Born to be Wild – Saumäßig unterwegs

Born to be Wild – Saumäßig unterwegs (2007)
Originaltitel: Wild Hogs

Regie: Walt Becker
Drehbuch: Brad Copeland
Produktion: Anson Downes, Linda Favila, Todd Lieberman
Musik: Teddy Castellucci
Kamera: Robbie Greenberg
Darsteller: John Travolta, Tim Allen, Martin Lawrence, William H. Macy, Ray Liotta, Marisa Tomei, u.v.a.
Dauer: 100 Minuten

Inhaltsangabe:

Woody (John Travolta), Doug (Tim Allen), Bobby (Martin Lawrence) und Dudley (William H. Macy) sind mittem im Leben und dennoch unglücklich. Sie sind gefangen in ihren Verpflichtungen, die mit ihren Träumen von damals nichts mehr gemein haben. Und so entschließen sie sich, eine Woche auf ihren heißen Öfen eine Tour zum Pazifik zu machen.

Gesagt – getan: Die vier machen sich auf den Weg und erleben dabei haarsträubende Abenteuer, bis sie in dem Biker Jack (Ray Liotta) ein echtes Problem sehen. Woody hatte Jack seinen Schuppen eher versehentlich abgebrannt und ist nun auf der Flucht vor ihm seiner Truppe.

In dem kleinen Örtchen Madrid kommt es dann zum Showdown …

Mein Fazit:

Vier gestandene Männer in der Midlife-Crises. Woody ist gerade von seiner Frau verlassen worden und sein Vermögensverwalter hat ihm gerade gesagt, das er mehr als Pleite ist. Doug ist Zahnarzt und seit über zehn Jahren nicht mehr in den Urlaub gefahren. Zu seinem Sohn kann er trotz aller Bemühungen keinen richtigen Draht finden. Bobby wollte sich den Traum vom eigenen Buch erfüllen und hat sich daher ein Jahr Auszeit vom Job genommen. Doch seine Frau und ihre Familie schikanieren ihn und stempeln ihn zum Versager ab. Als Klempner möchte er jedoch nicht wieder arbeiten. Und Dudley, der komischste von allen (sollte er sein), zieht das Mißgeschick förmlich an. Sein Leben hat er als Programmierer hinterm PC verbracht und sagt von sich selbst, das er Angst vor Frauen hat.

Diese vier Männer fahren zusammen auf ihren Motorrädern kleine Touren, doch den wahren amerikanischen Traum von Freiheit haben sie bislang noch nicht gespürt. Als sie sich entschließen, eine Woche gemeinsam die Straßen unsicher zu machen, wissen sie eigentlich nicht wirklich was voneinander. Alle haben sie ein Face auf, außer vielleicht Dudley, der von allen auch der ehrlichste ist!

Der Film bzw. die Idee des Films ist eigentlich eine ganz tolle. In meinen Augen ist sie jedoch unglücklich umgesetzt. Die vier Hauptpersonen kommen nicht wirklich zur Geltung, es ist alles eher oberflächlich. Die Gags sind ganz nett, aber nicht wirklich nachhaltig. Wer mir von allen nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist, ist Ray Liotta. Er hat den fiesen Biker super gespielt und er hat meines Erachtens nach auch den Film wirklich noch etwas heraus gerissen.

Alles in allem ist es ein netter Spaß, aber überzeugt hat er mich leider nicht wirklich. 80% bekommt er von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 20.01.2010!

Veröffentlicht am 07.11.19!

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