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LR: "Der Marsianer" - Abschnitt 4 (Seite 300-414)

Elke
 Elke
(@elkek73)
Mitglied Admin

Andy Weir: "Der Marsianer - Rettet Mark Watney" - Abschnitt 4 - Kapitel 17-22 - Seite 300-414

von amazon.de: Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf …

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Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 10. April 2016 17:42
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Guest

Liebe Elke,

jetzt habe ich doch schon ein Stündchen Zeit gefunden und mich dem 4. Abschnitt gewidmet. Die Zeitspanne ist diesmal recht groß; von Sol 192 bis Sol 475. Die Devise lautet diesmal: Schiaparelli oder Tod!

Mark ist daher fleißig am Rover umbauen für seine lange Reise zum Schiaparelli-Becken und muss dafür u. a. 760! Löcher bohren. WOW!
Leider bricht durch ein Versehen die Kommunikation mit der Nasa zusammen und Marks Improvisationstalent ist erneut gefragt. Besonders ab Sol 198 wurde es für mich aber wieder vieeel! zu technisch und ich kapierte so gut wie nix. 😉 Einige Passagen habe ich daher gleich mal übersprungen.

Die ausgefallene Kommunikation ist besonders tragisch, weil Mark mitten hinein in einen Staubsturm steuert, von dem er bis kurz vor Ende dieses Abschnitts nichts ahnt. Die Leute auf der Erde machen sich dagegen große Sorgen. Daher waren dann vor allem die letzten Seiten wieder sehr fesselnd. Und der Leseabschnitt endet nun gerade auch noch der spannendsten Stelle. Ich lese trotzdem erst morgen weiter. 😉

Liebe Grüße von Conny

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. April 2016 19:28
Elke
 Elke
(@elkek73)
Mitglied Admin

Hallo Conny,

den Abschnitt habe ich leider noch nicht ganz durch, da mein Mann zum Abendessen rief und ich eben meinen Neu-Zugang noch einpflegen wollte. Ich bin jetzt bei Seite 376 und ich musste so tierisch schmunzeln, als Johansen mit ihrem Vater sprach und andeutete, dass sie die Mission wohl überleben würde - sie hätte dann ja genug Proviant. Ich stellte mir das Gesicht des Vaters vor. Er war eh schon am Boden zerstört und dann haut sie noch solche Sachen raus!!!

Ja, es ist wieder sehr technisch geworden, aber irgendwie macht mir das kaum was aus. Manchmal entstehen in meinem Kopf komische Bilder und vergleiche es dann mit dem Film. Ich weiß wirklich nicht mehr alles, ich muss mit meinem Mann noch mal den Film sehen.

Das mit der Sonde hat ja gut geklappt und Mark ist irgendwie am Tüfteln. Ein paar Seiten im Abschnitt habe ich ja noch. Gleich geht es wieder aufs Sofa, den Rest des Abschnitts noch lesen 🙂

Liebe Grüße, Elke!

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Themenstarter Veröffentlicht : 19. April 2016 22:42
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Guest

Liebe Elke,

genau das ist Problem. Ich denke mal, dass der Film zum Buch hier ausnahmsweise besser funktioniert bzw. bestimmt sogar besser ist. Und man als Filmkenner definitiv einen Vorteil hat. Denn als nur Buchleser hat man nur das eigene Kopfkino und kann sich vieles einfach nicht so vorstellen. Die ausufernde Aneinanderreihung der diversen technischen und wissenschaftlichen Details ist daher bisher mein Hauptkritikpunkt, neben dem ständigen "Geht nicht gibt's nicht" ;-). Das wirkt im Buch einfach alles irgendwann ermüdend, ist im Film aber bestimmt spannender umgesetzt. Außerdem würde ich mir immer noch ein paar Emotionen mehr von Mark wünschen. Man erfährt leider so gut wie nichts Persönliches von ihm.
Nichtsdestotrotz kam trotzdem wieder genug Spannung auf und ich freue mich sehr auf das Finale 🙂

Liebe Grüße von Conny 🙂

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. April 2016 3:12
Elke
 Elke
(@elkek73)
Mitglied Admin

Hallo Conny,

ich habe den Abschnitt gestern abend durchgelesen.

Also das Mark den Sandsturm selbst bemerkt hat, ist ja schon mal gut. Wie er da wieder rauskommen will, weiß ich auch nicht so recht. Ich glaube, im Film wurde dieser Teil weggelassen (jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern). Es ist in der Tat spannend.

Die ganzen technischen Details sind für mich jetzt auch nicht mehr so von belang, aber die fehlenden Emotionen sind in der Tat nicht so toll. Anstatt die vielen technischen Details hätte der Autor etwas mehr auf den Menschen Mark Watney eingehen sollen - wie seine Kindheit in Chicago war oder so. Vielleicht ein paar Erinnerungs-Happen, um seine enorme Motiviation und seinen Erfindungs-Geist zu unterstreichen. Man weiß wirklich sehr wenig von ihm - na ja, und von den Leuten bei der Nasa sowieso!

Liebe Grüße, Elke.

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Themenstarter Veröffentlicht : 20. April 2016 15:57
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Guest

Liebe Elke,

ich bin auch gespannt. Habe schon kurz gegoogelt und erfahren, dass das Ende des Films und des Buches wohl total voneiander abweichen sollen. Weiter habe ich aber noch nicht gelesen; ich lasse mich mal überraschen.
Du kannst mir ja dann das Film-Ende verraten 🙂

Der Sandsturm soll wohl im Film tatsächlich nur ganz kurz abgehandelt werden.
Und ja, ein wenig mehr von Marks Werdegang hätte ich mir wirklich gewünscht oder auch von seiner Familie. Damit wäre einem die Person Mark noch näher gekommen.
Das sind wohl auch die Hauptkritikpunkte bei den bisherigen Rezis, die ich schon mal kurz überflogen habe und mit denen ich voll übereinstimme.

Aber man muss bedenken, dass "Der Marsianer" das Debüt von Andy Weir ist. Und die weitere Enstehungsgeschichte ist auch interessant. Denn er hat dieses laut Internet erst kapitelweise und kostenlos auf seinem Blog veröffentlicht; mangels Interesse eines Verlages. Dann gab es das Buch irgendwann für 99 US-Cent bei amazon und wurde langsam aber sicher ein Bestseller. Ob es mit deinem Online-Roman auch mal so klappt? 😉

Also dann, auf zum Finale, lg von Conny

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. April 2016 17:00