Open Range – Weites Land

Open Range – Weites Land Book Cover Open Range – Weites Land
2003
Western
Open Range
139 Minuten
Kevin Costner
Craig Storper
Kevin Costner, Robert Duvall, Diego Luna, u.v.a.
USA
„Open Range“ von Lauren Paige

Inhaltsangabe:

Charley Waite (Kevin Costner) und Boss Spearman (Robert Duvall) sind Cowboys und treiben ihre Viehherde über frei zugängliches Land. Während sie ihre Herde bewachen, schicken sie Moses (Abraham Benrubi) in die nächstliegende Stadt, um Vorräte zu holen. Doch Moses kommt nicht wieder.

Er wurde von den Handlangern des Vieh-Baron Baxter (Michael Gambon) zusammen geschlagen. Baxter hat die Stadt unter seiner völligen Kontrolle und sieht es gar nicht gern, wenn Fremde das Weideland, das zu der Zeit noch frei zugänglich ist, nutzen, um ihr Vieh zu füttern. Nur mit Mühe können sie ihn aus den Fängen des korrupten Marshals Pick (James Russo) befreien. Als sie den hinterhältigen Überfall rächen wollen, wird die Truppe erneut überfallen. Moses stirbt dabei und der Junge Button (Diego Luna) wird schwer verletzt.

Charley, der schon früh das Töten lernte und somit seine eigenen Dämonen zu bekämpfen hat, folgt seinem Boss in die Stadt, um den ungerechtfertigten Tod Moses zu rächen. Dabei mischen sie auf subtile Art und Weise die ganze Stadt auf und bringen den skrupellosen Baxter ins Schwitzen.

Werden sie ihre Ziele erreichen? Wird Charley endlich innere Ruhe finden?

Mein Fazit:

Ein glaubwürdiger Western.

Ich gebe zu, ich habe noch nicht soo viele Western gesehen. Aber dieser gehört mit zu meinen Favouriten. Kevin Costner hat wieder mal einen tollen Film gemacht -wie ich finde. Leise und mit einer sich langsam aufbauenden Spannung wird eine ganz einfache Geschichte erzählt: Zwei Männer üben Rache.
Der Film lebt von den schlichten Dialogen und den wunderschönen Bildern der Prärie. Aber er zeigt auch die Härte, der die Cowboys ausgesetzt waren. Mit dem Wetter, dem Essen und den Kapriolen der Tiere.

Kevin Costner hat einen Film geschaffen, in dem die Darsteller voll gefordert sind. So einfach sie auch in ihren Wesen sind, die Rollen, so unterschiedlich sind sie auch. Einerseits ist Charley unerbittlich, eiskalt und abgebrüht. Gegenüber Sue, in die er sich in diesem Film verliebt, ist er sanft und hilfsbereit. Eine Gratwanderung, ohne dabei die Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Aber auch von der Handlung ist der Film glaubwürdig, denn er spielt in der Zeit, wo zwar schon Gesetze da waren, sie aber nicht immer umgesetzt werden konnten, z. B. im „Wilden Westen“. Es galt fast noch das Faustrecht und niemand verließ das Haus ohne Waffe. Nicht jeder Mord konnte geahndet werden.

Ein wunderbarer Film, den man sich ohne weiteres noch mal ansehen kann. Von mir bekommt er 90%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 27.11.2009.

Veröffentlicht am 18.05.20!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.