Baby Driver

Baby Driver Book Cover Baby Driver
2017
Abenteuer/ Action
113 Minuten
UK, USA
Edgar Wright
Edgar Wright
Ansel Elgort, Jon Bernthal, Jon Hamm, u.v.a.

Inhaltsangabe:

Baby (Ansel Elgort) ist ein unscheinbarer junger Mann, der immer Kopfhörer trägt. Seit einem Unfall in der Kindheit leidet er an einem Tinitus und hört stets Musik. Beim Mafia-Boss Doc (Kevin Spacey) hat er Schulden und er trägt sie ab, indem er als Fahrer fungiert. Sobald er seine bestimmte Musik hört, ist er am Steuer unschlagbar!

Zuhause kümmert er sich um seinen Pflegevater Joseph (CJ Jones), der inzwischen im Rollstuhl sitzt und taubstumm ist. Das Geld, was er zusätzlich vom Doc bekommt, spart er für später. Und die Zukunft sieht gut aus, denn er hat nur noch einen Bruch offen, dann hat er seine Schulden beim Doc abgetragen.

Zufällig lernt er die Kellnerin Debora (Lily James) kennen und verliebt sich in sie. Und dann erscheint Doc und bittet ihn um einen weiteren Gefallen. Zufällig hat er von Debora erfahren und erpresst Baby damit. Er scheint keinen anderen Ausweg zu finden, so willigt er mürrisch ein.

Doch bei diesem Bruch geht alles schief und schließlich steht nicht nur sein Leben auf dem Spiel, sondern auch von Debora und anderen Menschen. Baby muss eine Entscheidung treffen.

Mein Fazit:

Dieser Film erinnerte mich in weiten Teilen an „Drive“, wo es auch um einen begnadeten Fahrer geht und der der Liebe wegen aus dem schmutzigen Geschäft aussteigen will. Aber wenn es sonst immer glatt lief, so geht beim letzten alles schief!

Die Parallelen sind nicht so ganz von der Hand zu weisen. Und auch hier ist Baby eigentlich ein schweigsamer Weggefährte, der sich kaum in die Karten schauen lässt. Gefühle machen verletzlich und angreifbar, daher gibt man sich stets bedeckt. Aber irgendwann erwischt es einen doch und dann bricht die Hölle los. Baby ist ein junger Mann, der sein eigenes Schicksal schon tapfer tragen musste und Vollwaise ist, kann nur zwei Dinge: Auto fahren und Musik hören bzw. neue Musikstücke kreieren. Die junge Kellnerin Debora fasziniert ihn sofort und siehe da, er wird sogar gesprächig. Auch sie kann den schweigsamen und geheimnisvollen jungen Mann leiden und von Anfang an sieht sie in ihm einen guten Menschen. Aber die Umstände ihrer Liebe sind kugelgetränkt und riechen penetrant nach Benzin und Pulverrauch.

Die Handlung ist zackig und temporeich. Die Figuren bis auf Baby und Debora sympathisch, beim Doc, überzeugend gespielt von Kevin Spacey, hatte tatsächlich ein Herz, auch wenn das beim Mafiosi sicher nicht selbstverständlich ist. Es machte manchmal den Anschein, er würde er sich für Baby verantwortlich fühlen.

Sympathische Figuren, heißer Pulverdampf und zuweilen überraschende Wendungen haben mich sehr gut unterhalten und ich kann ihn für Fans dieses Genres durchaus empfehlen. Von mir bekommt er 85% mit einem hohen Wiedersehensfaktor!

Veröffentlicht am 16.08.20!

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