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LR: "Alles Licht, das wir nicht sehen" von A. Doerr - 3. Abschnitt: Das Fort de La Cité - Rückfall (Vier+Fünf)

Elke
 Elke
(@elkek73)
Mitglied Admin

 Anthony Doerr: "Alles Licht, das wir nicht sehen" - 3. Abschnitt: Das Fort de La Cité - Rückfall (Vier+Fünf)

Inhaltsangabe:

von amazon.de: In seinem Roman erzählt Anthony Doerr kenntnisreich und in einer wunderschönen Sprache, kunstvoll miteinander verwoben, die Geschichte zweier Jugendlicher im Zweiten Weltkrieg, der blinden Marie-Laure, die mit ihrem Vater aus dem besetzten Paris nach Saint-Malo flieht, und des jungen Waisen Werner, der in der Wehrmacht eingesetzt wird. Unaufhaltsam treibt die Geschichte sie aufeinander zu, spannend, labyrinthisch und atemlos.

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Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 29. August 2016 13:10
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Guest

Liebe Gisela,

wie weit bist du heute gelangt? Ich habe auch schon den dritten Abschnitt geschafft, werde dann aber erstmal auf dich warten 🙂

Wir befinden uns wieder viel in der Vergangenheit. Werners besucht mit seinem Freund Frederick dessen reiche Familie in Berlin und erfährt dort, dass Frederick eigentlich Brillenträger ist, was geheimgehalten wurde und für seine schlechten Schulleistungen verantwortlich ist. Frederick wird auch in der Schule immer weiter schikaniert, gemobbt und gedemütigt; was später schrecklich enden soll. Schlimm! Werner möchte Frederick zwar helfen, schafft es aber nicht. Ich weiß nicht, ob er sich da wirklich richtig entschieden hat. Was meinst du? Er bekommt aber zumindest immer mehr Zweifel am System und will sogar die Schule verlassen, doch sein Physiklehrer lässt ihn nicht gehen. Sein Briefwechsel mit Schwester Jutta wird immer schwieriger, da viele Passagen geschwärzt und zensiert sind.

Marie-Laure hingegen vermisst ihren Vater sehr. Ob die Briefe, die sie vom Vater erhält, wirklich echt sind? Die klingen viel zu gut. Madame Manec und Etienne versuchen sie aufzubauen, doch zunächst ohne Erfolg. Bis Madame Manec das Mädchen erstmals mit hinaus zum Strand nimmt. Zwischen all den Muscheln und Meeresrauschen lebt Marie-Laure endlich wieder auf.
Madame Manec organisiert auch langsam den Widerstand unter den Frauen von Saint Malo, die den deutschen Besatzern so manchen Streich spielen. Sehr mutig! Leider kommt es dann später zu einem sehr traurigen Ereignis; das hat mich richtig berührt.

In der Gegenwart spielt die Suche nach dem Diamanten eine immer größere Rolle und es wird spannend. Von Rumpel will unbedingt den Diamanten (weil er sich Heilung verspricht), macht Marie-Laures Haus ausfindig, dringt ein und Marie-Laure muss sich auf auf dem Dachboden verstecken; mit nur zwei Konservendosen Nahrung. Ob das reicht? Auch Werner ist immer noch verschüttet; ohne Aussicht auf Rettung. Wie kommen die beiden jemals zusammen? Da bin ich echt gespannt. Auch was mit dem Diamanten wird. Ist es wirklich das echte "Meer der Flammen", den Marie-Laure hat?

Bin auf deine Anmerkung gespannt; Gisela!Liebe Grüße von Conny 🙂

AntwortZitat
Veröffentlicht : 6. September 2016 17:36
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Guest

Liebe Conny

Ich hatte heute keine Zeit. Werde es mir jeTzt gemütlich machen UND LESEN; LESEN LESEN!

Morgen schreibe ich dir meine Eindrücke.

Du hast das toll zusammengefasst. Jetzt freue ich mich umso mehr aufs Weiterlesen. Ich bin auch sehr gespannt, ob Werner sich von der Schule abseilt. Geht das überhaupt?
Nach deinen Worten hoffe ich wirklich sehr, dass Madame Manec nicht sterben muss.
Ehrlich gesagt vermute ich schon länger, dass Marie-Laures Vater nicht mehr lebt. Aber, jetzt muss ich unbedingt weiter lesen. Danke Conny, dass du auf mich wartest.

Hab einen schönen, sonnigen Restdienstag. Liebe Grüße,
Gisela

AntwortZitat
Veröffentlicht : 6. September 2016 18:22
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Guest

Huhu Gisela,

Dann bin ich schon mal sehr auf deine Meinung gespannt und warte gerne.. hab erstmal ein anderes Buch zwischengeschoben.

Viel Spaß beim Lesen!

Liebe Grüße von Conny 🙂

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. September 2016 2:44
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Guest

Guten Morgen Conny

Den dritten Abschnitt fand ich ziemlich heftig. Die Briefe von Marie-Laures Vater sind bestimmt nur vom Onkel oder der Madame erfunden. Obwohl, sie sollen die Briefe ja herzeigen.
Frederic ist für mich ein Held. Er war der Einzige, de den gefangenen Polen oder Russen, nicht mit eiskalten Wasser überschüttet hat. Das, obwohl er wusste, was dann wieder auf ihn zukommt.
Mir tut wahnsinnig leid was mit ihm passiert ist. Werner hätte es bei seinem Besuch in Berlin seiner Mutter sagen müssen. Sie hätte Frederic bestimmt aus dieser Horrorschule herausgeholt.

Madame Manec wird ihre Aktionen noch bereuen. Was ist aus dem sonderbaren Harvé Bazin geworden? Sag blos die haben dem Mann, dem man im Krieg davor das halbe Gesicht weggeschossen hat, etwas angetan. Ich mag den komischen Kauz. Auch er ist ganz lieb zu Marie-Laure. Er wohnt hinter einem Alkoven in der Bibliothek! Conny, das wäre doch auch ein guter Wohnort für uns gelle?!

Werner hat man ja zu verstehen gegeben, was mit ihm passiert, wenn er die Schule verlassen will. Keine Schokolade mehr ist dann das kleinste Problem, denke ich. Dr. Hauptmann zeigt ihm nun sein wahres Gesicht!

Eine Kriegsgeschichte die schön und grausam ist. Die mich auf einer sonnigen Terrasse frösteln lässt.

Zitat Seite 274: >>Wenn in den Armen und Beinen der Person neben Ihnen nicht Ihr Blut fließt, können sie ihr nicht trauen.<<< Diese Aussage von Harvé geht noch sehr interessant weiter.

Liebe Conny, mir gefällt das Buch, auch wenn ich hinterher hinke. Ich beginne heute mit Abschnitt 4. Du bist bestimmt schon fertig und weißt was aus Werner und allen anderen geworden ist. Und dem DIAMANTEN natürlich. Bin mir ja auch nicht sicher, ob der skrupellose Sucher überleben wird. Scheint richtig krank zu sein ....

Hab einen schönen sonnigen Tag. Bis heute Abend oder morgen früh 🙂 Liebe Grüße, Gisela

AntwortZitat
Veröffentlicht : 8. September 2016 10:33
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Guest

Liebe Gisela, 🙂

da hast du vollkommen recht, das ist eine Kriegsgeschichte, die gleichzeitig schön und auch grausam ist. Die einerseits die ganze Härte des Krieges zeigt, aber andererseits durch viele kleine berührende Momente auch viel Hoffnung macht. Mir gefällt das Buch auch, obwohl es doch manchmal schwer zu ertragen ist, aber der tolle Schreibstil macht irgendwie alles wieder wett.

Das mit Frederick tat mir auch sehr leid. Ich habe aber auch nicht verstanden, warum Frederick nicht von selbst gegangen ist.

Was aus Harvé Bazin geworden ist, weiß ich leider nicht; da muss ich gleich nochmal schauen; muss ich überlesen haben. Aber die besondere Grotte, die er Marie-Laure zeigt, spielt im 4. und 5. Abschnitt noch eine tragende Rolle! (ich bin schon mit dem Buch durch, macht aber nichts...)

Ich werde daher gleich mal zum 4. Abschnitt posten und versuche nicht allzu viel zu verraten.

Viel Spaß beim Lesen und dir einen schönen Tag ♥

AntwortZitat
Veröffentlicht : 8. September 2016 11:13