Jette Jenisch: Zu Hause bei dir

Lesezeit: 2 Minuten

Jette Jenisch: Zu Hause bei dir

erschienen 2017
Verlag: Edel Elements
Seitenanzahl: 238 Seiten
ASIN: B077VKLXLV (nur als eBook erhältlich)

Inhaltsangabe:

Die Kinderbuch-Autorin Nina bricht mit ihrer Freundin Julia nach Irland zu einer ungewöhnlichen Reise auf. Sie wollen eine Woche mit Planwagen und Pferd durch die irische Landschaft fahren und dabei den Alltag hinter sich lassen.

Gerade Nina hat es in Moment nicht leicht. Der Mann mit den Hecken, wie sie ihn nennt, hat sich von ihr getrennt und ihr Herz blutet noch immer. Daher erhofft sie sich von der Reise Zerstreuung und Erholung.

Und tatsächlich erlebt sie Abenteuer, die sie für eine Weile alles vergessen lassen, unter anderem taucht auch ein besonderer Mann auch und schleicht sich in ihr Herz und ihre Gedanken. Kaum ist sie wieder zu Hause, muss sie allerdings erkennen, dass der erhoffte Abstand nicht eingetreten ist. Sie verfällt wieder in tiefe Trauer.

Kurzerhand beschließt sie auf unbestimmte Zeit wieder nach Irland zurückzukehren, um endgültig ihr Leben in den Griff zu kriegen. Doch auch dort tauchen ihre Probleme auf und es kommen neue unerwartete hinzu.

Mein Fazit:

Mein Dank geht an den Verlag Edel Elements. Mir wurde das eBook kostenlos zur Verfügung gestellt.

Bedauerlicherweise hat der Klappentext nicht das gehalten, was es versprochen hat. Die Autorin hat die Geschichte aus Ninas Sicht erzählt, wie sie leidet und versucht, ihr Leben in den Griff zu kriegen. Dabei erlebte ich eine Person, die mir die ganze Zeit über fremd blieb. Ihre Gedankensprünge irritierten mich oft und ich konnte ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen. Außerdem hat es mich gleich am Anfang gestört, dass Nina zwar Kinderbuch-Autorin ist, sich aber auf Kinder überhaupt nicht einlassen konnte oder sogar nicht mochte. Dies war ein Widerspruch, den ich nicht nachvollziehen konnte.

Der Text ist gespickt mit Andeutungen, die natürlich auch interessant sein können, mir in der Menge aber irgendwann die Lust zum Lesen nahmen. Die Auflösung fand ich dann auch irgendwie nicht passend und übertrieben. Und es gab wirklich einige Stellen, die sich unnötig in die Länge zogen.

Das Positive an der Geschichte sind die eindrucksvollen Landschafts-Beschreibungen. Ich konnte mir das Irland wirklich gut vorstellen. Auch die Menschen waren mir in ihrer Art sehr sympathisch. Aber leider konnte das den Gesamt-Eindruck nicht anheben. Daher gibt es von mir nur drei Sterne!

Veröffentlicht am 05.01.18!

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