Wolkengeflüster [#20]

Liebe Bücherfreunde,

wir starten in die nächste Runde des Wolkengeflüster.

Es würde mich freuen, wenn Ihr mit mir ein bisschen über das flüstert, was Euch bei den vergangenen Leseprojekten so gefallen hat und warum? Selbstverständlich könnt Ihr einen eigenen Beitrag auf Eurem Blog zu dem Thema schreiben und dann im Kommentar verlinken.

Folgendes möchte ich gerne wissen:

  1. Über welches Buch willst Du flüstern? Worum geht es?
  2. Wie und warum bist Du zu diesem Buch gekommen?
  3. Was gefällt Euch so besonders daran- oder eben nicht?

Hier ist mein Flüster-Objekt:

1. Heute flüstere ich über das Buch „Wasser für die Elefanten“ von Sara Gruen, welches 2011 auch verfilmt wurde. 2012 habe ich den Film auf DVD gesehen und war ziemlich angetan davon, was die Bewertung von 95% auch belegt. Worum geht es? Ein alter Mann erzählt die Geschichte, wie er 1931 völlig pleite und desillusioniert zum Zirkus kommt und dort die Liebe seines Lebens kennen lernt. Allerdings ist die Herzensdame mit einem gewalttätigen Mann verheiratet, der zudem mit strenger Hand über den Zirkus herrscht. Ein Elefant namens Rosie verändert alles!

2. Das Buch war Anfang Juni im Kindle-Deal-der Woche erhältlich und ich schlug zu. Wie schon erwähnt, ich fand den Film toll und als ich den Titel im Angebot sah, bekam ich spontan Lust, den Roman zu lesen. Die Autorin ist mir bislang völlig unbekannt, der Schreibstil veranlasst mich jedoch, mir ihre Bücher mal näher anzuschauen.

3. Nun, ich möchte der Rezie, die Anfang August erscheinen wird, nicht sehr weit vorgreifen (der Terminkalender ist voll und außerdem steht noch Urlaub an, wo ich nicht bloggen werde). Aber ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen. Gestern abend kurz vor der Sperrstunde hatte ich es durch. Die Autorin hat die Atmosphäre der damaligen Zeit wunderbar eingefangen: Prohibition, schwere Rezession, arme Zirkusmitarbeiter und über all dem schwebte die Illusion der Manege. Und in den USA waren wohl die Eisenbahn-Zirkusse besonders weit verbreitet. Sehr faszinierend. Keine Maschinen haben das Zelt aufgebaut, sondern viele starke Männer. Der Alkohol floss in Strömen (trotz Prohibition) und es wurde auch die Ingwerlähmung erwähnt, die durch den Genuß von Jake entstand (Wikipedia-Artikel). Faszination und Abscheu wechselten sich beim Lesen ab und mittendrin die Liebesgeschichte von Jacob und Marlena, die eigentlich in einer Katastrophe hätte enden müssen. Die Elefanten, wie der Titel es besagt, sind dabei leider nicht immer die Hauptfigur, aber geben der Geschichte eine gewisse Würze.

Habt Ihr das Buch auch schon gesehen und wenn ja, wie hat es Euch gefallen? Und ich bin gespannt, über was Ihr flüstern wollt!

Habt eine tolle Zeit und liebe Grüße, Elke!

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