Knowing – Die Zukunft endet jetzt

usaKnowing – Die Zukunft endet jetzt (2009)
Originaltitel: Knowing

Regie: Alex Proyas
Drehbuch: Ryne Douglas Pearson, Juliet Snowden
Produktion: Jason Blumenthal, Todd Black, Alex Proyas
Musik: Marco Beltrami
Kamera: Simon Duggan
Darsteller: Nicolas Cage, Chandler Canterbury, Rose Byrne, D.G. Maloney, Lara Robinson, Nadia Townsend, u.v.a.
Dauer: 121 Minuten

B00297YGSYInhaltsangabe:

Der Astrophysiker John Koestler (Nicolas Cage) ist Witwer und lebt mit seinem Sohn Caleb (Chandler Canterbury) in Lexington, Massachusetts. Den Verlust seiner Frau hat er noch nicht so ganz verkraftet und flüchtet sich häufig in den Alkohol.

An Calebs Grundschule wird die Zeitkapsel aus dem Boden geholt. Sie wurde vor 50 Jahren in den Boden gelassen – in ihr die Briefe der damaligen Kinder, die an einem wissenschaftlichen Projekt teilnahmen. Caleb erhält anstelle eines Bildes wie die anderen Kinder ein Blatt Papier voller Zahlen.

John sieht dieses Blatt Papier und kann nach einigem hin und her die Zahlen entschlüsseln. Sie beeinhalten das Datum, die Koordinaten des Ortes und die Opferzahl aller größerer Katastrophen der letzten 50 Jahre. Nur die letzten drei sind noch nicht passiert, stehen aber kurz bevor.

Im Rahmen seiner Recherchen lernt er die Tochter der damaligen Absenderin des Briefes kennen und erlebt mit ihr, ihrer Tochter und Caleb eine verhängnisvolle Reise in eine ungewisse Zukunft.

Mein Fazit:

Dieser Film steht schon eine Weile in meinem Regal und endlich haben wir ihn uns angesehen. Völlig unvoreingenommen und fast ahnungslos. Die Überraschung war dafür um so größer.

Knowing ist ein – wie ich finde – spannender Science Fiction/ Thriller mit durchaus realistischen Elementen. Der Bereich Mystery wird durch den Brief voller Zahlen auch angekratzt. Es bleiben eigentlich keine Fragen offen, alles macht Sinn und auch wenn es natürlich Fiction ist – so hat das erschreckende Szenario durchaus auch eine nachhaltige Wirkung. Bei den vielen Endzeit-Dokus im TV kann man selbst das abgezeichnete Ende für möglich halten.

Nicholas Cage spielt hier solide einen Witwer, der den Verlust seiner Frau noch nicht überwunden hat und sich krampfhaft an seinen Sohn und dem Alkohol festhält. Gelegentlich ist er überfordert, bemüht sich jedoch sehr. Sein Sohn fühlt sich von seinem Vater mißverstanden und zieht sich häufig insich zurück. Ohne es zu bemerken, rückt er jedoch in den Mittelpunkt der Geschichte und beschehrt dem Zuschauer viele spannende Momente.

Ich finde den Film in seiner Gesamtheit sehr gelungen und fesselnd. Die Story ist insich schlüssig und die Schauspieler liefern eine gute Arbeit ab. Alles in allem ist mir der Film gute 90% wert.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 08.07.2012.

Veröffentlicht am 07.12.15!

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