Colleen Hoover: Maybe Now

Colleen Hoover: Maybe Now

Originaltitel: Maybe Now (2019)
übersetzt von Kattrin Stier
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seitenanzahl: 363 Seiten
ISBN-10: 3423740507
ISBN-13: 978-3423740500
Dies ist der 2. Teil der Maybe Someday-Reihe.

Inhaltsangabe:

Ridge und Sydney sind endlich zusammen. Lange Zeit haben sie versucht, das richtige zu tun, um Maggie nicht zu verletzen. Denn Ridge war vorher mit Maggie zusammen, aber lange Zeit aus Pflichtgefühlt. Denn sie leidet an Mukoviszidose und braucht häufig Unterstützung.

Sydney liebt Ridge gerade dafür, weil er ein großes Herz und ein starkes Verantwortungsbewußtsein hat. Dennoch tut es weh, wenn sie wieder anruft und ihn braucht. Außer ihn und Warren hat sie niemanden mehr, der ihr in Krisensituationen hilft.

Maggie kann sich kaum vorstellen, nach der Beziehung und der schmerzhaften Trennung von Ridge noch einmal einen Versuch zu wagen. Aber ausgerechnet bei einem Fallschirmsprung – ein Punkt auf ihrer Bucket-Liste – lernt sie Jake kennen, einen Kardiologen. Aus Angst, ihn zu sehr ansich zu binden, stößt sie ihn vor den Kopf. Und dennoch kann sie ihn nicht vergessen …

Mein Fazit:

Tja, das war ja mal eine Überraschung. Ich habe schlichtweg nicht gewusst, dass es eine Fortsetzung von Maybe Someday ist. Somit bräuchte ich den ersten Teil der Reihe gar nicht mehr zu lesen. Rein theoretisch!

Leider hat mir dieser Band überhaupt nicht gefallen. Vielleicht lag es daran, dass ich den ersten Teil noch nicht gelesen habe. Oder an die stereotypischen Personen, die sich im Laufe der Geschichte, die sich nur über wenige Monate zieht, einfach nicht ändern und dabei irgendwie auch noch Klischees erfüllen. Vielleicht bin ich es irgendwann auch leid gewesen, so viel „Ich liebe dich“ zu lesen und ständig durch die rosa Brille der Erzähler*innen zu lesen. Ich weiß, am Anfang einer Liebe ist es so, aber mir war es irgendwann zu viel. Es erschien mir an vielen Stellen einfach einfallslos und obwohl es alle Studenten sind, hatte ich nicht das Gefühl, dass sie wirklich produktiv waren. Irgendwie lief alles nebenher.

So wirklich Spannung kam auch nicht auf, es gab für mich keinen echten Herzschmerz und irgendetwas Besonderes. Das Ridge nun gehörlos ist, hat der Sache etwas Pepp gegeben. Und sein großes Herz für Maggie hat mir auch imponiert.

Nun, die letzten Seiten habe ich mehr oder weniger so überflogen, denn ich ahnte schon, was kommen würde. Und genau das trat auch ein. Nein, ich hatte genug und war froh, dass die Geschichte zu Ende war. Vielleicht lag es auch an mir, womöglich war ich nicht in der richtigen Stimmung, letztendlich aber kann ich dem Buch nur ganze drei Sterne geben. Schade.

Veröffentlicht am 01.09.19!

image_pdf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.