Jay Kelly

Jay Kelly Book Cover Jay Kelly
2025
Drama
132 Minuten
USA
Noah Baumbach
Noah Baumbach, Emily Mortimer
George Clooney, Adam Sandler, Grace Edwards, u.v.a.

Inhaltsangabe:

Jay Kelly (George Clooney) ist ein gefeierter Film-Star. Gerade hat er ein paar Tage drehfrei und möchte diese mit seiner jüngeren Tochter Daisy (Grace Edwards) verbringen. Doch sie hat andere Pläne und reist nach Europa.

Gerade erfährt Jay, dass ein guter Freund und Mentor verstirbt. Nach der Beerdigung trifft er auf Timothy (Billy Crudup), der ihm nach einem gemeinsamen Trinkgelage Vorwürfe macht. Angeblich hat Jay ihm die Frau und die Rolle gestohlen, die ihm schließlich zum Erfolg führte. Es kommt zu einer Prügelei!

Jay reicht es. Er cancelt das Drehprojekt und lädt die gesamte Crew auf einen Trip nach Paris ein. In Florenz soll er einen Film-Preis erhalten, den er eigentlich ursprünglich nicht wollte. Sein Manager Ron (Adam Sandler) warnt ihn, dass ihm diese Reise die Karriere kosten könnte.

Während der Reise in die Toskana, die über mehrere Stationen in Europa führt, muss Jay immer mehr erkennen, dass es im Leben mehr gibt als nur die Arbeit und welche tiefen Spuren er hinterlassen hat.

Mein Fazit:

Der Film ist perfekt zugeschnitten auf George Clooney!

Smart und mit seinem unwiderstehlichen Lächeln kommt Jay daher, ein gefeierter Schauspieler und großartiger Künstler. Doch privat läuft nicht alles so, wie er es sich gewünscht hat. Er hat Spuren bei seiner Familie, seinen Freunden und Kollegen hinterlassen. Er glaubt, er hat alles richtig gemacht und muss nun doch erkennen, das dem nicht so ist.

Seine älteste Tochter ist wegen ihm in Therapie und er schafft es kaum, sich ihren Vorwürfen zu stellen. Seine jüngere Tochter hat ihr Leben schon längst ohne ihn verplant. Freunde hat er kaum und sein Manager hat langsam genug von ihm. Und er begreift lange Zeit nicht, warum das so ist!

Die Außendarstellung ist so ganz anders als die Selbstwahrnehmung. Die Menschen lieben ihn als die Figur, die er auf der Leinwand dargestellt hat. Es entbehrt nicht eine gewisse Tragik und das eine oder andere Mal dachte ich, George Clooney spielt nicht nur sich selbst in diesem Film, er erzählt seine Geschichte. Womöglich ist eine ganze Menge Jay Kelly in ihm drin.

Der Film berührt auf vielen Ebenen und ließ mich nachdenklich zurück. Es geht sehr schnell, dass die Menschen nicht den Schauspieler hinter der Figur sehen, sondern diese miteinander verknüpfen, aber genau das ist ja die glaubwürdige Schauspielerei.

Ich mag George Clooney, er ist ein vielseitiger Schauspieler und in diesem Film hat er für mich wieder großartig gespielt, deshalb gibt es 90% und eine klare Empfehlung von mir.

Veröffentlicht am 17.12.25!

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