Legenden der Leidenschaft

usaLegenden der Leidenschaft (1994)
Originaltitel: Legends of the Fall

Regie: Edward Zwick
Drehbuch: Susan Shilliday, William D. Wittliff
Produktion: Jane Bartelme, Sarah Caplan, Patrick Crowley
Musik: James Horner
Kamera: John Toll
Darsteller: Brad Pitt, Anthony Hopkins, Aidan Quinn, Julia Ormond, Henry Thomas, Karina Lombard, u.v.a.
Dauer: 133 Minuten
Romanvorlage: „Legenden der Leidenschaft“ von Jim Harrison

B00004RYBEInhaltsangabe:

Montana, USA, kurz vor dem ersten Weltkrieg: Col. William Ludlow (Anthony Hopkins) hat aus Gram seinen Dienst bei der Regierung quittiert und zieht seine Söhne Alfred (Aidan Quinn), Tristan (Brad Pitt) und Samuel (Henry Thomas) auf einer einsamen Ranch groß. Das brüderliche Band zwischen den Jungen ist stark, obwohl sie sehr unterschiedlich sind. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Tristan, der eine unbändige Wildheit in sich trägt, geprägt von den indianischen Freunden.

Eines Tages bringt Samuell vom College seine Verlobte Susannah (Julia Ormond) mit. Sofort haben sich auch Alfred und Tristan in sie verliebt, doch aus Respekt vor dem Bruder lassen sie sich nichts anmerken. Erst, als Samuell in den ersten Weltkrieg zieht und Alfred und Tristan ihn dort begleiten, kommt es zum Bruch in der Familie.

Aber Samuel kehrt aus dem Krieg nicht zurück und Tristan kann den Tod seines Bruders nicht verkraften. Er zieht die übrige Familie mit in sein persönliches Drama und stellt die Familienbande auf eine harte Probe …

Mein Fazit:

Ein Film mit tollen Bildern und tollen Darstellern!

„Legenden der Leidenschaft“ handelt von drei Brüdern, die die gleiche Frau lieben. Während Samuel und Alfred normale und rechtschaffende junge Männer sind, ist Tristan eher wild und unbezähmbar, geprägt von den indianischen Angestellten. Der Vater, ebenfalls toll gespielt von Anthony Hopkins, hat seinerzeit für die Regierung gedient, gegen die Indianer und konnte sich mit dem Ansinnen seiner Generäle nicht anfreunden.
Susannah, von allen Ludlow-Männern geliebt, bringt ungewollt die Familie in eine tiefe Tragödie. Der jüngste stirbt im Krieg und Tristan kann sie nicht bändigen. Zutief empfindet er die Schuld um den Tod seines Bruders und verlässt die Ranch auf unbestimmte Zeit. Obwohl sie treu wartet, gibt er sie durch einen Brief frei.

Die Tragödie um die Ludlow-Familie spielt sich in vielen tollen Bildern ab. Die Berge in Montana laden zum Verweilen ein, die Wildheit und Rauheit der Natur lassen den Zuschauer demütig inne halten und den Wunsch spüren, dort auch mal zu sein. Eine tolle Kulisse für eine großartige Geschichte, die zwischendurch mal kleine Hänger hat. Dennoch möchte man wissen, wie es weitergeht.

Ein Film, der im Kopf bleibt und Eindruck hinterlässt. Von mir bekommt er 90%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 01.01.2011!

Veröffentlicht am 14.11.14!

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