Private Practice – 2. Staffel

Private Practice – 2. Staffel (2008)

 

Regie: Tom Verica, Mark Tinker, Michael Zinberg, u.v.a.
Drehbuch: Mike Ostrowski, Fred Einesman, Ayanna Floyd, u.v.a.
Produktion: Betsy Beers, Mark Gordon, Shonda Rhimes, u.v.a.
Musik: Timothy Bright, Chad Fischer
Kamera: Lex duPont
Darsteller: Kate Walsh, Audra McDonald, Taye Diggs, Tim Daly, Paul Adelstein, Amy Brenneman, u.v.a.
Dauer: 22 Folgen x ca. 42 Minuten
Dies ist die 2. Staffel der Private Practice-Reihe.

Inhaltsangabe:

Die Oceanside Wellness Group ist in finanziellen Schwierigkeiten. Naomi (Audra McDonald) und Sam (Taye Diggs) können sich nicht auf einen Plan zur Sanierung der Praxis einigen, da entscheiden die anderen Partner, dass Addison (Kate Walsh) die Leitung übernehmen soll.

Um aus den Schwierigkeiten herauszukommen, vermieten sie eine Etage. Dort macht Charlotte King (KaDee Strickland) eine Konkurrenz-Praxis auf, was nicht nur auf privater Ebene mit Cooper (Paul Adelstein) zu Problemen führt.

Violet Turner (Amy Brenneman) ist eine fantastische Therapeutin, aber sehr einsam. So ergibt es sich, dass sie eine Affäre mit Pete Wilder (Tim Daly) und dem Therapeuten aus der Konkurrenz-Praxis, Dr. Sheldon Wallace (Brian Benben) beginnt. Das führt dazu, dass Violet schwanger wird, aber lange Zeit nicht weiß, von wem.

Addison gibt sich alle Mühe, ihrem Leben Beständigkeit zu geben. Aber sie ist nach wie vor unruhig und rastlos. Die Beziehung zum Polizisten setzt sie genauso in Sand wie sie sich hoffnungslos in einen verheirateten Kollegen verliebt!

In Addisons Leben wird es einfach nie langweilig!

Mein Fazit:

Die 2. Staffel ist geprägt von Liebeleien, unterdrückte und ausgelebten Gefühlen und anderen Konflikten zwischenmenschlicher Art. Freundschaften werden auf die Probe gestellt, Familienmitglieder mischen die Praxis auf (in Form von Archer (Grant Show) (Addisons Bruder). Und nebenbei werden auch immer wieder noch Patienten behandelt, meist ganzheitlich, denn ihre Erkrankungen berühren meist nicht nur ein Spezialgebiet.

Es wird dramatisch und der Cliffhanger ist ja ganz besonders fies. Violet wird etwas ganz Furchtbares angetan und man wird geradzu gezwungen, gleich mit der dritten Staffel zu beginnen.

Für sehr viele komische Momente sorgt Violet, die mich zwei Männern gleichzeitig eine Affäre beginnt und sich der Konsequenz darauf, nämlich die Schwangerschaft, nur ungern stellt. Allerdings sind beide potentiellen Väter bereit, sich ihrer Verantwortung stellen, wobei Pete ernsthafte Gefühle für Violet entwickelt hat.

Manchmal erscheint die Serie nicht realistisch. Termine in der Praxis und dann noch stundenlang im Krankenhaus arbeiten und obendrein auch noch Zeit und Lust auf eine Beziehung und wunderbaren Sex. Nun ja, gut, dass Addison zwischendurch einfließen ließ, dass sie eine Putzfrau hat. Gelegentlich geht sie mir mit ihrer Sprunghaftigkeit und Geschwätzigkeit etwas auf den Keks. Aber auch alle anderen Akteure benehmen sich gelegentlich wie kleine (oder größere) Diven.

Aber wenn man davon mal absieht, ist eine wunderbare Drama-Serie, die durchaus mitreißen kann. Wie schon erwähnt, der Cliffhanger ist fies. Und es gibt auch ein kleines Wiedersehen mit dem Seattle Grace Hospital.

90% gibt es für diese Staffel mit einer klaren Empfehlung.

Veröffentlicht am 19.09.19!

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