Private Practice – 5. Staffel

Private Practice – 5. Staffel (2011)

 

Regie: Mark Tinker, Tom Verica, Ann Kindberg, u.v.a.
Drehbuch: Gabe Fonseca, Zahir McGhee, u.v.a.
Produktion: Betsy Beers, Mark Gordon, Shonda Rhimes, u.v.a.
Musik: Timothy Bright, Chad Fischer
Kamera: Lex duPont
Darsteller: Kate Walsh, Taye Diggs, Tim Daly, Paul Adelstein, Amy Brenneman, Benjamin Bratt, u.v.a.
Dauer: 22 Folgen x ca. 42 Minuten
Dies ist die 5. Staffel der Private Practice-Reihe.

Inhaltsangabe:

Addison Montgomery (Kate Walsh) beginnt eine Therapie. Die ständigen Querelen mit den anderen Ärzten in der Praxis und ihre privaten Probleme steigen ihr zu Kopf. Außerdem hat sie noch immer diesen drängenden Kinderwunsch, den Sam (Taye Diggs) nicht teilt. Es ist praktisch eine On-Off-Beziehung.

Es wird eine neue Praxisgemeinschaft gegründet, die Seaside Health Wellness, da es unter dem alten Namen Probleme mit den Behörden gab. Es wird ein neuer Arzt gesucht und es bietet sich Dr. Jake Reilly (Benjamin Bratt) an. Ausgerechnet der, mit dem Addison am Ende der 4. Staffel beinahe zu den Fidschis gereist wäre. Schon sehr bald stellen sich erste Spannungen ein.

Pete Wilder (Tim Daly) erholt sich von seinem Herzinfarkt, aber die Ehe zu Violet (Amy Brennerman) leidet enorm darunter. Und Amelia (Caterina Scorsone) ist in ihre Drogensucht zurückgefallen. Alle Ärzte versuchen ihr gemeinsam daraus zu helfen, aber sie muss erst ein tragisches Erlebnis haben, ehe sie zu einem Entzug bereit ist. Doch auch lange danach noch ist ihr Leben nicht mehr so unbeschwert, wie es mal war.

Cooper Friedman (Paul Adelstein) erfährt plötzlich, dass er einen Sohn hat. Er ist überglücklich, Charlotte (KaDee Strickland) ist allerdings alles andere als begeistert. Doch als sie erfahren, warum die Mutter ihn ausgerechnet jetzt zu Cooper brachte, wandelt sich das Blatt.

Mein Fazit:

Es gibt viele tragische Momente in dieser Staffel, die mich teilweise auch persönlich sehr mitgenommen haben.

Addison Montgomery beginnt mit ihrem Leben aufzuräumen, mit ihren verkorksten Beziehungen, dem ständigen Gefühlschaos und dem unsteten Leben. Sie möchte zur Ruhe kommen und eine Familie gründen. Sam gehört allerdings nicht dazu, auch wenn er ihr plötzlich einen Heiratsantrag gemacht hat. Den kann sie unter solchen Umständen nicht annehmen.

Ihr Herz beginnt wieder heftiger zu schlagen, als sie ihre Gefühle für Jake Reilly (Benjamin Bratt) entdeckt. Doch auch er hat eine Vergangenheit und eine nahezu erwachsene Tochter. Seine Frau ist an ihrer Drogensucht vor vielen Jahren gestorben, dennoch ist er nicht so schnell bereit, sein Herz einfach so daher zu geben. Er nimmt sich Zeit, um alles zu verdauen.

Naomi (Audra McDonald) verschwindet nach New York, was auch ein bisschen Ruhe in die gesamte Konstellation reinbringt. Dafür bringt Amelia Unruhe rein, mit ihrer Drogensucht, dem plötzlichen Tod ihres Verlobten und den Folgen ihrer Rausch-Episode. So eine quirlige Person und dann so etwas! Für mich war es sehr emotional und berührend und ich konnte kaum wegsehen von der Staffel.

Insgesamt merkt man, das Konzept der Serie bezieht sich immer mehr und mehr auf das Privatleben der Figuren, dennoch werden wieder interessante und auch kontroverse Fälle behandelt, die mitunter das ganze Praxisteam auf den Kopf stellen.

Die Menschen in der Praxis müssen den Spagat zwischen Job und Privatleben meistern und das wird für sie immer wieder auf die Probe gestellt. Nach so vielen Staffeln hat man sich mit den Marotten der Figuren arrangiert. Weiterhin gibt es 90% und ich freute mich auf die 6. und finale Staffel.

Veröffentlicht am 20.10.19!

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