Das Geheimnis des Totenwaldes

Das Geheimnis des Totenwaldes Book Cover Das Geheimnis des Totenwaldes
2020
Wahre Begebenheit
ca. 270 Minuten
Deutschland
Sven Bohse
Stefan Kolditz, Katja Wenzel
Matthias Brandt, Karoline Schuch, Nicholas Ofczarek, u.v.a.

Inhaltsangabe:

Von Moviepilot.de: Familie Neder ist schockiert: Mutter Barbara (Silke Bodenbender) verschwindet im Sommer 1989 spurlos aus ihrem Haus in Niedersachsen. In einem nahe gelegenen Waldstück werden zudem zwei Paare auf grausamste Weise ermordet. Der Künstler und Waffennarr Hans Lingner (Daniel Lommatzsch) gerät in Verdacht, er wohnt am Rande des im Volksmund bald „Totenwald“ getauften Gebietes. Doch die niedersächsische Polizei verdächtigt auch Barbaras Ehemann Robert (Nicholas Ofczarek), der sich gerade scheiden lassen wollte. Die Ermittlungen verlaufen allerdings im Sande. Den Hamburger Polizisten Thomas Bethge (Matthias Brandt) lässt das Verschwinden seiner Schwester nicht los. Er darf im angrenzenden Bundesland zwar offiziell nicht ermitteln, doch stürzt er sich in die für ihn so traumatische Familienangelegenheit. Gemeinsam mit seinen Kollegen Anne Bach (Karoline Schuch) und Frank Behringer (Andreas Lust) macht Bethge sich daran, den Mörder doch noch ausfindig zu machen.

Mein Fazit:

Na ja, ich habe mir den Drei-Teiler im deutschen Fernsehen mal angeschaut. Eines der seltenen Momente, wo ich das mal mache. Bei vielen deutschen Produktionen fehlt mir der Pepp, dies stellt leider keine Ausnahme dar.

1989: Zwei Doppelmorde und das mysteriöse Verschwinden einer wohlhabenden Frau, Barbara Neder (Silke Bodenbender), halten die Polizei in Niedersachsen auf Trapp – sollte man zumindest meinen. Eher nachlässig und teilweise dilettantisch agiert die Polizei. Die junge Kommissarin Anne Bach (Karoline Schuch) gibt sich mit den spärlichen Ergebnissen nicht zufrieden, aber ihre Vorgesetzte bremsen sie stets aus. Der Staatsanwalt scheint gar kein echtes Interesse an der Aufklärung des Vermissten- und Mordfalles zu haben.

Erst durch die Hartnäckigkeit vom Bruder der Vermissten, Thomas Bethge (Matthias Brandt), ehemaliger Chef der Hamburger Polizei, ist es zu verdanken, dass sich die Ereignisse knapp drei Jahrzehnte später doch noch aufklären. Doch bis dahin hat diese Tragödie die Familie zerrissen. Der Schwager kann seine Unschuld noch so sehr beteuern, aber er gilt als der Hauptverdächtige und die Tochter der Vermissten gleitet in Drogensucht ab, da sie mit der Ungewissheit nicht mehr klar kommt. Die Ungewissheit über den Verbleib des geliebten Menschen belastet auch nach all den Jahren die gesamte Familie.

Mich interessierte einzig und allein, wie und wann die Morde endlich aufgeklärt wurden. Die Figuren selbst bleiben an vielen Stellen blass und farblos. Gerade bei Matthias Brandt hätte ich etwas mehr erwartet. Caroline Schuch war die einzige in der ganzen Serie, die mich durch ihr Spiel überzeugen konnte, doch auch ihre Figur bleibt an vielen Stellen meinen Erwartungen zurück. Es gab viele stille Sequenzen im Film, die man durchaus auch hätte streichen und so einen etwas interessanteren Zwei-Teiler draus machen können.

Nein, mich konnte die Produktion nicht überzeugen, daher gibt es von mir nur 60%. Der Wiedersehensfaktor tendiert gegen null.

Veröffentlicht am 23.12.20!

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