Inhaltsangabe:
Von Droemer Knaur Verlag:
“Private Pflegerin für schwerkranken Unternehmer nach Südfrankreich gesucht. Sprachkenntnisse von Vorteil, aber nicht Bedingung.”
Als die Krankenschwester Marita diese Annonce in der Zeitung liest, ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben von Grund auf ändern wird. Schon lange hadert sie mit sich und den eingefahrenen Gleisen ihrer Existenz. Doch erst ihre achtzehnjährige Tochter bewegt Marita dazu, auf die Anzeige zu antworten. So landet sie auf dem von Blütenduft und Sonnenglut durchtränkten Gut der Lafleurs in der Nähe der Parfümstadt Grasse. Hier blühen die Rosen und der Jasmin, die die Grundlage für wunderbare Düfte und den Reichtum der Lafleurs bilden. Der schwerkranke Unternehmer entpuppt sich als schwieriger Patient, und Lucien, sein Sohn, ist offenbar auch nicht viel besser. Marita könnte verzweifeln, wären da nicht die herzensgute Haushälterin Segolène und der charmante Filou François, der Marita die zauberhafte Côte d’Azur von ihrer schönsten Seite zeigt …
Mein Fazit:
Die Rezension kann ich getrost kurz und schmerzlos halten! Das war vergebene Liebesmüh!
Marita blieb mir als Person von Anfang bis Ende fremd. Sie ist Krankenschwester und hat ihre Tochter Sophie allein großgezogen, das erfährt der geneigte Leser. Aber ansonsten fehlte es der Figur an Tiefe, Ecken und Kanten. Was hat sie als Mensch ausgemacht? Jahrelang war sie Single und mochte keine Beziehung eingehen, plötzlich sind da drei Herren, die um ihre Gunst buhlen – mehr oder weniger!
Die Landschaftsbeschreibungen waren wunderbar und konnten ein schönes Bild vor meinem inneren Auge hervorzaubern. Die Atmosphäre war für mich allerdings nicht greifbar! Und warum die Geschichte mit Bo Ricklefs aus dem 18. Jahrhundert eingeflochten wurde, ist mir auch nicht so wirklich schlüssig geworden. Alles in allem war es für mich langweilig und blass. Es zog sich wie Kaugummi!
Kurzweilige Literatur, die mich leider viel zu lange aufgehalten hat. Definitiv war es die erste und letzte Begegnung mit der Autorin (die Dame ist bestimmt sehr nett, Entschuldigung). Sie hat ihre Fan-Gemeinde, ich gehöre jedoch nicht dazu. Zwei Sterne gibt es von mir!
Veröffentlicht am 26.02.26!