Black Dahlia

usaBlack Dahlia (2006)
Originaltitel: The Black Dahlia

B000MKZ54ERegie: Brian De Palma
Drehbuch: Josh Friedman
Produktion: Samuel Hadida, Avi Lerner, Art Linson
Musik: Mark Isham
Kamera: Vilmos Zsigmond
Darsteller: Josh Hartnett, Scarlett Johansson, Aaron Eckhart, Hilary Swank, Mia Kirshner, Mike Starr, u.v.a.
Dauer: 121 Minuten
Romanvorlage: „Die schwarze Dahlie“ von James Elroy

Inhaltsangabe:

Die Geschichte spielt im Los Angelos kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Hollywood erblüht in seiner ganzen Schönheit und das organisierte Verbrechen erlebt seine beste Zeit. Auf Verbrecherjagd gehen zwei Ex-Boxer; Lee Blanchard (Aaron Eckhart) und Dwight Bleichert (Josh Hartnett). Das Gespann wird von Lee’s Freundin Kay Lake (Scarlett Johansson) komplettiert.

Zu dritt verbringen sie wundervolle Monate, bis der Mord an Elizabeth Short passiert. Auf bestialische Weise wurde sie ermordet und der Leichnam einfach weggeworfen. Lee steigert sich immer mehr und mehr in den Mordfall hinein, während Dwight versucht, den Fall mit Logik und Verstand zu lösen. Doch beide kommen nicht weiter. Aus persönlichen Gründen wird Lee immer mehr in die Sache involviert und Dwight lernt im Zuge der Ermittlungen Madeleine Linscott (Hilary Swank) kennen.

Kay erkennt als Einzigste, das sich beide Männer in die Sache hinein steigern, bis nur noch böses Blut fliesst. Was muss noch geschehen, ehe der Fall gelöst ist?

Mein Fazit:

Brian de Palma hat eine wunderbare Kulisse geschaffen. Das Amerika in den 40er Jahren übt in diesem Film eine besondere Faszination aus. Und es hätte wohl keine bessere Besetzungen der weiblichen Hauptrollen geben können – neben Scarlett Johansson und Hilary Swank wirkten die männlichen Hauptrollen recht blass. Josh Hartnett als der kluge Cop überzeugt mit seiner Mimik und seinem jugendlichen Charme – sehr schnell verzeiht man ihm alle Fehler, wenn er den vermeintlichen Zuschauer mit seinem Blick betrachtet.

Die Geschichte selbst ist ziemlich verwirrend. Wir haben am Schluss darüber beraten, warum der Mörder das Mädchen ermordert hatte. Auch die privaten Eskapaden werden nicht ganz klar, so das man eher verwirrt als fasziniert aus dem Kino geht. Insgesamt gesehen empfinde ich persönlich die Story als etwas flach, aber die Hintergrund-Kulisse und das unglaubliche Talent der Schauspieler machen einiges wett.

Wer es etwas brutal und verwirrend mag, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 29.02.2008.

Veröffentlicht am 31.08.15!

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