Elkes Literaturwolke https://www.elkes-literaturwolke.de Meine wolkige Welt Thu, 19 Sep 2019 10:01:40 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.3 https://www.elkes-literaturwolke.de/wp-content/uploads/2017/11/cropped-icon_neu2-32x32.jpg Elkes Literaturwolke https://www.elkes-literaturwolke.de 32 32 Geraldine Kaye: Am Ende eines langen Tages https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/19/geraldine-kaye-am-ende-eines-langen-tages/ https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/19/geraldine-kaye-am-ende-eines-langen-tages/#respond Thu, 19 Sep 2019 10:02:37 +0000 https://www.elkes-literaturwolke.de/?p=27736 „Geraldine Kaye: Am Ende eines langen Tages“ weiterlesen]]> Lesezeit: 2 Minuten

Geraldine Kaye: Am Ende eines langen Tages

Originaltitel: Late in the day
übersetzt von unbekannt
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenanzahl: 348 Seiten
ISBN-10: 340414371X
ISBN-13: 978-3404143719

Inhaltsangabe:

Anna, Francesca und Patsy leben in Bristol, sind in der Mitte der Vierziger und wurden von ihren Männern wegen einer jüngeren Frau verlassen. Und die Geschichte um ihre Wege aus der Abhängigkeit ihrer Männer sind sehr unterschiedlich und beginnen mit dem Tod von Mrs. Snape, die Direktorin von „Avon Towers“ war, eine Mädchenschule, die alle drei Frauen einst besucht hatten.

Anna war über 20 Jahre die Ehefrau eines angesehenen Arztes, hat zwei Kinder und schon drei Enkelkinder. Der Wehmutstropfen ist ihre verbitterte Mutter, die sie versucht, in ein Heim unterzubringen, da sie kaum noch in der Lage ist, sich selbst zu versorgen. Ihr schon immer angespanntes Verhältnis zur Mutter wird schlimmer, als es Anna schließlich gelingt, sie im Bexley House unterzubringen. Sie trauert ihrem Mann Rupert nicht mehr nach, aber sie ist unsicher in ihren Entscheidungen. Erst nach und nach, als sie einen Job in Brandon Logde, einem Erwachsenen-College, bekommt, findet sie zu ihrem eigenen Weg. Sie lernt allmählich, für sich selbst einzustehen und bekommt am Ende sogar ein lukratives Angebot.

Francesca genießt ihre Freiheit nach der Scheidung. Ihre zwei Söhne hat sie mit ihrer Liebe einst erdrückt, so das einer sich in der Weltgeschichte herumtreibt und nie eine Adresse hinterläßt. Ihr anderer Sohn Hugo scheint sie auch nur aufzusuchen, wenn er Geld braucht, da er schon seit Jahren von der Stütze lebt und seine Frau und seine Kinder immer am Hungertuch nagen. Ihr Leben ist die Arbeit im Brandon Lodge und ihre wechselnden Affären. Sie kann sich nicht mehr festlegen und zieht aus jeder Affäre einen persönlichen Nutzen. Doch auch sie muß lernen, ihre Lehren darauszuziehen.

Patsy war einst eine erfolgreiche Schriftstellerin. Als ihr Mann Marc sie verlassen hat, fiel sie in ein tiefes Loch. Lange trauert sie ihm nach und hofft immer wieder, das er zu ihr zurückkehrt. Ihr Ein und Alles ist Old Place, das herunter gekommen war und mit ihren finanziellen Mitteln und Marcs Arbeit zu einem wunderschönen und wertvollen Haus wurde. Doch nun soll sie allein in diesem großen Haus leben und sie sieht keinen Sinn mehr darin. Erst durch einen windigen Handel mit ihrem Mann wird sie wach und nimmt ihr Leben selbst wieder in die Hand.

Mein Fazit:

Meine Begeisterung für dieses Buch hält sich in Grenzen. Die Autorin hat es nicht sehr geschickt angestellt, die Leben dieser drei Frauen miteinander zu verbinden. Es war teilweise verwirrend und ich mußte einige Male auf den Klappentext schauen, wer denn nun gemeint war. Ein großer Pluspunkt dieses Buches ist die dargestellte Realität, die nicht nur in England heutzutage herrscht, sondern auch in Deutschland. Aber ansonsten halte ich das Buch für recht langweilig und undurchsichtig!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus März 2005.

Veröffentlicht am 20.09.19!

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Private Practice – 2. Staffel https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/19/private-practice-2-staffel/ https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/19/private-practice-2-staffel/#respond Thu, 19 Sep 2019 09:51:28 +0000 https://www.elkes-literaturwolke.de/?p=27745 „Private Practice – 2. Staffel“ weiterlesen]]> Lesezeit: 2 Minuten

Private Practice – 2. Staffel (2008)

 

Regie: Tom Verica, Mark Tinker, Michael Zinberg, u.v.a.
Drehbuch: Mike Ostrowski, Fred Einesman, Ayanna Floyd, u.v.a.
Produktion: Betsy Beers, Mark Gordon, Shonda Rhimes, u.v.a.
Musik: Timothy Bright, Chad Fischer
Kamera: Lex duPont
Darsteller: Kate Walsh, Audra McDonald, Taye Diggs, Tim Daly, Paul Adelstein, Amy Brenneman, u.v.a.
Dauer: 22 Folgen x ca. 42 Minuten
Dies ist die 2. Staffel der Private Practice-Reihe.

Inhaltsangabe:

Die Oceanside Wellness Group ist in finanziellen Schwierigkeiten. Naomi (Audra McDonald) und Sam (Taye Diggs) können sich nicht auf einen Plan zur Sanierung der Praxis einigen, da entscheiden die anderen Partner, dass Addison (Kate Walsh) die Leitung übernehmen soll.

Um aus den Schwierigkeiten herauszukommen, vermieten sie eine Etage. Dort macht Charlotte King (KaDee Strickland) eine Konkurrenz-Praxis auf, was nicht nur auf privater Ebene mit Cooper (Paul Adelstein) zu Problemen führt.

Violet Turner (Amy Brenneman) ist eine fantastische Therapeutin, aber sehr einsam. So ergibt es sich, dass sie eine Affäre mit Pete Wilder (Tim Daly) und dem Therapeuten aus der Konkurrenz-Praxis, Dr. Sheldon Wallace (Brian Benben) beginnt. Das führt dazu, dass Violet schwanger wird, aber lange Zeit nicht weiß, von wem.

Addison gibt sich alle Mühe, ihrem Leben Beständigkeit zu geben. Aber sie ist nach wie vor unruhig und rastlos. Die Beziehung zum Polizisten setzt sie genauso in Sand wie sie sich hoffnungslos in einen verheirateten Kollegen verliebt!

In Addisons Leben wird es einfach nie langweilig!

Mein Fazit:

Die 2. Staffel ist geprägt von Liebeleien, unterdrückte und ausgelebten Gefühlen und anderen Konflikten zwischenmenschlicher Art. Freundschaften werden auf die Probe gestellt, Familienmitglieder mischen die Praxis auf (in Form von Archer (Grant Show) (Addisons Bruder). Und nebenbei werden auch immer wieder noch Patienten behandelt, meist ganzheitlich, denn ihre Erkrankungen berühren meist nicht nur ein Spezialgebiet.

Es wird dramatisch und der Cliffhanger ist ja ganz besonders fies. Violet wird etwas ganz Furchtbares angetan und man wird geradzu gezwungen, gleich mit der dritten Staffel zu beginnen.

Für sehr viele komische Momente sorgt Violet, die mich zwei Männern gleichzeitig eine Affäre beginnt und sich der Konsequenz darauf, nämlich die Schwangerschaft, nur ungern stellt. Allerdings sind beide potentiellen Väter bereit, sich ihrer Verantwortung stellen, wobei Pete ernsthafte Gefühle für Violet entwickelt hat.

Manchmal erscheint die Serie nicht realistisch. Termine in der Praxis und dann noch stundenlang im Krankenhaus arbeiten und obendrein auch noch Zeit und Lust auf eine Beziehung und wunderbaren Sex. Nun ja, gut, dass Addison zwischendurch einfließen ließ, dass sie eine Putzfrau hat. Gelegentlich geht sie mir mit ihrer Sprunghaftigkeit und Geschwätzigkeit etwas auf den Keks. Aber auch alle anderen Akteure benehmen sich gelegentlich wie kleine (oder größere) Diven.

Aber wenn man davon mal absieht, ist eine wunderbare Drama-Serie, die durchaus mitreißen kann. Wie schon erwähnt, der Cliffhanger ist fies. Und es gibt auch ein kleines Wiedersehen mit dem Seattle Grace Hospital.

90% gibt es für diese Staffel mit einer klaren Empfehlung.

Veröffentlicht am 19.09.19!

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Marcia Evanick: Spuren der Leidenschaft https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/18/marcia-evanick-spuren-der-leidenschaft/ https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/18/marcia-evanick-spuren-der-leidenschaft/#respond Wed, 18 Sep 2019 17:00:07 +0000 https://www.elkes-literaturwolke.de/?p=27733 „Marcia Evanick: Spuren der Leidenschaft“ weiterlesen]]> Lesezeit: 1 Minute

Marcia Evanick: Spuren der Leidenschaft

Originaltitel: Deadly Playing for Keeps
übersetzt von unbekannt
Verlag: FCB Freizeit Club
Seitenanzahl: unbekannt
ASIN: B00DT8ODU8

Dieses Buch ist zusammen mit Tracy Tillis‘ „Kalte Killer, heiße Hüften“ erhältlich und ist Teil der Serie “Wie die Liebe die Welt verändert”.

Inhaltsangabe:

Der Montgomey-Clan ist schon ein besonderer Haufen. Nicht nur, das einige Familienmitglieder US-Bundesstaaten als Vornamen haben. Nein, der Montgomery-Clan ist auch bekannt für seine außergewöhnlichen Familientreffen. Der Familienvorstand veranstaltet jedes Mal einen fiktiven Mordfall, den es zu lösen gilt.

Denn die Montgomery’s sind bekannt für ihren detektivischen Spürsinn.
Zum ditten Mal hintereinander bestreiten Tennesee Montgomery und Reece Carpenter den Wettkampf. Reece ist eingeheirateter Stiefsohn und schon von der ersten Begegnung an Tennessee verfallen. Doch ihr bisheriger Umgang war alles andere als liebevoll. Dieses Mal werden die zwei Meisterdetektive zur Partnerschaft verdonnert. Was allen anderen Familienmitglieder schon lange wissen, erkennen die beiden fast zu spät. Und dann ist da noch der Fall Big Bock Taylor zu lösen, der allen Rätsel aufgibt.

Mein Fazit:

Dies ist eine herzerfrischende und mit humorvollen Anektoden gespickte Geschichte, das der Montgomery-Clan einem richtig sympathisch ist. Die Liebesgeschichte steht an erster Stelle, aber der comedyhafte Mordfall ist auch nicht von der Hand zu weisen!!!

Man sollte sich diesen Zwerchfell-Stimulator nicht entgehen lassen!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Juli 2004.

Veröffentlicht am 18.09.19!

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Ghost Rider https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/15/ghost-rider/ https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/15/ghost-rider/#respond Sun, 15 Sep 2019 13:15:24 +0000 https://www.elkes-literaturwolke.de/?p=27748 „Ghost Rider“ weiterlesen]]> Lesezeit: 2 Minuten

Ghost Rider (2007)

 

Regie: Mark Steven Johnson
Drehbuch: Mark Steven Johnson
Produktion: Avi Arad, Michael De Luca, Gary Foster
Musik: Christopher Young
Kamera: Russell Boyd
Darsteller: Nicolas Cage, Peter Fonda, Wes Bentley, Eva Mendes, Donal Logue, Brett Cullen, u.v.a.
Dauer: 114 Minuten
Romanvorlage: Comic-Verfilmung
Dies ist der 1. Teil der Ghost Rider-Reihe.

Inhaltsangabe:

Johnny Blaze (jung: Matt Long) ist jung, schwer verliebt in Roxanne Simpson (jung: Raquel Alessitritt) und mit seinem Vater Barton Blaze (Brett Cullen) in einer Motorrad-Stunt-Show auf. Gerade hat er erfahren, das sein Vater wohl am Krebs sterben wird, als Mephistopheles (Peter Fonda), der Teufel, in Erscheinung tritt. Er verkauft seine Seele für die Gesundheit seines Vaters. Doch kurz darauf erleidet Barton einen tödlichen Unfall und Johnny zieht sich auch von der hübschen Roxanne zurück.

Jahre später: Johnny Blaze (Nicholas Cage) ist ein gefeierter Stuntman, der eigentlich bei den halsbrecherischen Aktionen mehr tod als lebendig sein müsste. Johnny kann weder lieben noch eine sonstige Beziehung eingehen. Gerade, als er Roxanne (Eva Mendes) nach Jahren wiedersieht, weiß er, das die Zeit für Veränderung kommt. Und tatsächlich taucht Mephistopheles auf; er fordert seinen Teil des Vertrages ein.

Blackheart (Wes Bentley), Mephistopheles‘ Sohn, taucht in der Stadt auf, um nach einem verschollenen Vertrag zu suchen. Denn damit kann er sich unbefugt Seelen beschaffen und so sein eigenes Reich aufbauen. Johnny verwandelt sich plötzlich in eine flammende Figur und hat übernatürliche Kräfte. Er ist zum Kopfgeldjäger des Teufels geworden und erhält den Auftrag, Blackheart aufzuhalten!

Mein Fazit:

Ich bin völlig unvorbereitet an diesen Film gegangen, man kann ja schließlich nicht alles wissen.

Der Film hat mir von Anfang gut gefallen. Die wechselnde Atmosphäre (sowohl bunt/ fröhlich als auch dunkel/ düster) passen toll zur Thematik. Auch wenn der Ghost Rider eigentlich ein Gehilfe des Teufels ist, so hat er eigentlich einen guten Kern insich. Zwar etwas widersprüchlich, aber für mich annehmbar.

Nicholas Cage soll beim Drehbuch seine Finger mit im Spiel haben. Tatsächlich habe ich die ganze Zeit auch das Gefühl, das er sehr viel Spaß beim Dreh hatte und mehr als 100% in diese Rolle investierte. Auch Wes Bentley als Blackheart hat mir ungeheuer gut gefallen, diese Kälte im Blick, das würdevolle Auftreten und dennoch angsteinflößend. Eva Mendes ist meines Erachtens nach nur ein nettes Beiwerk; gibt es weiblichen Part dieser Geschichte, um es nicht ganz in die maskuline Ecke zu drängen.

Die Tricks finde ich äußerst gelungen und ingesamt ist die Handlung schlüssig. Ich habe es sehr genossen und vergebe daher gerne 90%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 07.12.2009.

Veröffentlicht am 15.09.19!

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Alisa Woods: Jaxson https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/15/alisa-woods-jaxson/ https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/15/alisa-woods-jaxson/#respond Sun, 15 Sep 2019 12:50:28 +0000 https://www.elkes-literaturwolke.de/?p=27731 „Alisa Woods: Jaxson“ weiterlesen]]> Lesezeit: 2 Minuten

Alisa Woods: Jaxson

Originaltitel: Jaxson (2015)
Übersetzt von Michael Drecker
Verlag: Independently published
Seitenanzahl: 332 Seiten
ISBN-10: 1074894308
ISBN-13: 978-1074894306
Dies ist der 1. Teil der River Pack Wolves-Reihe.

Inhaltsangabe:

Olivia Lilyfield hat es bisher nicht leicht im Leben gehabt. Als Halbhexe hat sie versehentlich ihre Eltern in Asche verwandelt und seither kämpfte sie sich durch Pflegefamilien und anschließend mit unzähligen Jobs durchs Leben. Mit ihrer Gabe will sie nichts zu tun haben, hat sie doch selbst mit eigenen Augen gesehen, was sie anrichten kann. Daher versucht sie, trotz allem das Richtige im Leben zu tun, um die Schuld wieder gut zu machen.

Der ehemalige Navy SEAL Jaxson River ist ein Shifter, ein Wolf in Menschengestalt. Und sein River-Rudel wie auch alle anderen in und um Seattle werden gejagt. Niemand weiß jedoch, warum. Um seinen Alpha-Status im Rudel zu festigen, benötigt er jedoch eine Partnerin. Allerdings ist er mit einem Fluch belegt, der seine Partnerin beim ersten Biss sofort töten würde.

In einer vermeintlichen Notsituation trifft er auf Olivia. Er ahnt nicht, dass sie eine halbe Hexe ist, denn dann würde er sie nicht so nah an sich herankommen lassen. Völlig ahnungslos und längst bereit, den Alpha-Status an einen seiner Brüder abzugeben, lässt er sich auf Olivia ein, wenn es da nicht die Jäger auf die Shifter gäbe …

Mein Fazit:

Ich bin ja eher nicht in diesem Genre bewandert, aber vieles in diesem Roman erinnerte mich an eine andere Buch-Reihe, die ich mit Haut und Haar verschlungen habe. Trotz der auffälligen Parallelen habe ich die Geschichte um Olivia und Jaxson genossen. Ein großer Dank geht an den Übersetzer Michael Drecker, der mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung stellte.

Es gibt keine einleitenden oder erklärenden Worte. Die Hexen und Shifter existieren halt einfach schon. Das finde ich sehr bedauerlich, ein bisschen Hintergrund-Wissen wäre für mich zum besseren Verständnis angenehmer gewesen. So wird man eigentlich ziemlich schnell in die Liebes- und Fantasy-Geschichte reingeworfen. Die Erotik kommt nicht zu kurz, wahrlich nicht. Mir war es dann auch zuweilen auch etwas zu viel. Auch die Beschreibungen von Jaxson waren mir an einigen Stellen zu perfekt. Olivia hingegen wurde mutig etwas kurviger beschrieben, aber auch das wirkte manchmal sexistisch. Ich finde, die Autorin hätte den Protagonisten durchaus mehr Charakter zutrauen können, so bekam ich den Eindruck, dass es fast ausschließlich nur um körperliche Attribute ging.

Es ist eine Geschichte für zwischendurch, die durchaus ihre Reize hat. Aber ich hätte mir mehr Investitionen in die Charaktere und Hintergrundgeschichte gewünscht. Vielleicht ist es beim zweiten Band interessanter. Dieser erste Band bekommt nur drei Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.19!

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TV-Tipps zum Wochenende [#52] https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/14/tv-tipps-zum-wochenende-52/ https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/14/tv-tipps-zum-wochenende-52/#respond Sat, 14 Sep 2019 04:36:11 +0000 https://www.elkes-literaturwolke.de/?p=27709 „TV-Tipps zum Wochenende [#52]“ weiterlesen]]> Lesezeit: 1 Minute

Liebe Film-Freunde,

es ist mal wieder Zeit, einen intensiveren Blick in das Fernsehprogramm des Wochenendes zu werfen. Ich tat es zumindest und hatte gleich ein paar Schmankerl im Blick.

Am Samstag, den 14.09.2019 um 20.15 Uhr auf Sat.1:

The Jungle Book (2016) von Rudyard Kipling

Eine sehr schöne Real-Verfilmung des Disney-Klassikers, die mich erst in diesem Jahr so bezaubert hat. Kein halbes Jahr ist es her, dass ich mir diesen Film angesehen habe und ich kann ihn herzlich empfehlen! Ein wahrer Film-Genuss!

Am Samstag, den 14.09.2019 um 20.15 Uhr auf Pro7:

Hüter der Erinnerung – The Giver (von Lois Lowry)

Ein Film, der mich in jedem Fall nicht so schnell los ließ. Ich kaufte mir sogar kurz danach das Buch und las. Eigentlich ist dies die Mutter aller Dystopie – erschreckend und zugleich sehr bewegend.

Am Sonntag, den 15.09.2015 um 20.15 Uhr auf ARTE:

Das Boot

Ich habe den Film schon mal gesehen, doch leider nie in der Ära, als ich fleißig Rezensionen schrieb (ja, so eine Zeit gab es auch mal). Der Film ist wirklich spannend und ergreifend und sehr authentisch gemacht. Ein wahres Meisterwerk, sehenswert. Vielleicht schaffe ich es ja!

Anmerkung: Diese Empfehlungen sind von mir persönlich und nicht allgemein gültig. Es gibt für jeden Geschmack den richtigen Film.

Ich wünsche Euch ein spannendes Film-Wochenende, liebe Grüße, Elke!

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Serie: „Bookless“ von Marah Woolf https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/13/serie-bookless-von-marah-woolf/ https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/13/serie-bookless-von-marah-woolf/#respond Fri, 13 Sep 2019 14:26:28 +0000 https://www.elkes-literaturwolke.de/?p=27701 Lesezeit: 1 Minute

Hörbuch-Serie: „Bookless“ von Marah Woolf

1. Marah Woolf: Wörter durchfluten die Zeit

erschienen 2019

2. Marah Woolf: Gesponnen aus Gefühlen

erschienen 2019

Rezie folgt demnächst!

3. Marah Woolf: Ewiglich unvergessen

erschienen 2019

Rezie folgt demnächst!

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Die Familie Stone – Verloben verboten! https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/13/die-familie-stone-verloben-verboten/ https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/13/die-familie-stone-verloben-verboten/#respond Fri, 13 Sep 2019 14:07:54 +0000 https://www.elkes-literaturwolke.de/?p=27640 „Die Familie Stone – Verloben verboten!“ weiterlesen]]> Lesezeit: 2 Minuten

Die Familie Stone – Verloben verboten! (2005)
Originaltitel: The Family Stone

Regie: Thomas Bezucha
Drehbuch: Thomas Bezucha
Produktion: Michael London, Khristina Kravas, Mindy Marin
Musik: Michael Giacchino
Kamera: Jonathan Brown
Darsteller: Diane Keaton, Sarah Jessica Parker, Dermot Mulroney, Claire Danes, Rachel McAdams, Luke Wilson, u.v.a.
Dauer: 103 Minuten

Inhaltsangabe:

Meredith Morton (Sarah Jessica Parker) ist erfolgreiche, New Yorker Karrierefrau und soll nun das erste Mal die Eltern ihres Liebsten Everett Stone (Dermot Mulroney) kennen lernen. Was liegt da besser als das bevorstehende Weihnachtsfest?

Everett ist in einer großen Familie aufgewachsen, mit drei Brüdern und einer kleinen Schwester Amy Stone (Rachel McAdams) und sie sind alle sehr herzlich, fröhlich und offen – nur zu Meredith nicht. Sie erscheint ihnen hochnäsig und völlig unpassend für den Prinzen der Familie. Die Situation eskaliert und Meredith bittet ihre Schwester Julie Morton (Claire Danes) zu kommen.

Doch dadurch wird es nur noch schlimmer, denn Ben Stone (Luke Wilson) hat ein Auge auf Meredith geworfen und Everett auf Julie. Doch in all dem ganzen Chaos gibt es unterschwellig eine unausgesproche Angelegenheit.

Mein Fazit:

Dies ist ein wunderbarer Film – passend zur Weihnachtszeit.

Niemand anders als Sarah Jessica Parker hätte die Rolle der Meredith Morton spielen können. Hat sie doch den Hauch von New York ansich (und den sie wohl irgendwie nicht mehr los wird), so parodiert sie die Karriere-Frau, die es so perfekt wie möglich machen will. Doch damit kommt sie bei der Familie Stone nicht wirklich gut an.

Aber die Familie Stone ist unkonventionell, unkompliziert und witzig wie auch voller Charme. Jedes der erwachsenen Kinder hat seine besondere Begabung und das kommt ein kleines bißchen daraus hervor. Allerdings gibt es auch eine traurige Seite an diesem Film: Sybil Stone, ganz toll von Diane Keaton gespielt, ist krank und eigentlich will sie es den Kindern erst nach dem Fest sagen. Aber die Kinder spüren die unausgesprochene Wahrheit und versuchen trotzdem ganz tapfer das Weihnachtsfest zu begehen.

Und somit ist dieser Film eine Tragikkomödie und hinterlässt den Zuschauer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Für den festlichen Spaß und den tollen Darstellern gibt es 85% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 08.12.2009.

Veröffentlicht am 13.09.19!

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Joy Fielding: Schlaf nicht, wenn es dunkel wird https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/11/joy-fielding-schlaf-nicht-wenn-es-dunkel-wird/ https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/11/joy-fielding-schlaf-nicht-wenn-es-dunkel-wird/#respond Wed, 11 Sep 2019 07:34:31 +0000 https://www.elkes-literaturwolke.de/?p=27632 „Joy Fielding: Schlaf nicht, wenn es dunkel wird“ weiterlesen]]> Lesezeit: 2 Minuten

Joy Fielding: Schlaf nicht, wenn es dunkel wird

Originaltitel: Whispers and Lies (2002)
übersetzt von Kristian Lutze
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenanzahl: 352 Seiten
ISBN-10: 3442461731
ISBN-13: 978-3442461738

Inhaltsangabe:

Terry Painter ist um die vierzig, lebt in Florida in einem kleinen Häuschen, das sie von ihrer Mutter geerbt hat und arbeitet als Krankenschwester in der Mission-Care-Klinik. Sie ist sehr einsam, hat keine Freunde und auch keine andere Familie mehr. Daher hat sie sich dazu entschlossen, trotz der schlechten Erfahrungen mit der Vormieterin Erica Hollander eine neue Mieterin für das kleine Gartenhäuschen zu suchen. Und fand sie: In Alison Simms.

Alison scheint naiv, ja, nahezu kindlich, aber dennoch für alles Neue aufgeschlossen. Und diese Art zieht Terry besonders an und sie gibt ihr das kleine Häuschen. Schnell schließen die beiden Freundschaften und beginnen, eine engere Bindung zueinander aufzubauen. Aber ziemlich schnell kommen in Terry Zweifel auf. Zweifel, ob Alison tatsächlich die Alison ist, die sie vorzugeben scheint. Und was hat es mit ihren Freunden Denise und K.C. aufsich? Und wer ist plötzlich Lance?

Terry fühlt sich immer unsicherer und unwohler bei der ganzen Sache. Als dann schließlich ihr vermeintlicher Freund Josh Whylie ihr sagt, das er wieder zu seiner Frau zurück gekehrt ist, kommt noch eine andere Person mit ins Spiel: Die Mutter!

Mein Fazit:

Ich habe die zweite Hälfte des Buches an einem Abend gelesen. Eigentlich dachte ich, ich wäre zu müde. Aber die Geschichte um Terry und Alison ließ mir keine Ruhe und so las ich, las ich und las ich!

Toll, Joy Fielding hat sich mal wieder selbst übertroffen. Diese plötzliche Wendung in diesem Buch. Daher auch die Ich-Erzählung. Denn aus dieser Sicht hat selbst der Autor nur einen Blickwinkel. Und der kann genauso trügerisch sein wie alles andere! Ich finde dieses Buch spannend und mitreißend. Vor allen Dingen die Demütigungen der Mutter sind grausam! Wo holt sie das bloß her?

Unbedingt Lesen, mein persönlicher Tipp!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Februar 2007.

Veröffentlicht am 11.09.19!

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Saving Mr. Banks https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/10/saving-mr-banks/ https://www.elkes-literaturwolke.de/2019/09/10/saving-mr-banks/#respond Tue, 10 Sep 2019 12:15:06 +0000 https://www.elkes-literaturwolke.de/?p=27638 „Saving Mr. Banks“ weiterlesen]]> Lesezeit: 3 Minuten

Saving Mr. Banks (2013)

 

Regie: John Lee Hancock
Drehbuch: Kelly Marcel, Sue Smith
Produktion: Ian Collie, Alison Owen, Philip Steuer
Musik: Thomas Newman
Kamera: John Schwartzman
Darsteller: Emma Thompson, Tom Hanks, Annie Rose Buckley, Colin Farrell, Ruth Wilson, Paul Giamatti, u.v.a.
Dauer: 125 Minuten

Inhaltsangabe:

London, Anfang der 60er Jahre: Die Autorin P. L. Travers (Emma Thompson) ist in finanziellen Nöten. Dies ist der einzige Grund, weshalb sie es überhaupt in Erwägung zieht, nach Los Angeles zu reisen, um mit Mr. Disney (Tom Hanks) über die Filmrechte zu Mary Poppins auch nur zu verhandeln. Eigentlich widerstrebt es ihr total, ihre Nanny auf der Leinwand zu sehen.

Mrs. Travers ist schwierig, pedantisch, ja, durch und durch britisch und kann den ganzen Aufwand um sie nichts abgewinnen. Und sie hat sehr genaue Vorstellungen, was die Figuren in dem Film betrifft – sehr zum Leidwesen des Drehbuchautors Don DaGradi (Bradley Whitford) und den Komponisten-Brüdern Robert (B.J. Novak) und Richard Sherman (Jason Schwartzman).

Ja, selbst Walt Disney kann mit seiner Geschichte nicht überzeugen, als er erzählt, dass er vor zwanzig seinen Töchtern versprochen hatte, die Verfilmung der Bücher zu realisieren.

Während die Verhandlungen um die Verfilmung voranschreiten, wird in Rückblenden die Geschichte der kleinen Ginty (Annie Rose Buckley) am Anfang des 20. Jahrhunderts in Australien erzählt, die ihren Vater Travers Goff (Colin Farrell) abgöttisch liebt. Doch die Liebe zum Kind verhilft dem Vater nicht dazu, auf Alkohol zu verzichten und damit die Familie zu entzweien.

Mein Fazit:

Wer bitte kennt den Film „Mary Poppins“ nicht? Der Film strahlt alles aus, Leichtigkeit und Frohsinn, aber auch Ängste und Traurigkeit. Wer hätte gedacht, dass es für Walt Disney eine so große Herausforderung sein würde, diesen Film zu realisieren? Über zwanzig Jahre lang bettelte er die Autorin an, sie möge die Filmrechte dazu abgeben. Aber die Geschichte um Mary Poppins ist für sie nicht einfach nur eine Geschichte. Nein, Mary Poppins ist ihr Leben gewesen, auch wenn diese es nicht mehr vermocht hatte, sie zu ernähren.

Nun, wie soll man P. L. Travers beschreiben? Pedantisch und streng ist sie und sie kann auch nie mal fünfe gerade sein lassen. Es mangelte ihr an Fantasie, an kindlicher Freude und erst recht den Glauben an den hohen Unterhaltungswert, der dieser Film letztendlich zum Welterfolg machte. Sie hatte buchstäblich an allem etwas auszusetzen: Es durfte kein Rot im Film auftauchen, Mr. Bank hatte keinen Schnurbart und selbst kleine Zeichentrick-Sequenzen wie mit den Pinguinen hatte sie eigentlich rundweg abgelehnt mit den Worten: „Nur über meine Leiche“. Und Dick van Dyke als Bert war ein absolutes No-Go für sie.

Walt Disney, wunderbar gespielt von Tom Hanks, wandte alle Geduld an, die er aufbringen konnte. Letztendlich konnte er die Autorin mit ihrer bisher einzigen großen Liebe davon überzeugen, doch endlich loszulassen. Denn der Autorin ging es gar nicht so sehr um Mary Poppins, sondern um Mr. Banks, der für sie einen ganz besonderen Menschen verkörperte.

Emma Thompson als die zu 100% korrekte P. L. Travers zu erleben ist wirklich eine Augenweide. Ich habe ihr die verschrobene Figur zu 100% abgekauft, ich tauchte ein und fühlte mit ihr, auch wenn es mir manchmal schwer fiel. Oft genug habe ich innerlich mit den Augen gerollt.

Die Atmosphäre der damaligen Zeit, die Kostüme und das Setting passten wunderbar zusammen, ich fühlte mich in der Zeit gefangen. Aber die magische Welt von Disney war einfach zu spüren durch die unbefangene und aufgeschlossene Art der Mitarbeiter. Die Message des Films ist klar: Man muss Vergangenes manchmal loslassen, um Neues verwirklichen zu können!

Während des Abspanns wurden einige Original-Bilder mit der Autorin gezeigt, die belegen, dass es sich so oder ähnlich abgespielt hat. Das gibt dem Film noch mal eine gewisse Echtheit. Wer Disney-Filme liebt, wird um diesen nicht herum kommen. 90% vergebe ich dafür mit einer klaren Empfehlung.

Veröffentlicht am 10.09.19!

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