Gero Pfeiffer: Das letzte Spiel

Das letzte Spiel Book Cover Das letzte Spiel
Gero Pfeiffer
Juni 2023
Krimi/ Thriller
Digital Publishers
309 Seiten
eBook
9783968177014

Inhaltsangabe:

Von Digital Publishers:

Als der erfolgreiche Rechtsanwalt Philipp Wendelstein eines Abends beim Joggen im Wald eine Entdeckung macht, gerät sein bisher so geordnetes Vorzeige-Leben aus den Fugen. Auf einer abgelegenen Lichtung stößt er auf einen verborgenen Schachplatz. Die verwitterten Kunststofffiguren sind auf den moosbewachsenen Steinplatten zu einer unfertigen Partie angeordnet. Aus einem Impuls heraus bewegt Philipp eine der weißen Figuren und lässt sich damit auf ein gefährliches Spiel ein, denn die Schachzüge haben grausige Auswirkungen auf die Realität: In der Kleinstadt treibt ein perfider Serienmörder sein Unwesen. Und wenn Philipp seine Liebsten schützen und selbst überleben will, dann muss er das Spiel gewinnen …

Mein Fazit:

Seit zwei Jahren schlummerte dieses eBook in meinem SuB. Ich hatte es damals schon mal begonnen und bei 9% wieder an die Seite gelegt. Meine Leseflaute konnte ich mit diesem Buch nicht überwinden. Das war mir damals schon klar und der Eindruck hat sich beim zweiten Versuch bestätigt.

Phillip Wendelstein ist die Hauptfigur in dieser Geschichte. Er trifft bei einer Fahrradtour zufällig auf ein verlassenes Schachspiel im Wald und macht gedankenlos einen Zug. Er ist Anwalt und mit seinem Leben nur nach Außen hin zufrieden. Innerlich ringt er mit sich, denn eigentlich möchte er schon Veränderungen herbeiführen. Eine eigene Kanzlei und eine andere Frau reizen ihn sehr. Dann geschehen sonderbare und grausame Ereignisse: es beginnt mit dem Tod seines Schwiegervaters in Spe und allmählich entgleitet ihm die Kontrolle über sein eigenes Leben. Und immer wieder führt es ihn in den Wald zum Schachspiel.

Es geht um Schach. Ein Spiel, das viel vorausschauendes Denken und eine klare Strategie erfordert, wenn man es denn spielen kann. Ich bin da leider nicht bewandert. Es hat mich nie sonderlich gereizt oder interessiert. Ich bin sowieso keine ausgeprägte Spielerin. Ich bin fest davon überzeugt, wenn man das Spiel beherrscht und gerne spielt, ist das Buch viel besser zu verstehen.

In der Geschichte hätte ich mir mehr Dialoge gewünscht und weniger Beschreibungen. Die eine oder andere ausschweifende Erzählung hätte abgekürzt werden können. Mir blieb Phillip Wendelstein bis zum Schluss fremd. Ich konnte mich mit keiner Figur wirklich anfreunden, bis auf die Geliebte und den Doktor war kaum eine Figur wirklich freundlich gezeichnet. Sehr schade!

Leider kann ich nur zwei Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 15.11.25!

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