Wer gerne liest, freut sich natürlich, wenn man ein gutes und spannendes Buch in den Händen hält, sich je nach Umfang des Romans und der eigenen Lesegeschwindigkeit die Nächte im weichen Bett um die Ohren haut und dabei in eine Welt abtaucht, die oft fern der (eigenen) Realität ist. Oft weiß man es ja vorher gar nicht, ob es ein gutes Buch ist, was man sich gekauft hat. Manchmal beginnt die Geschichte auch zäh und wird erst im Laufe des Lesens interessanter. Manchmal geht es ja auch schon gleich richtig los. Ich denke, jeder eifriger Leser weiß, was ich meine.
Nun, mir geht es auch nicht viel anders. In letzter Zeit habe ich aber das komische Gefühl, das ich nur noch die tollen und spannenden Bücher erwische. Mag es wirklich am Glück liegen, das ich stets das richtige Händchen bei der Wahl hatte? Oder -dieser Gedanke kam mir tatsächlich- ich bin durch meine lange Abstinenz so ausgehungert nach tollen Geschichten, das ich einfach alles toll finde?