Last Action Hero
1993
Abenteuer/ Action
130 Minuten
USA
John McTiernan
Zak Penn, Adam Leff, Shane Black
Arnold Schwarzenegger, Charles Dance, Austin O'Brien, Robert Prosky, u.v.a.
Inhaltsangabe:
Jack Slater (Arnold Schwarzenegger) ist cool und unbesiegbar. Seine Gegner müssen ihn fürchten, denn er trifft garantiert. In den Kinos erscheint demnächst der neue Film mit dem Actionhelden und der elfjährige Junge Danny (Austin O’Brien) bekommt die Möglichkeit, seinem großen Helden schon zuvor ganz nah zu sein.
Denn der alternde und wunderlich anmutender Filmvorführer gibt ihm eine goldene Eintrittskarte. Kaum hat der Film mit Jack Slater auf der großen Kinoleinwand begonnen, wird Danny hineingezogen.
Plötzlich findet er sich neben seinem Idol in einem Cabrio inmitten einer Verfolgungsszene wieder. Danny kann sein Glück nicht fassen – er spielt plötzlich im Film mit und kann Jack Slater sogar anfassen. Natürlich muss der hünenhafte Polizist mit dem Zigarrenstummel wieder einen besonderen Fall lösen und Danny weiß einige Hintergrundinfos.
Jack Slater ist jedoch skeptisch und er wird noch misstrauischer, als Danny ihm von der wahren Welt erzählt – jenseits der Leinwand. Aber da ist ihnen schon der Gauner Benedict (Charles Dance) auf den Fersen, der für einen Mafia-Boss die Drecksarbeit erledigen muss. Das rasante Katz-und-Maus-Spiel führt alle Beteiligten sogar in die echte Welt, die so ganz anders ist als im Film!
Mein Fazit:
Arnold Schwarzenegger spielt sich selbst – wie so viele andere Stars. Tina Turner, James Belushi, Maria Shriver haben ihre kleinen und größeren Auftritte, um nur einige zu nennen – das muss man erstmal hinkriegen! Denn der neueste Jack Slater-Film feiert Premiere in New York und alles, was Rang und Namen im Showbiz hat, läuft zur Höchstform auf.
Doch zuvor wird Danny, der mit seiner Mutter allein in einer kleinen Wohnung lebt, in den Film gezogen. Er ist einsam, hat keine echten Freunde und flüchtet sich daher in die Filmwelt zu Jack Slater. Den coolen Ermittler kennt er in- und auswendig, ja, er verehrt ihr sogar. Und als er durch die goldene Eintrittskarte in den Film gezogen wird, beginnt das Abenteuer seines Lebens.
Ja, manchmal träumt man sich in eine andere Welt, weil die reale Welt nicht gut zu einem ist. Dabei ist das Alter völlig nebensächlich. Auch als erwachsener Mensch kann man Sehnsüchte nach dem Ausbruch aus dem Alltag haben oder sich woanders hin wünschen. Für einen elfjährigen Jungen ist es noch mal eine andere Nummer. Aber sehr schnell merkt er den Unterschied – im Film wird Jack Slater nie verletzt oder wenn, dann nur oberflächlich. Er gewinnt immer die Duelle und kann dabei reihenweise Männer völlig unblutig abknallen. Ja, so ist die Filmwelt manchmal, wie bei Bud Spencer und Terence Hill – da verliefen die Prügeleien auch immer unblutig!
Die Geschichte im Film ist natürlich überspitzt dargestellt, sei es drum. Ein bisschen Action muss halt sein, und wenn es auf der Beerdigung auf einem Hausdach ist (wer bitte schön macht so etwas?). Die Darsteller hatten beim Dreh offensichtlich Spaß und nahmen sich selbst nicht ganz so ernst.
Ein kurzweiliger Spaß für Groß und Klein, dafür gibt es 80% von mir!
Veröffentlicht am 14.01.26!