Kamera-Aufnahmen und den soliden wie auch überzeugenden Darsteller-Leistungen. Einige klitzekleine Fehler sind dennoch zu finden, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut. Alles in allem ist er mir 95% wert.

Veröffentlicht am 21.07.19!

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