So wie wir waren

So wie wir waren (1973)
Originaltitel: The Way We Were

Regie: Sydney Pollack
Drehbuch: Arthur Laurents
Produktion: Richard Roth, Ray Stark
Musik: Marvin Hamlisch
Kamera: Harry Stradling Jr.
Darsteller: Barbra Streisand, Robert Redford, Bradford Dillman, Lois Chiles, Patrick O’Neal, Viveca Lindfors, u.v.a.
Dauer: 118 Minuten

Inhaltsangabe:

Schon während des Studiums an der Universität lernten sie sich kennen: Katie (Barbra Streisand) stammt aus ärmlichen Verhältnissen und muss sich alles selbst erwirtschen. Sie engagiert sich politisch und prangert den Kapitalismus an.

Hubbel (Robert Redford) ist ein Lebemann, der aus reichem Haus stammt und alles nicht so ernst nimmt. Er ist sportlich aktiv und möchte gerne Schriftsteller werden.

Trotz ihrer Unterschiede werden sie auf Umwegen ein Paar, aber immer wieder offenbaren sich die Diskrepanzen. Vor allen Dingen seine schicken Freunde machen es ihr schwer, sich in seiner Welt zurechtzufinden.

Hat ihre Ehe eine Chance?

Mein Fazit:

Manchmal hat man ja Lust auf solche Schmonzetten. Robert Redford war zu damaligen Zeit eines der populärsten und gefragtesten Schauspieler. Sein Lächeln und sein gutes Aussehen waren scheinbar Garantien für volle Kinokassen. Ich finde, trotz des Alters beim Film hat es immer noch einen gewissen Charme!

Barbara Streisand und Robert Redford verkörpern gegensätzliche Charaktere. Das spiegeln sie gut wieder durch die teils deftigen Dialoge. Es eint sie nur die Liebe zur Schriftstellerei und vielleicht noch die körperliche Anziehungskraft. Doch kann dies auf Dauer ihre Unterschiedlichkeit ausmerzen? Über mehrere Jahre gibt es immer wieder Streit zwischen den verschiedenen Positionen, die auch im Freundeskreis für Diskussionen sorgen. Die politische Atmosphäre der damaligen Zeit hat ebenfalls Einfluss auf das Paar, schließlich vertrat Katie doch einige linksgerichtete Positionen.

Dies ist ein Film, der nachdenklich stimmt und doch eine gewisse Leichtigkeit ausstrahlt. Ich habe ihn genossen und mich in die damalige Zeit etwas verloren, auch teilweise durch die wunderbare Musik, interpretiert von Barbara Streisand mit ihrer unvergleichlichen Stimme.

Er ist sehenswert, daher gibt es 85% von mir.

Veröffentlicht am 03.11.19!

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