Anna McPartlin: So Was Wie Liebe

Anna McPartlin: So was wie Liebe

Originaltitel: unbekannt
übersetzt von Karolina Fell
Verlag: rororo
Seitenanzahl: 463 Seiten
ISBN-10: 3499246864
ISBN-13: 978-3499246869

Inhaltsangabe:

Mary lebt in Kenmare, Irland, allein in einem Häuschen mit ihrem schon betagten Labrador Mr. Monkels. Ihre große Liebe verlor sie mit 18 bei einem Unfall, bei dem sie schwanger war und ebenfalls schwer verletzt wurde. Ihren Sohn Ben verlor sie ebenfalls durch einen Unfall. Seither hat sie keine engere Beziehungen gehabt und ist immer für ihre Freunde Penny, Ivan und Adam da.

Sam ist sehr erfolgreich in der amerikanischen Musik-Szene gewesen. Aber er nahm Drogen und hat gerade einen Entzug hinter sich, als er in dem kleinen Küstenstädchen Kenmare einzieht, um sich von dem Entzug zu erholen und sein Leben neu zu gestalten. Außerdem hat er dort seine Wurzeln, denn seine Großmutter Lena kam aus diesem kleinen Städtchen.

Sam ist Marys neuer Nachbar und eigentlich mag sie ihn nicht. Aber dennoch laufen sie sich immer wieder über den Weg. Und mit seinem Einzug ins Nachbarhaus begannen auch ihre merkwürdigen Träume. Denn sie steht im Ruf, gelegentlich übersinnliches zu spüren.

Mit der sich doch allmählich beginnenden Freundschaft zu Sam wird aber nicht nur ihr Leben verändert, sondern auch noch das ihrer Freunde. Aber das bemerken sie alle erst später …

Mein Fazit:

Eine seichte Geschichte für zwischendurch.

Mehr ist dieser Roman im Grunde nicht. Ich habe mich die ersten 250 Seiten ein bißchen durchgequält. Erst die letzten 200 Seiten wurden packend und interessant. Es ist eigentlich auch keine Liebesgeschichte in dem Sinne. Für mich kam die Geschichte einfach nicht richtig in die Gänge und dafür das Ende dann doch unglaubwürdiger.

Mary wurde anfangs schon fast nonnenhaft hingestellt. Irgendwann taucht dann plötzlich ein Gelegenheits-Lover auf. Hm … tja, irgendwie unglaubwürdig, oder? Sam hat über einen gewissen Zeitraum Heroin genommen. Viel weiß ich über Drogen nicht (und will auch nicht mehr wissen), aber eines weiß ich ganz gewiss, das der Konsum von Heroin den Körper kaputt macht. Selbst nach kurzer Zeit sieht man es den Junkies an. Da ist es doch recht unglaubwürdig, Sam als einen Strahlemann hinzustellen.

Die Freunde von Mary sind jeder glaubwürdig. Aber meiner Meinung nach waren zuviele Personen involviert. Es hätte auch ein oder zwei Personen weniger sein können.

Alles in allem kein Roman, den ich empfehlen kann. Kein echter Spannungsbogen, zu viele Hauptpersonen und ein viel zu plattes Ende.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Oktober 2008.

Veröffentlicht am 22.09.19.

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