Die Firma

Die Firma Book Cover Die Firma
1993
Krimi/ Thriller
The Firm
134 Minuten
USA
Sydney Pollack
David Rabe, Robert Towne, David Rayfiel
Tom Cruise, Jeanne Tripplehorn, Gene Hackman, u.v.a.
"Die Firma" von John Grisham

Inhaltsangabe:

Mitch McDeere (Tom Cruise) hat eine aussichtsreiche Karriere als Anwalt vor sich. Kurz vor dem Examen kann er bei der Firma „Bendini, Lambert & Locke“ mit Sitz in Memphis einen lukrativen Vertrag unterschreiben: gutes Gehalt, zinsgünstiges Darlehen für ein Haus, Übernahme der Studiengebühren und noch so einiges mehr.

Endlich kann er seiner Frau Abby McDeere (Jeanne Tripplehorn) etwas bieten. Doch ohne es begründen zu können, spürt sie gleich, dass mit der Anwaltskanzlei etwas nicht stimmt. Mitch schlägt es in den Wind und kniet sich rein.

Doch schon bald kommen Ungereimtheiten auf: Zwei Mitarbeiter versterben plötzlich auf mysteriöse Weise. Mandanten beschweren sich über zu hohe Rechnungen und Avery Tolar (Gene Hackman) hat so seine ganz eigene Art, mit der Arbeit und dem Geld anderer Leute umzugehen.

Mitch dämmert, das größere Mächte am Werke sind. Als er auch noch vom FBI-Agent Wayne Tarrance (Ed Harris) angesprochen und gebeten wird, als Maulwurf dienen, ist seine Situation schon ziemlich aussichtslos, wenn er nicht selbst Straftaten begehen will.

Und dann steht auch noch seine Ehe zu Abby auf dem Spiel. Er droht alles zu verlieren …

Mein Fazit:

Meine Güte, das ist schon Ewigkeiten her, dass ich diesen Film gesehen habe. Zu dieser Zeit war ich noch ein glühender Verehrer des jungen Tom Cruise und ich fand ihn damals wie heute in der Rolle des idealistischen jungen Rechtsanwalts überzeugend.

In dem Film geben sich viele Hollywood-Größen die Ehre: Hal Halbrook, David Strathairn und Holly Hunter, um nur einige zu nennen. Es machte Spaß, das Zusammenspiel der „Alten Garde“ mit den jungen Darstellern zu sehen. Die Kontraste mussten nicht erst ausgearbeitet werden, es funktionierte auch so.

Die Story ist vielschichtig wie auch spannend. Denn da ist nicht nur die Mafia, die ihre Dienste in die Kanzlei in Memphis gelegt hat. Sondern auch noch der Bruder Ray (David Strathairn), der als Druckmittel genutzt wurde, schließlich sitzt er wegen Totschlag im Gefängnis. Offenbar hatte Mitch ihn eine ganze Zeit lang verleugnet, um nicht mit der Vergangenheit konfrontiert zu werden. Als er jedoch erkennt, dass Familie ein wichtiger Bestandteil seines Lebens ist, setzt er sich für ihn ein. Mit legalen Mitteln kämpft er schließlich darum, dass auch Ray wieder leben kann.

Es werden sicherlich einige Klischees bedient, aber sei es drum, dem Unterhaltungswert tut es keinen Abbruch. In gewisser Weise werden auch einige gesellschaftskritische Fragen aufgeworfen, allerdings nicht alle beantwortet.

Der Film verdient auch nach so langer Zeit noch respektable 90% mit einem hohen Wiedersehensfaktor in einigen Jahren.

Veröffentlicht am 16.12.20!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.