Dani Atkins: Sag ihr, ich war bei den Sternen

Dani Atkins: Sag ihr, ich war bei den Sternen

Originaltitel: While I was sleeping (2018)
Übersetzt von Sonja Rebernik-Heidegger
Verlag: Knaur TB
Seitenanzahl: 432 Seiten
ISBN-10: 3426524287
ISBN-13: 978-3426524282

Inhaltsangabe:

Für Maddie Barnes kann das Leben nicht schöner sein. Sie ist bis über beide Ohren in Ryan Turner verliebt und steht kurz vor der Hochzeit. Das eigene kleine Wunder ist auch unterwegs. Doch dann passiert das Schreckliche: Sie fällt nach einem Unfall ins Koma.

Als Maddie erwacht, ahnt sie noch nicht, dass bereits eine andere Frau ihren Platz eingenommen hat. Nicht nur im Herzen ihres Verlobten, sondern auch bei der Tochter. Denn sie hat sechs Jahre im Koma gelegen und ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht.

Chloe, Ryans Frau, steht der Situation skeptisch, aber tapfer gegenüber. Ihr kleines Mädchen, liebevoll Hope genannt, hat nun zwei Mütter. Aber die wahre Prüfung steht der ungewöhnlichen Familie noch bevor. Es muss doch eine Fügung des Schicksals gewesen sein, dass Maddie ausgerechnet jetzt aus dem Koma erwacht ist!

Mein Fazit:

Ich habe dieses Buch spontan in einer Leseflaute gekauft, in der Hoffnung, diesen unglücklichen „Zustand“ damit irgendwie beenden zu können.

Tatsächlich sah es am Anfang gut aus. Maddie schreibt aus ihrem glücklichen Leben und wie sich ihr Schicksal von einer Sekunde zur anderen verändert. Sie wird von einem Van überfahren und fällt ins Koma. Es ist schon ein Wunder, dass sie diesen Unfall überlebt hat. Dass sie ihr ungeborenes Baby nicht verloren hat, scheint noch ein weiteres Wunder zu sein. Niemand hat damit gerechnet, dass sie ihre Tochter tatsächlich selbst im Koma noch gebären würde. Als sie wieder erwacht, glaubt sie erst, es wären nur ein paar Wochen vergangen. Aber dann muss sie realisieren, dass sie über sechs Jahre im Koma lag und dass das Leben einfach so weiterging. Und die Wahrheiten tun ihr verdammt weh, denn eine andere Frau hat den Mann ihrer Träume geheiratet, eine andere Frau hat das Kind an ihrer angenommen. Ich muss gestehen, dass Maddie da wirklich eine ganze Menge schlucken musste. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es mir gehen würde an ihrer Stelle.

Chloe ist eine liebenswerte und sehr zurückhaltende Person. In ihrer Einsamkeit hat sie ehrenamtlich im Krankenhaus gearbeitet und lernte so Ryan Turner kennen. Der Fall Maddie Barnes hatte längst traurige Berühmtheit erlangt. Nur sehr langsam freunden sich Ryan und Chloe an. Erst, als Hope längst geboren war, begann erst eine tiefe Freundschaft und schließlich Liebe daraus zu werden. Wer hätte es Ryan denn verdenken können? Drei Jahre besuchte er Maddie und versuchte alles, um sie wieder zu wecken. Aber es gelang ihm nicht.

Maddie und Chloe wechseln sich ab, erzählen die Geschichte aus ihrer eigenen Perspektive. Als Chloe beginnt zu erzählen, flaute der Spannungsbogen etwas ab. Ich fragte mich, was noch kommen mochte. Aber es war noch eine ganze Menge zu erzählen, es wird erst zum Ende hin klar! Sehr viele berührende Momente begleiteten die Geschichte um die zwei Mütter, die erst konkurrierten, aber dann zusammen arbeiten mussten.

Allerdings blieb bei mir das Taschentuch-Feeling aus. Es gab zwar am Ende eine Überraschung, aber anders, als man es gewohnt von der Autorin gewohnt ist! Dennoch ist die Geschichte gefüllt mit Hoffnung, Liebe, Schmerz, Sehnsucht und tiefer Freundschaft.

Es ist mir vier Sterne mit einer klaren Empfehlung wert.

Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

Veröffentlicht am 07.10.19!

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