Tanz in die Freiheit

Tanz in die Freiheit Book Cover Tanz in die Freiheit
1998
Drama
Dancing at Lughnasa
95 Minuten
Irland, UK, USA
Pat O'Connor
Frank McGuinness
Meryl Streep, Michael Gambon, Catherine McCormack, u.v.a.

Inhaltsangabe:

von Moviepilot.de: Die Geschichte eines Jungen, die sich in den Dreißigern in Irland abspielt. Er lebt zusammen mit seiner alleinstehenden Mutter und ihren Schwestern auf einem kleinen Hof in Irland. Die Familie hat nicht viel Geld, und muß sich von dem ernähren, was eine von ihnen verdient. Trotzdem bilden die frauen eine unzerstörbare Einheit – bis eines Tages zwei Männer den Frieden auf dem Lande störenn: Ein Bruder, der als Missionar in Afrika war, will seinen Lebensabend in seiner irischen Heimat verbringen, und der Vater des kleinen taucht eines Tages für einen Kurzbesuch auf, was die Harmonie aus dem Gleichgewicht bringt.

Mein Fazit:

Ich bin ein bekennender Meryl Streep-Fan und bin beim Durchzappen des Streaming-Programms auf diesen Film gestoßen. Er ist völlig an mir vorbei gegangen, obwohl er aus dem letzten Jahrhundert stammt!!

Der Titel impliziert eine aufregende Geschichte, was leider mitnichten so ist. Die Geschichte plätschert eher so dahin und obwohl gravierende Änderungen passieren, ist es nicht so gut herausgearbeitet. Dabei sticht gerade die Älteste der fünf Schwestern heraus, gespielt von Meryl Streep. Sie ist Lehrerin an der Dorfschule und durch ihre ruppige und strenge Art nicht gerade beliebt. Sie achtet sehr darauf, das keine Schande über das Haus kommt, weshalb sie ihre Schwestern bis in ihr Intimleben dominiert. Als der Bruder nach einem langen Auslands-Aufenthalt heimkehrt und sehr sonderbar erscheint, tauchen die ersten Risse der tugendhaften Fassade auf. Der letzte Rest wird vom Vater des kleinen Jungen erledigt, der seinen Kopf in den Wolken hängt und voller Idealismus ist. Dennoch wird er von Christina (Catherine McCormack) und ihrem Sohn geliebt. Auch die anderen Schwestern stellen das Lebenskonzept mehr und mehr in Frage, können aber gegen die Kate störrische Haltung nicht angehen. So passieren dann unausweichliche Dinge.

Nun, der Film bietet leider keine Höhepunkte und die Veränderungen in der Familie sind eher subtil und manchmal nur zu erahnen. Ich hätte mir da deutlich mehr Ausdruck gewünscht. Auch hat mir die Rolle der Kate nicht gefallen, die anderen waren durchaus sympathisch und authentisch. Aber in Irland tickte die Uhr eben schon immer ein bisschen anders.

Leider konnte der Film mich nicht mitnehmen, daher bekommt er nur 75%.

Veröffentlicht am 13.09.20!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.