Catch Me If You Can

Catch me if you can – Mein Leben auf der Flucht (2002)
Originaltitel: Catch Me If You Can

Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: Jeff Nathanson
Produktion: Barry Kemp, Daniel Lupi, Sergio Mimica-Gezzan
Musik: John Williams
Kamera: Janusz Kaminski
Darsteller: Amy Adams, Leonardo DiCaprio, Nathalie Baye, Christopher Walken, Martin Sheen, Tom Hanks, u.v.a.
Dauer: 141 Minuten
Romanvorlage: „Catch Me If You Can“ von Frank Abagnale Jr.

Inhaltsangabe:

Zum 16.ten Geburtstag bekommt Frank Abagnele Jr. (Leonardo DiCaprio) von seinem Vater (Christopher Walken) ein Scheckbuch geschenkt. Und als vor der gescheiterten Existenz seiner Eltern davon läuft, beginnt er kleinere Scheckbetrügereien zu begehen, um sich ein sorgenfreies Leben zu finanzieren.

Dabei hat er keine Skrupel, sich Berufstitel zu erschwindeln und fliegt in der ganzen Welt umher, um sich so Geld mit ungedeckten Schecks zu ergauern, bis FBI-Agent Carl Hanratty (Tom Hanks) ihm auf die Schliche kommt. Doch Frank ist abgebrüht, schlägt ihm immer wieder ein Schnippchen und tarnt sich letztendlich als Kinderarzt und später sogar als Anwalt.

Erst durch die Liebe zu Brenda Strong (Amy Adams) wird er von Hanratty fast geschnappt und flüchtet nach Europa.

Mein Fazit:

Wie kann ein Junge im Alter von 16 Jahren so abgebrüht sein? Das fragte ich mich immer wieder, als ich den Film sah. Innerhalb von nur fünf Jahren hat er sich mehrere Berufs-Titel zugelegt, mehrere Millionen Dollar erschwindelt und ein ganzes Team vom FBI beschäftigt. Dabei ist Frank eigentlich nur davor weggelaufen, weil sein Vater dem Staat eine große Summe an Steuern schuldet und deswegen Konkurs anmeldete. Die Mutter, gespielt von Nathalie Baye, lässt sich scheiden und verheiratet sich neu.

Leonardo DiCaprio war wie gemacht für diese Rolle. Sowohl von seinem jugendlichen Charme als auch von seiner schauspielerischen Leistung hat er wirklich gezeigt, was er drauf hat und hat Tom Hanks und alle anderen ohne Probleme die Show gestohlen. Tom Hanks spielte den FBI-Agenten, der es sich auf die Fahne schrieb, Frank Abagnale Jr. zu schnappen, koste es was es wolle. Von seiner Familie verlassen hatte er nur noch ein Ziel, den Jungen zu schnappen. An Weihnachten haben sie immer miteinander telefoniert, was fast schon bezeichnend für die Beziehung dieser zwei unterschiedlicher Personen ist. Letztendlich werden sie enge Freunde, was eigentlich angesichts der Geschichte niemanden verwundern wird.

Mit leisem Humor hat Steven Spielberg einen unterhaltsamen Film gemacht. Jede Minute glaubhaft, keine offenen Fragen hinterlassend und dabei unterhaltsam und nachdenklich stimmend. Von mir bekommt der Film 90%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 26.01.2010.

Veröffentlicht am 10.11.19!

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