The Illusionist – Nichts ist, wie es scheint

The Illusionist – Nicht ist, wie es scheint (2006)
Originaltitel: The Illusionist

Regie: Neil Burger
Drehbuch: Neil Burger
Produktion: Jane Garnett, Joey Horvitz, Tom Karnowski
Musik: Philip Glass
Kamera: Dick Pope
Darsteller: Edward Norton, Paul Giamatti, Jessica Biel, Rufus Sewell, Jake Wood, Eddie Marsan, u.v.a.
Dauer: 110 Minuten
Romanvorlage: „Eisenheim the Illusionist“ von Steven Millhauser

Inhaltsangabe:

Wien Anfang des 20.ten Jahrhunderts: Schon als Kinder kannten sich Eisenheim (Edward Norton) und Sophie (Jessica Biel). Doch Eisenheim war ein armer Bauersjunge und Sophie eine Prinzessin und somit wurden sie getrennt.

Jahre später sehen sie sich zufällig wieder: Eisenheim, inzwischen ein stattlicher und reicher Mann, arbeitet als Illusionist in seinem eigenen Theater. Sophie soll den brutalen und kaltherzigen Prinz Leopold (Rufus Sewell) bald ehelichen. Sehr schnell entflammt die Liebe zwischen ihnen erneut und sie schmieden einen Plan.

Doch als Sophie sich von Prinz Leopold trennen will, kommt es zu einem Eklat. Polizei-Inspektor Uhl (Paul Giamatti) muss in einem Mordfall Prinzessin Sophie ermitteln und Eisenheim will Rache an Prinz Leopold verüben und beschwört auf magische Weise Tote Menschen wieder herauf. Dieser will Eisenheim jedoch in jedem Falle aus dem Weg geräumt wissen und setzt Inspektor Uhl auf ihn an …

Mein Fazit:

Zu Anfangs habe ich mir nichts bei diesem Film gedacht, war jedoch über die positive Kritik in der Zeitung im Bilde und somit auch etwas neugierig. Aber dann erlebte ich eine Überraschung.

Von Anfang an hat mich die Geschichte um Sophie und Eisenheim fasziniert. Zwar ist es nichts Neues, aber ich finde, dieser Film und diese Geschichte hat etwas Besonderes. Als erstes muss ich sagen, das ich die Bild-Qualität für sehr gut ausgewählt halte. Ich hatte zeitweilig das Gefühl, tatsächlich im Wien der damaligen Zeit zu sein. Auch die Kostüme und die Kulissen sind hervorragend und machen den Film zu einer Augenweise. Teilweise wirkte der Film düster und geheimnisvoll und das paßte super zum Thema!

Jessica Biel und Edward Norton sind nicht unbedingt ein Traumpaar, aber sie geben ein solides und glaubhaftes Paar ab. Vor allen Dingen Edward Norton mit Bart, da muss man sich erstmal dran gewöhnen. Rufus Sewell hat ja schon in „Ritter aus Leidenschaft“ den Bösen Rivalen gespielt und auch in diesem Film hat er die Rolle glänzend ausgefüllt.

Die Geschichte um die Liebe und den Mord erscheinen auf den ersten Blick vollkommen klar und logisch. Umso überraschender ist das Ende (und auch das ist logisch) und schon allein das macht den Film zu etwas Besonderem. Ich bin ganz hin und weg und freue mich, wieder ein Juwel der Filmgeschichte entdeckt zu haben. Ich kann diesen Film zu 95% empfehlen und würde ihn mir jederzeit wieder ansehen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 30.12.2009.

Veröffentlicht am 25.10.19!

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