Untraceable – Jeder Klick kann töten

Untraceable - Jeder Klick kann töten Book Cover Untraceable - Jeder Klick kann töten
2008
Krimi/ Thriller
Untraceable
101 Minuten
USA
Gregory Hoblit
Robert Fyvolent, Mark Brinker, Allison Burnett
Diane Lane, Colin Hanks, Joseph Cross, u.v.a.
19.11.2010

Inhaltsangabe:

Jennifer Marsh (Diane Lane), Witwerin, arbeitet nachts bei einer Spezialeinheit des FBI in Portland, wo sie Cyberkriminalität aufspürt. Tagsüber kümmert sie sich um ihre kleine Tochter, zusammen mit ihrer Mutter Stella.

Eines Abend bekommt sie einen Tipp für eine Seite. Abgebildet wird per Livestream eine kleine Katze, die offensichtlich zu Tode gefoltert wird. Ihr Chef zieht sie von der Seite ab, da es sich eher um eine Bagatelle handelt. Als wenige Tage später jedoch – wieder per Livestream – ein Mensch gefoltert wird, in dem er ausblutet, erweckt es auch das Interesse ihres Chefs.

Das Perfide: Das Opfer bekommt Heparin und je mehr Menschen auf die Seite klicken, desto schneller läuft das Heparin in sein Blut und beschleunigt so den Tod. Und nicht nur das: Trotz aller technischen Mitteln ist die IP-Adresse einfach nicht zu ermitteln, sie können den Seitenbetreiber also nicht finden.

Zusammen mit Detective Eric Box (Billy Burke) macht sie sich auf der Suche nach dem Mörder, der sich immer wieder neue Foltermethoden ausdenkt und nicht davor zurückschreckt, Kollegen aus ihrem Team zu foltern.

Mein Fazit:

Der Film lässt einen nicht so schnell los. Brutale Bilder, täuschend echt wirkende Folterungen geben dem Film von Anfang an ein düsteres Bild. Oft er erscheint er sogar grau in grau. Die Anfangssequenz lässt schon jedem den Atem stocken, der ein Katzenliebhaber ist. Ich dachte, es geht ja gut los! Aber – es wird noch schlimmer und garantiert damit einen spannenden bis zuweilen nervenkitzelnden Filmabend.

Diane Lane ist dabei die zentrale Hauptfigur. Sie ist noch immer in Trauer um ihren Mann, der ebenfalls Ermittler war. Ihre kleine Tochter zieht sie zusammen mit ihrer Mutter groß und so versucht sie den organisatorischen Spargat zwischen Beruf und Familie. Als die Geschehnisse um diese Seite auch ihr Privatleben ergreifen, bekommt sie zwar große Angst, dennoch schlägt in ihr das Herz einer Ermittlerin.

Die Geschichte selbst ist fast bis zum Schluss logisch und konsequent, nur eines fiel aus der Rolle und das machte den Film dann leider etwas unglaubwürdig, aber nicht weniger spannend. Alles in allem ein Film voller Spannungen und Wandlungen und ganz sicher nichts für zarte Nerven. Letztendlich sollte wohl mit dem Film auch gezeigt, wie pervers der Mensch zuweilen veranlagt ist. Der Mensch ist neugierig, sensationslüstern und in jedem von uns steckt ein Voyeur, der heimlich gerne guckt, auch wenn er es nicht sollte. Und genau diese Eigenschaft wird im Film beleuchtet, indem immer mehr Millionen Menschen diese Seite besuchten, obwohl sie wußten, das davon das Leben eines Menschen abhing.

Von mir bekommt er 90% für tolle Darsteller und eine interessante Story.

Veröffentlicht am 03.04.26!

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