E.T. – Der Außerirdische

E.T. – Der Außerirdische (1982)
Originaltitel: E.T. the Extra-Terrestrial

Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: Melissa Mathison
Produktion: Steven Spielberg, Kathleen Kennedy, Melissa Mathison
Musik: John Williams
Kamera: Allen Daviau
Darsteller: Dee Wallace, Henry Thomas, Peter Coyote, Robert MacNaughton, Drew Barrymore, C. Thomas Howell, u.v.a.
Dauer: 115 Minuten

Inhaltsangabe:

In einem kleinen kalifornischen Ort landet eines Nachts ein Raumschiff und kleine braune verschrumpelte Wesen nehmen Pflanzenproben. Doch die Außerirdischen fliehen mit ihrem Raumschiff, als man auf sie aufmerksam wird. Dabei wird eines der Wesen vergessen.

Der 10jährige Elliott (Henry Thomas) findet eines Abends einen kleinen Gnom im Gartenschuppen. Voller Angst, aber auch mit einer großen Faszination nimmt er sich dem fremden Wesen an, das auf ihn einen völlig friedfertigen Eindruck macht.

Seine Geschwister Michael (Robert MacNaughton) und Gerti (Drew Barrymore) machen ebenfalls Bekanntschaft mit E. T., wie Elliott ihn fortan nennt. Elliott ist ganz begeistert von seinem neuen Freund. Aber sehr schnell wird auch klar, dass E. T. eigentlich nur zu seinesgleichen nach Hause will.

Elliott setzt alles daran, seinem neuen Freund zu helfen und erlebt dabei Momente voller Zauber und Wunder, aber auch Trauer und Verlust.

Mein Fazit:

1982 kam der Film in die Kinos. Ich war neun Jahre alt. Und nun, 37 Jahre später, hat der Film kaum an Faszination verloren. Zugegeben, es ist schon ein paar Jahre her, wo ich ihn das letzte Mal gesehen hatte.

Der Film ist ab sechs Jahre freigegeben, allerdings gibt es gerade am Anfang einige Szenen, die zarte kleine Seelen durchaus gruseln konnten. Der kleine Prinz traute sich zumindest nicht hinzuschauen, als E.T. im Gartenschuppen war und Elliott sich mit großen Augen und wild klopfendem Herzen diesem näherte.

Nichts desto trotz ist der Film eine Homage an die Freundschaft, Tapferkeit und tiefen Emotionen (ja, Außerirdische haben sie scheinbar auch). Elliott und E.T. sind zwei Seelen, die sich nicht gesucht, aber dennoch gefunden haben. Beide eint das Schicksal der Einsamkeit. Elliott ist noch geschockt von der frischen Trennung der Eltern und leidet sehr darunter. Und E.T. … nun ja, man  hat ihn auf der Flucht vor den Menschen einfach vergessen. Ohne große Worte und doch mit sehr viel Neugier freunden sie sich an und es entsteht eine tiefe mentale Verbindung, die für den einen oder anderen Lacher sorgt!

Steven Spielberg hat aus den großen und vor allen Dingen kleinen Darstellern sehr viel rausgeholt. Mir liefen die Tränen bei diversen, sehr emotionalen Szenen. Auch wenn E.T. sicherlich kein Schönheitswettbewerb gewonnen hätte, aber die großen Augen und der glühende Zeigefinger sind einfach legendär, und natürlich sein rauchiges „E.T. nach Hause telefonieren“.

Die Mischung aus Magie, Science Fiction und Drama geht auch nach so vielen Jahren noch unter die Haut und ich habe einen tollen Film-Abend gehabt. 95% für diesen Kult-Film.

Veröffentlicht am 02.10.19!

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