Unstoppable – Ausser Kontrolle

usaUnstoppable – Ausser Kontrolle (2010)
Originaltitel: Unstoppable

Regie: Tony Scott
Drehbuch: Mark Bomback
Produktion: Mimi Rogers, Tony Scott
Musik: Harry Gregson-Williams
Darsteller: Denzel Washington, Chris Pine, Rosario Dawson, Ethan Suplee, Kevin Dunn, Kevin Corrigan, u.v.a.
Dauer: 98 Minuten

B004GH8Y2OInhaltsangabe:

Eines Morgens in Pennsylvania: Durch menschliches und technisches Versagen gerät ein Güterzug – Nr. 777 – außer Kontrolle. Er rollt mit über 70 Meilen die Stunde durch das zunächst dünn besiedelte Gebiet in Pennsylvania. Das fatale daran: Er hat zum Teil giftige Stoffe geladen.

Frank Barnes (Denzel Washington) und Will Colson (Chris Pine) sitzen ebenfalls in einem Güterzug – Nr. 1206 – und während sie über private Dinge plaudern, rast ihnen der Zug 777 entgegen. Nur mit Glück und durch Anweisung von Connie Hooper (Rosario Dawson) können sie noch rechtzeitig auf ein Nebengleis fahren. Es wurde auch bereits versucht, eine Lok vor der 777 zu setzen, aber das mißlang. Die Lok explodierte und der Lokführer verstab.

Galvin (Kevin Dunn), Leiter der Eisenbahngesellschaft, hat jeden Lösungsvorschlag von Connie Hooper abgewiesen und setzt nun auf eine Entgleisung nahe der Stadt Stanton. Barnes und Colson haben sich inzwischen dazu entschlossen, mit ihrer Lok rückwärts die Nr. 777 zu verfolgen, um sie von hinten zu bremsen. Denn Barnes ist sich sicher, das die Entgleisung nicht gelingt und in Stanton wartet eine scharfe Kurve, die bei einer solch hohen Geschwindigkeit zu einer unmittelbaren Katastrophe führen würde.

Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit …

Mein Fazit:

Dies ist ja mal ein spannender Film gewesen. Eigentlich war ich richtig kaputt von der Fahrt an die Ostsee und der frischen Luft, die mir den restlichen Tag um die Nase wehte. Und eher zur Entspannung machte ich den Fernseher an und ich war ziemlich bald gefesselt von dem Film.

Tony Scott hat ja mal wieder einen rasanten Action-Streifen gemacht. Ich möchte ausdrücklich betonen, das ich nicht unbedingt die Parallelen zur wahren Hintergrundgeschichte ziehe. Da mag es wohl einige (vielleicht gravierende) Unterschiede geben. Das ist mir im Grunde aber einerlei, denn ich habe eigentlich nur den Film im Blick, der mich mit atmosphärischen Bildern und starken Darstellern sofort in den Bann gezogen hat.

Schon ziemlich bald wird klar: Als die zwei Bahnmitarbeiter die Fahrlässigkeit begehen und die Lok verlassen, um eine Weiche umzustellen, das es eigentlich fast nur in einer Katastrophe enden kann. Trotz der vielen Sicherheits-Systeme kann der Zug nicht gestoppt werden, weil die Bahnmitarbeiter die Unwahrscheinlichkeiten nicht in Betracht gezogen haben. Und dann ist da der Lokführer Barnes (toll gespielt von Denzel Washington), der nach 28 Jahren Betriebszugehörigkeit entlassen wird, damit die Gesellschaft die Pension nicht auszahlen muss. Und obwohl die Eisenbahngesellschaft ihn sicher nicht gut behandelt hat, fühlt er sich dennoch für die Loks und für die Menschen in Stanton verantwortlich und riskiert mit seinem jungen Kollegen Will Colson Hals und Kragen, um den rasenden Zug doch noch zu stoppen.

Ich mag mir die Dreharbeiten dazu gar nicht vorstellen. Denn irgendwie habe ich nicht das Gefühl, das dort großartig getrickst wurde (wenn ja, dann sind es wohl tolle Tricks gewesen). Es muss ungeheuer schwierig für die Darsteller gewesen sein, die einzelnen Sequenzen zu spielen. Bei Fahrtwind, Lärm und Dreck. Am Ende kam dann ein kleiner Logik-Fehler auf bzw. eine kleine Verwirrung, die dann aber kurz darauf auch im Film gelöst wurde.

Insgesamt gesehen war es ein spannender Film, den ich mir gern noch mal anschauen würde. Von mir bekommt er 95%.

Veröffentlicht am 26.06.15!

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