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2007
Science Fiction
96 Minuten
USA
Lee Tamahori
Gary Goldman, Jonathan Hensleigh, Paul Bernbaum
Nicolas Cage, Julianne Moore, Jessica Biel, u.v.a.
08.11.2010
Inhaltsangabe:
Cris Johnson (Nicolas Cage) hat seit jeher die Gabe, für zwei Minuten in die Zukunft zu sehen – meist nur in seine Zukunft. Und damit unterhält er in Las Vegas ein kleines Publikum in einer Zaubershow.
Callie Ferris (Julianne Moore) steckt in der Klemme. Ein Atom-Sprengsatz wurde gestohlen. Sie weiß nur, dass dieser sich im Großraum Los Angeles befindet. Um diesen Atom-Sprangsatz so schnell wie möglich zu finden, möchte sie Cris’ Hilfe in Anspruch nehmen. Dieser weigert sich zu helfen, da er es schlichtweg nicht kann.
Einzig bei Liz (Jessica Biel) kann er weiter in die Zukunft sehen. Er kann sie für sich gewinnen und verläßt mit ihr Las Vegas. Und den beiden sind Callie Ferris und Mr. Smith (Thomas Kretschmann) auf den Fersen. Mr. Smith hat die Atombombe gestohlen und will Cris’ Tod, um zu verhindern, dass das FBI ihnen auf die Schliche kommt. Es beginnt ein turbulentes Katz-und-Maus-Spiel.
Mein Fazit:
Der Film beginnt stark, schwächelt dann aber, je länger er läuft! Der Plot ist eigentlich recht interessant. Ein Mann, der zwei Minuten in seine Zukunft sehen kann, soll dem FBI helfen, eine gestohlene Atombombe zu suchen. Sie begreifen jedoch nicht, dass er es nicht kann, denn er kann nur zwei Minuten in seine eigene Zukunft voraus sehen. Eine große Ausnahme gibt es bei Liz. Er hatte eine Vision von ihr und verliebte sich in diese. Als er sie dann tatsächlich kennenlernt, kann er sie für sich gewinnen. Nach einer gemeinsamen Nacht sieht er nicht nur zwei Minuten in die Zukunft, sondern mehrere Tage und kann somit sehen, was passieren soll.
Eigentlich eine gute Grundlage für einen tollen Film. Aber hier hat das Autorenteam Bernbaum/Goldman ein paar Logikfehler eingearbeitet. Der Film wird zum Schluss immer verwirrender, immer undurchsichtiger und das Ende dementsprechend enttäuschend und entbehrt bei mir jeder Logik.
Die Actionszenen sind ganz passabel, wirken nicht übertrieben, sind dennoch spektakulär – “Matrix” lässt grüßen. Von den Darstellern hat mir Julianne Moore am wenigsten gefallen, sie wirkte zuweilen wie eine Furie, hatte ein zu forsches Auftreten und das stand ihr gar nicht. Wohltutend war hingegen Jessica Biel, aber sie ist eher nettes Beiwerk, als dass man sie als echte Rolle betrachten kann. Thomas Kretschmann ist nicht umsonst ein fleißiger Schauspieler in den USA, er hat seine Figur, insofern sein Aktionsradius es zuließ, sehr überzeugend gespielt.
Alles in allem ein Film, der mich leider nicht überzeugte und den ich nur bedingt empfehlen kann. Von mir erhält er 70%.
Veröffentlicht am 29.01.26!