Wie ein einziger Tag

usaWie ein einziger Tag (2004)
Originaltitel: The Notebook

B000790MCKRegie: Nick Cassavetes
Drehbuch: Jeremy Leven, Jan Sardi
Produktion: Mark Johnson, Toby Emmerich, Lynn Harris
Musik: Aaron Zigman
Kamera: Robert Fraisse
Darsteller: Ryan Gosling, Rachel McAdams, James Garner, Gena Rowlands, James Marsden, Joan Allen, u.v.a.
Dauer: 123 Minuten
Romanvorlage: „Wie ein einziger Tag“ von Nicholas Sparks

Inhaltsangabe:

Ein alter Mann (James Garner) geht jeden Tag eine Frau (Gena Rowlands) besuchen. Sie kennen sich offensichtlich nicht und sie haben eine große Distanz zwischen sich. Dennoch liest er in aus einem Tagebuch vor, das eine ungewöhnliche Liebesgeschichte enthält, die er immer wieder erzählt, um dieser Frau, die er offensichtlich liebt, nahe zu sein. Die Frau leidet an Altersdemenz und kann sich kaum an ihr früheres Leben erinnern. Dennoch, wenn sie die folgende Geschichte immer wieder hört, kehrt sie für Augenblicke zu der Person zurück, die sie wirklich ist.

Noah Calhoun (Ryan Gosling) lebt mit seinem Vater (Sam Shephard) in ärmlichen Verhältnissen in Seabrook, North Carolina. Er arbeitet in einem Sägewerk und ist eigentlich ganz zufrieden mit seinem bescheidenen Leben. Auf einem Jahrmarkt lernt er dann die junge Allie Hamilton (Rachel McAdams) kennen. Noah spürt sofort, das sie etwas Besonderes ist und läßt sich auch von dem sichtbaren Klassenunterschied nicht abhalten, um sie zu werben.

Als es ihm schließlich gelingt, erleben sie einen unbeschwerten Sommer voller Liebe und Poesie. Sie sind beide voller Leidenschaft und zaghaft beginnen sie eine gemeinsame Zukunft zu planen. Auch Noahs Vater ist von der jungen Frau sehr angetan und nimmt sie mit in die Familie auf. Allies Familie hingegen nimmt die Liebe nicht sonderlich ernst. Als sie jedoch bemerken, das Allie wirklich verliebt ist, verbieten sie ihr den Kontakt zu Noah, da er nicht in ihre Gesellschaft passt und eine gemeinsame Zukunft somit völlig ausgeschlossen wäre. Der Sommer nimmt ein jähes Ende, als Noah und Allie ihre Liebe besiegeln wollen und sie von ihren Eltern als vermißt gilt. Am nächsten Tag reisen sie ab.

Noah schreibt ihr ein Jahr lang jeden Tag Briefe, doch diese erhält sie nie, ihre Mutter fängt sie ab. Nach einem Jahr läßt Noah es auf sich beruhen und zieht in den 2.ten Weltkrieg. Allie hingegen trauert ebenso um ihn und um ihn möglicherweise zu finden, geht sie in das Friedenskorps, um unter den Verwundeten vielleicht ihn zu finden. Doch lernt sie jemanden anderen kennen: Lon (James Marsden). Er ist ein wohlhabender Soldat, der nach seiner Genesung und dem Kriegsende um sie wirbt und schließlich ihr (und das ihrer Eltern) Herz bekommt.

Noah hingegen hat sich seinen Traum vom eigenen Haus – Allie und seinem Haus – erfüllt und es mit viel Liebe und Hingabe umgebaut. Doch es erfüllt ihn nicht mit der Freude, die er sich erhofft hatte und gibt das Haus schließlich zum Verkauf frei. Zeitungsreporter kommen und machen ein Bild von dem Haus und von Noah, welches Allie unverhofft kurz vor ihrer Hochzeit mit Lon in der Zeitung sieht.Allie hat den Wunsch, vor ihrer Eheschließung noch einmal mit Noah zu sprechen und macht sich auf den Weg in einer ungewisse Zukunft, denn schnell spürt sie, das die Gefühle für Noah noch immer nicht verschwunden sind.

Mein Fazit:

Meine Freundin hat sich den Film auf DVD besorgt und ich war natürlich hellauf begeistert. Zusammen sahen wir uns die Liebesgeschichte um Noah und Allie an, die ich ja vom Buch schon kannte. Und ich muß ganz ehrlich gestehen, das mir der Film weitaus besser gefällt als das Buch. Im großen und ganzen ist es so, wie Nicholas Sparks in seinem Roman geschrieben hat, nur das Ryan Gosling und Rachel McAdams dieses Thema besser umgesetzt haben, als man vielleicht glaubt. Auch die Hintergrundkulisse (North Carolina/ Süden der USA) ist fantastisch hervorgehoben. Ich bin einfach nur beeindruckt und der Film läßt die Mentalität der Südstaaten spüren und auch die der Menschen. Durch diesen Film bin ich auf den Schauspieler Ryan Gosling aufmerksam geworden und so wie meine Recherchen ergeben haben, ist dies sein dritter oder vierter Film. Schon in „Mord nach Plan“ (mit Sandra Bullock) hat er grandios einen Mörder gespielt. In „Wie ein einziger Tag“ hat er einen einfachen Menschen dargestellt und das hat er mit einer Überzeugungskraft getan, das man tatsächlich glauben könnte, er sei Noah. Dies ist ein Film, der mir unvergessen in Erinnrung bleibt und derzeit bemühe ich mich grade um das Kinoposter, um es mir im Rahmen aufzuhängen. Ein besonderer Film – ohne Kitsch und Schnulze, sondern mit Tiefgang und Charme.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 18.02.2008.

Veröffentlicht am 17.08.15!

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