[Aktion] BücherBlogger gegen Rechts

Derzeit werden die Medien nur von einem Thema beherrscht. Die Flüchtlinge oder die Asylsuchende – wie auch immer sie genannt werden – beherrschen inzwischen nicht nur die Nachrichten, sondern auch die Medien. Wie z. B. Blogger. Es gibt schon verschiedene Aktionen oder Facebook-Gruppen, die sich entschieden mit dem Thema auseinander setzen und noch entschlossener sich gegen den Rechten Mob positionieren. Der rechte Mob ist nicht Deutschland. Deutschland ist offen, bunt und lebt von der Vielfalt der Kulturen, die in der Lage sind, friedlich miteinander zu leben.

Elkes Literaturwolke distanziert sich klar und deutlich vom rechten Gedankengut und nimmt es nicht stillschweigend hin.

Es ist nicht hinnehmbar, das Menschen, die vor Krieg, Gewalt und politischer Verfolgung zu uns fliehen, mit hasserfüllten und menschenverachtenden Parolen und brennenden Unterkünften konfrontiert werden. Frauen, Männer, Kinder, sogar Babys suchen Zuflucht und müssen in unseren Land erleben, das nicht alle sie willkommen heißen. Schlimmer noch – sie werden wüst beschimpft, pauschal unter Verdacht gestellt, Straftaten zu begehen und manche werden sogar körperlich angegriffen. Was mag in diesen traumatisierten Menschen nur vorgehen? Wir können uns in keinster Weise ausmalen, wie sie diese Situation erleben, denn wir in Deutschland kennen noch nicht einmal mehr so etwas wie Krieg. Wir in Deutschland leben ein Leben in Wohlstand und Sicherheit. Unsere Menschenrechte werden geachtet. Wenn wir an ihrer Stelle wären, würden wir genauso handeln – Fliehen vor dem Krieg und vor der Gewalt.

Ich verurteile jegliche Form von Gewalt und Anstiftung zu Straftaten gegenüber Asylsuchenden und Flüchtlingen. Ich trete entschieden gegen jedes rechte Gedankengut ein und distanziere mich ausdrücklich von diesem braunen Mob. Ich heiße die Flüchtlinge willkommen und versuche mit meinen bescheidenen Mitteln meinen Beitrag zu leisten.

Desweiteren fordere ich unsere Regierung, vor allem unsere Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf, endlich ihr Schweigen zu brechen und sowohl auf deutscher wie auf europäischer Ebene nach einer Lösung für die katastrophale Situation zu suchen. Ihr Schweigen unterstützt die Minderheit, die sich „Gutmenschen“ oder „besorgte Bürger“ nennen. Ihr Schweigen schürrt den Hass und die Fremdenfeindlichkeit und gibt dem rechten Mob noch mehr Nahrung. Frau Dr. Angela Merkel steht stellvertretend für das deutsche Volk und Deutschland ist ein offenes Land und bunt. Und es soll auch so bleiben. Wie die Politiker der Europäischen Union sich zu diesem Thema verhält, ist eine Schande sondergleichen. Das ist einem Friedensnobelpreisträger nicht würdig und eine Ohrfeige für jeden Europäer.

Ich wünsche mir, das alle Blogger, Webseiten-Betreiber, Internet-Foren, Journalisten, Politiker und alle anderen Menschen, die im Internet ihre Spuren hinterlassen, sich ausdrücklich gegen den rechten Mob stellt und Farbe bekennt – zu einem offenen Deutschland, wo Flüchtlinge willkommen sind und wo ihnen geholfen wird – menschenwürdig und freundlich und ohne jeglichen Hass.

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[Aktion] Wir bloggen Bücher …

#wirbloggenbuecher_LOGO_XL_transparentGestern bin ich beim Twittern und surfen über diese Aktion sozusagen „gestolpert“. Und spontan dachte ich: Warum nicht mitmachen? Schließlich handelt mein Blog ja über Bücher 🙂 Und ich finde durchaus – wir Buchblogger sollen zusammen halten!

Nun kommen wir zu den Fragen.

1.) Was bedeutet für DICH „buchbloggen“? Warum machst DU das eigentlich?

Mir bedeutet das „buchbloggen“ sehr viel. Es gehört für mich zum morgendlichen Ritual, mich bei meiner ersten Tasse Kaffee an mein Tablet zu setzen und einen Artikel zu bloggen, der in der Regel schon am PC fertig gestellt wurde. Ich habe mal versucht, diese Gewohnheit zu ändern (weil der Kleine manchmal sehr früh wach ist und meine Aufmerksamkeit erfordert). Nix, keine Chance. Da fehlt mir tatsächlich was, wenn ich später blogge.

Warum mache ich das? Ich lese, seit ich denken kann. Und seit dem Zeitalter des Internets und seit es für mich zur Verfügung steht (etwa 1998), habe ich Homepages oder Foren rund um das Thema Literatur gehabt. Die Arbeit, die damit einhergingen, haben mir immer sehr viel Spaß gemacht und ich konnte immer gut abschalten dabei. Und das ist mit einer großen Unterbrechung bis heute so geblieben.
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