Danielle Steel: Familienbilder

3442357470Danielle Steel: Familienbilder

Originaltitel: Family Album (1985)
übersetzt von Ingrid Rothmann
Verlag: Blanvalet TB
Seitenanzahl: 472 Seiten
ISBN-10: 3442357470
ISBN-13: 978-3442357475
Hier ist der Film dazu rezensiert.

Inhaltsangabe:

„Familienbilder“, umfaßt in drei übergeordneten Abschnitten, wobei der letzte der umfassendste ist, erzählt die Geschichte von einer siebenköpfigen Familie, die erst in Glanz und Reichtum lebte und sich dann schließlich nach einem niederschmetternden Ruin erneut in die gewohnte Klasse hocharbeiten mußte. Die Hauptfigur dabei ist die Ehefrau, Mutter und Regisseurin Faye Thayer. Sie ist stets um ihre Lieben besorgt und kämpft um die Liebe eines jeden einzelnen. Ihr Mann, Ward Thayer, den sie im zweiten Weltkrieg kennen lernte, wird anfangt recht selbstbewußt, exzentrisch und selbstherrlich beschrieben. Ein Mann, an dem man sich anlehnen kann und der nichts dem Zufall überläßt. Alles versucht er von seiner Familie fernzuhalten, was die Familinidylle stören könnte. Doch die Fassade des sorglosen Lebens beginnt schneller zusammen zu brechen als ihm lieb ist. Im Laufe der ganzen Geschichte wird ganz deutlich klar, daß er ohne seine Frau Faye womöglich nie erwachsen geworden wäre. Sie erteilt ihm harte Lektionen, die ihn dazu bewegen können, auch in schwierigen Zeiten Verantwortung zu übernehmen, sowohl für sich als für die Familie.

Die Charaktere der Kinder, ziemlich genau und betreffend im letzten Abschnitt des Buches beschrieben, können unterschiedlicher nicht sein. Alle Themenbereiche wie beispielsweise die Homosexualität werden angeschnitten. Dabei empfinde ich es als sehr lobenswert, daß Danielle Steel dieses Thema als etwas Normales darstellt und nicht womöglich noch Intoleranz schürt. Aber auch der Vietnamkrieg, frühe Schwangerschaft und Drogenmißbrauch werden einfühlsam behandelt. Auch wenn Faye Thayer als der Moralapostel in der Familie dargestellt wird, so schaffte Danielle Steel den Spagat, auch eine Geschichte über eine tolerante und liebende Mutter zu erzählen.

Mein Fazit:

Sie erzählt in „Familienbilder“ eine wahrlich interessante Geschichte über Menschen, die ein jeder in seinem Wesen verschieden sind. Zudem machte die Autorin mit diesem Werk klar, daß hinter jeder Familie immer ein Mensch steht, der für alles sorft, sowohl für den Zusammenhalt als auch für das moralische Bollwerk. Unter anderem wird hier auch ganz deutlich klar, was oftmals in der Realität eintrifft: Hinter jeder Karriere eines Mannes steht die stützende Figur der Ehefrau. Und nur mit ihr schafft man es wirklich, denn sie ist eigentlich der Grundstein für alles!

Anmerkung: Erveröffentlichung der Rezension leider nicht mehr nachvollziehbar!

Veröffentlicht am 11.08.15!

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