King Arthur: Legend of the Sword

King Arthur: Legend of the Sword Book Cover King Arthur: Legend of the Sword
2017
Abenteuer/ Action
126 Minuten
UK, USA
Guy Ritchie
Joby Harold, Guy Ritchie
Charlie Hunnam, Astrid Bergès-Frisbey, Jude Law, u.v.a.

Inhaltsangabe:

Camelot wird angegriffen. König Uther (Eric Bana) kann es jedoch mit seinem Schwert Excalibur verteidigen. Allerdings wartet der nächste Feind: der eigene Bruder Vortigern (Jude Law). Während Uther versucht, seine Familien in Sicherheit zu bringen, wird er von Vortigern gestellt. Um sein Vermächtnis zu wahren, lässt er sich selbst von Excalibur aufspießen und wird zu Stein, dieser versinkt im Fluss. Seine Frau verstirbt und sein Sohn Arthur kann entkommen und wird in der Stadt flussabwärts von drei Prostituierten großgezogen.

Viele Jahre später: Aus dem kleinen jungen Arthur ist ein stattlicher Mann geworden (Charlie Hunnam). Er schlägt sich mit windigen Geschäften durch und unterstützt die Frauen, die ihn großgezogen haben. Nebenbei hortet er eine Münze neben der anderen.

Als sich bei Camelot der Fluss zurückzieht und das Schwert Excalibur im Stein erscheint, ist die Aufregung groß. Alle jungen Männer müssen versuchen, das Schwert aus dem Stein zu ziehen. Als Arthur an der Reihe ist, geschieht das Unglaubliche: Er kann es aus dem Stein ziehen. Doch das ist Vortigern ein Dorn im Auge. Er versucht, Arthur vor den Augen des Volkes zu demütigen, aber Arthur hat Freunde, die er bislang noch nicht kennt. Der Kampf gegen das Böse hat begonnen.

Mein Fazit:

Dieser Film trägt eindeutig die Handschrift von Guy Ritchie.

Gewaltiges Spektakel und fetzige bis verwirrende Dialoge wechseln sich ab. Der Film beginnt schon mit eine gewaltigen Schlacht mit riesigen Kampfelefanten und Feuerbällen. Puh, dachte ich, was kommt denn da noch? Aber schon bald wird klar, da hat der Regisseur bereits sein gesamtes Pulver verschossen. Was ich sehr bedauerlich finde, denn die Story selbst ist eigentlich recht interessant. Aber ich finde, da wurde zu viel Magie, zu viel Krach und zu viel Tricks eingebaut, dass ich am Ende des Film froh war, es hinter mir zu haben.

Nein, ganz so schlimm ist nicht, denn es gibt ja durchaus auch humorvolle Szenen oder gar berührende. Nein, eine Liebesgeschichte ist nicht enthalten (das hätte aber eigentlich noch gefehlt), aber die tiefe Verbundenheit der versprengten Freunde von Uther, die sich dann seinem Sohn verpflichtet fühlen, ist schon bemerkenswert. Leider zündet es trotz aller schauspielerischen Fähigkeiten nicht wirklich. Die Darsteller sind überzeugend und authentisch, für die übersprudelnde Fantasie des Regisseurs können sie ja nichts.

Weniger ist eben doch manchmal mehr. 70% vergebe ich für diesen Film und es wird wohl auch keine Fortsetzung geben, so wie es von Guy Ritchie angedacht war.

Veröffentlicht am 09.01.20!

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